Ab wann kann man eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen?

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4 Antworten

Hallo jinselo,

constein hat Recht. Wenn du vor Abschluss der BU keine "Probleme" mit der Bandscheibe hattest und die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet hast, haben die erlittenen Bandscheibenvorfälle keinen negativen Einfluss auf die Leistung aus der BU. Eine Kündigung macht daher wenig Sinn.

LG, Jascha vom DEVK-Team

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Kommentar von jinselo
02.02.2016, 17:24

Guten Abend,

nein mein Rücken war vollkommen Gesund. Arbeite im Logistikbereich und beim schweren heben ist es nun dazu gekommen. LG

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Hallo, wenn du bei der Antragstellung noch keine Erkrankung oder Behandlung( Massage usw) der WS hattest und alle Gesundheitsfragen richtig beantwortet hast, dann nie die BU kündigen. Deine WS bekommst du neu nicht mehr versichert. Es gibt die Fälle, das die Versicherungen nicht leisten wollen. Aber über die Fälle, die alle ihre BU Rente beziehen bzw. Leistungen erhalten haben, redet keiner. Solltest du zu 50% nicht mehr in der Lage sein den Beruf auszuüben, dann sollte die BU auch bezahlen. Es kann richtig "krachen", dann bis du froh das es die BU gibt. Gruss constein PS. jeder schlechte BU ist besser als Keine.

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Hallo,

nachzuweisen ist 50% BU mindestens.

Es streiten nur die Unternehmen, die keine guten Bedingungen haben, DEVK ist nun nicht "der" BU Versicherer, aber lieber eine schlechte BU als keine BU.

Bei deinen vorliegenden Diagnosen kann es im schlimmsten Fall eine sehr konkrete Angelegenheit kommen. Nachteilig ist, das du von einer DEVK Agentur nicht "die" Unterstützung in der Beantragung bekommst, wie beim Makler.

Ergebnis: BU beibehalten.

Beste Grüße

Dickie59

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Was ist Berufsunfähigkeit im Sinne dieser Bedingungen? (1) Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechenden Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen ihren Beruf nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausüben kann

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Als Beruf ist die von der versicherten Person zuletzt ausgeübte Tätigkeit, so wie sie ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, zu verstehen. Konkrete Verweisung Berufsunfähigkeit setzt zusätzlich voraus, dass die versicherte Person keine andere Tätigkeit konkret ausübt, die ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht. Die Lebensstellung ergibt sich aus dem beruflichen Einkommen und der sozialen Wertschätzung des Berufs, wobei die andere Tätigkeit bereits dann nicht der bisherigen Lebensstellung entspricht, wenn entweder das Einkommen oder die Wertschätzung der anderen Tätigkeit spürbar unter das Niveau des bislang ausgeübten Berufs absinken. Die zumutbare Minderung des Einkommens und der Wertschätzung richten sich dabei nach den individuellen Gegebenheiten. Die zumutbare Minderung des Einkommens beträgt 20 Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens des bislang ausgeübten Berufs.

Meine Frage hierzu: Hast du denn schon jemals beim Arzt die evtl. Berufsunfähigkeit bestätigen lassen

?

Oder willst du nur vorab deine BU-Versicherung kündigen, damit dz sicher keine Leistungen bekommst???

 

Gruß siola55

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