Ab wann kann man von Depressionen sprechen?

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3 Antworten

eine starke persönliche Einschränkung seines Wohlbefindens wobei ich hilfsweise die Definition für Melancholie benutze: Ein Zustand starker Trauer bei gleichzeitigem Gefühl entwertet (also nichts wert) zu sein.

Es ist niemals ganz leicht da etwas zu diagnostizieren. Es gibt auch Persönlichkeitstypen die (nicht in den hysterischen Bereich oder asthenischen oder anakastischen  Bereich fallen )dafür vom Typus eher depressiv (schwerfällig dumpf, pessimistisch in die Zukunft blicken) sind.

Neben den Persönlichkeitstypen gibt es auch die psychische Erkrankung (die relative Hilfelosigkeit der Person ist oben angedeutet).

Man denke sowohl an die Suizide des Sportlers Enke als auch an den hervorragenden Schauspieler Robin Williams.

Wenn du etwas über ein Einzelschicksal eines depressiven Menschen lesen willst, so empfehle ich dir Seelenfinsternis. Der berühmte niederländische Psychiater Piet C. Kuiper (Freund des Dr. Alexander Mitscherlich ; z.B bekannt durch die Unfähigkeit zu Trauern) hat als Psychiater sowohl Vorlesungen an der Uni gehalten als auch Lehrbücher (mit Differenzierung einzelner Neurosen und Psychosen) herausgegeben. Als er schon älter war fiel er in eine schwere Depression (stellt sich eine totale Fehldiagnose :Demenz/ Alzheimer ist Erkrankung des Gehirns mit Ausfällen des Kurzzeitgedächtnisses usw).

Eine schwere Depression ist eher im Bereich der Psychosen verzeichnet; Trauer/ Niedergeschlagenheit/ Hilflosigkeit/ Ängste ohne Hilfe / Suizidgefahr).

Gerade im psycholog. psychiatrischen Bereich muss man aber vorsichtig sein, wie o.g. gibt es zum einen Persönlichkeitstypus der vom Lebensgefühl in diese Richtung geht aber nicht mit einem Depressiven gleichgesetzt werden darf-

Darüber hinaus gibt es Züge und Symptome die auch bei Neurotikern/ Gesunden vorkommen - in unterschiedlichen Erkrankungen gibt es manchmal Symptome die hier wie dort vorkommen.

Auch sei noch angemerkt, dass der Verlust einer geliebten Person jeden normalen Menschen in tiefe Trauer stürzen kann, das ist ganz normal; der Trauernde hat aber nicht das Gefühl eigener Wertlosigkeit; darüber kann er sich oder kann man dem Trauernden helfen wenn er sogenannte Trauerarbeit leistet , dann kann er nach Aufarbeitung der Trauer, den Toten (oder Ex) loslassen und wieder Freude finden. Der schwer depressive ist ausnahmslos auf fachliche Hilfe angewiesen.


Wenn man keine bzw kaum noch Freude empfinden kann

Wenn man nur über schlechte Sachen denkt und alles negativ sieht und man kaum noch Lust hat iwas zu machen :) jap depressionen

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