Ab wann kann man sich eigentlich als Aktienprofi bezeichnen?

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5 Antworten

Ich würde mir von ihm erklären lassen, wie er ein Unternehmen anhand der fundamentalen Daten bewertet, wie er die GuV-Rechnung, Cash-Flow-Rechnung interpretiert.

Nimm UNternehmen aus unterschiedlichen Sektoren:

- Industrie

- Automobil

- Banken

Alle 3 haben nämlich hier Besonderheiten zu beachten.

Hat er das alles nicht auf dem Schirm und faselt was von Kursverläufe, Stoploss, Trendkanälen, irgendwelchen Linien und Co.: Keinen Cent.

Nach 2 Jahren ist meiner Meinung nach keiner keine so erfahren, dass er die Materie allumfassend blickt.

Wenn ich bei mir so zurückblicke, war ich das nach 2 Jahren auch nicht.

Also seid ihr beide im Prinzip Anfänger, der eine mehr, der andere weniger.

Jetzt muss erst mal die Frage beantwortet werden:

Willst Du investieren oder wild hin und her traden?

Ich persönlich bin eher der langfristig denkende Investor und versuche nur in Unternehmen zu investieren, deren Geschäftsmodell ich im Kern verstehe und die konstant Gewinne schreiben bzw. deren sonstige Fundamentalzahlen stimmig sind.

Lektüre:

http://www.christophs-aktienkurs.de/

Ich empfehle jedoch, in Einzelwerte erst zu investieren, wenn es um Anlagesummen > 25.000 EUR geht.

Darunter bekommst Du keine gute Streuung hin, welche mindestens aus 5 Werten bestehen sollte.

Bei geringeren Beträgen investiere in ETF oder Fonds.

Günter


Wenn er es seit mehreren Jahren beruflich macht - und mindestens einen Crash erlebt hat. Also jeder Profi, der mindestens seit 2007 im Job ist (Analyst, Asset Manager, Händler, Berater von vermögenden Privatkunden grösser 1 Mio.). Alles andere sind Privatanleger mit mehr oder weniger Ahnung.

Ausserdem darf er ohne Lizenz kein Geld von Dir managen. Das wäre gesetzeswidrig und strafbar.

Erfahrung reicht, eine Ausbildung braucht es nicht. Aber dir zur Warnung: Selbst die angeblich ach so tollen Fondsmanager schaffen es zu 80% noch nicht besser als ihr Vergleichsindex abzuschneiden. Viele aber schlechter.

Kostolany, dieser Altmeister und Börsenmilliardär sagte mal, er ist froh, wenn er zu 51% Recht hat. Mag sein, er hat da etwas untertrieben, aber es ist was Wahres dran.

Wenn dein Bekannter nun Erfolg hatte, ist das noch längst kein Freibrief für die Zukunft. Dasselbe gilt für Fonds Manager. Und zwei Jahre Börsenerfahrung sind so gut wie gar nichts.

Mein Tipp: Lass dich von ihm beraten, aber eigne dir selber Wissen an und  triff allein deine Entscheidungen. Ich jedenfalls würde niemals für einen Anderen dessen Geld verwalten wollen.


Geld würde ich ihm glaub ich nicht geben würde mich eher mit Ihm zusammensetzen und für dich ein Aktiendepot einrichten.

Das mit den Aktien kann rauf und runter gehen, aber wenn er das 2 Jahre macht und diese waren eigentlich nicht Turbulent sollte er schon mindestens 5 % im Plus sein. 

Auch Interessant ist wie er seine Aktien auswählt die er kauft? Anhand des Aktienkurses? der Gewinne? Dividendenausschüttung? KGV Wertes (Kurs Gewinn Verhältnis)? Weil Ihm der Name gefällt? Wieviel zahlt er für einen Trade? Hat er ein langfristiges Dividenden Investment oder betreibt er Daytrading?

Man sollte zudem sein Geld etwas aufteilen und nicht 100 % in eine Aktie stecken, wobei die Beträge auch nicht zu klein sein sollten mindestens 500 €.

2 Jahre ist nun wirklich nicht lang. Den Börsencrash hat er 2009 nicht mitgemacht.

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