ab wann kann man privatinsolvenz beantagen, und ab welche höhe schulden?

9 Antworten

Es gibt in der Privatinsolvenz auch einige Tücken! Wenn du an sogenannte Öffentliche Stellen (Arbeitsamt, Finanzamt, etc) Schulden hast, fallen diese NICHT! in die Privatinsolvenz, sondern bleiben bei einem rechtlichen Titel weiterhin für 30Jahre bestehen! Es gibt Einkommensgrenzen. Hierfür stehen auch im Netz einige Tabellen bereit... Im allgemeinen kann und darf der Lebenspartner nicht für deine Schulden belangt werden! Da du Hartz4-Empfänger bist, wird lediglich das Einkommen bei einem Zusammenzug mit dem Partner ver- und angerechnet! Das heißt: Der Regelsatz von 351EUR wird auf 90% des Bedarfs herunter gesetzt und das Einkommen des Partners wird nach Abzug der Werbungskosten etc angerechnet! Dein erster Weg sollte der Gang zur Caritas sein... dort gibt es eine ausführliche Beratung in solchen Fragen! Es ist ein langer und manchmal auch belastender Weg, aber wenn du ihn hinter dir hast auch ein sehr erleichternder! Ich wünsche dir viel Glück!!!

Das meiste was hier steht ist doch totaler Mist. Auch Schulden beim Finanzamt sind einfließbar mit in die Insolvenz. Darum drehen sich vielen Leuten die meisten Insolvenzen. Die Schulden die immer bestehen bleiben sind Schulden aus Straftagen. Davor kann man sich nicht in die Insolvenz retten.

Darüberhinaus ist das Leben mit einer Insolvenz bestimmt nicht ein Leben an dem Existenzminimum. Auch mit 985 Euro kann man im Monat gut hinkommen, wenn man keine Schulden mehr zu bezahlen hat.

Die meisten Leute gehen in die Insolvenz weil Sie sonst weniger als das Existenzminimum haben. z.b. 700 Euro. Sonst würde es sich nicht lohnen in die Insolvenz zu gehen. Von daher sprechen die meisten Leute die in der Inso sind von einer Lebensverbesserung.

Und vergisst Zwegat der mit 100 Euro in der Tasche alle Schulden zunichte macht die die Leute haben. Die Insolvenz dauert auch nicht immer 7 Jahre. Es gibt genug Leute die es schaffen innerhalb der Insolvenz Ihre Schulden komplett zu tilgen. Die Insolvenz schützt jemanden vor seinen Gläubigern, dass diese ständig Mahnung und die Kosten in die Höhe treiben. So kann es sein, dass du nach 3-4 Jahren vielleicht schon Schuldenfrei bist.

Dein Urlaubsgeld welches du verdienst, darfst du behalten. Das Weinhachtsgeld darfst du bist zu einer Höhe von 500 Euro netto auch behalten. Bei Gewinnen und Erbschaften musst du die Hälfte von Abgeben.

Und in den Jahren lernst du auf jedenfall mit deinen Geld umzugehen um danach nicht wieder neue Schulden anzuhäufen.

Was den letzten Teil Deriner Frage anbelangt: Deine Schulden bleiben Dir, Dein zukünftiger Partner hat damit nichts zu tun. Bei Deiner Situation verstehe ich allerdings Deine Schuldenberaterin nicht, sie hätte längst die PI anleiern sollen...

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