Ab wann ist Psychotherapie Sinnlos und Wirkungslos?

15 Antworten

Liebe Motama, als Patientin kannst du dich der Therapeutin so zumuten, wie du eben bist. Du musst dir keine Gedanken darüber machen, ob das der Therapeutin gegenüber fair ist. Es ist auch dein Recht, weiter zur Therapie zu gehen, wenn es dir gut tut, und trotzdem bei schwierigen Themen abblocken. Du hast dein eigenes Tempo und es ist dein Recht und auch deine Pflicht, dich danach zu richten. Lass dir nicht den Erfolgsdruck deiner Therapeutin überstülpen!!! Setz dich ihr gegenüber für dich und deine Bedürfnisse ein. Das ist ein gutes Übungsfeld! Weiterhin würde ich dir empfehlen, zu Selbsthilfegruppen zu gehen. Da gibt es im Internet viele Angebote. Mir persönlich haben Familienaufstellungen sehr weiter geholfen. Das kann man auch begleitend zur Therapie machen, sprich mal deine Therapeutin darauf an. Infos zu der Methode findest du auch im Internet, z. B. hier http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung. Gute Besserung wünscht weristdennda

Welche Alternativen hast du noch? Eine Psychotherapie ist eine tolle Sache. Man muss nur einen guten Psychotherapeuten erwischen. Das ist ziemlich schwierig. Deine Symptome sind durchaus therapierbar, jedoch schwierig. Das ist eine sehr harte Arbeit deinerseits. Das Ziel wäre die Milderung der Symptome, was lohnenswert wäre. Stell dir vor, dass mit dieser Therapie nicht schlimmer sein kann, sondern besser.

Kann es denn sein, dass man untherapierbar ist?

Ich denke viel eher das du dir wirklich überlegen solltest was in der Therapie dein Ziel ist. Wenn du bei schwierigen Themen abblockst und da nicht durch willst dann kann sich auch keine Veränderung einstellen und du verweilst in den ewig gleichen Mustern. In dem Fall macht Therapie wirklich keinen Sinn und das heißt nicht das du nicht therapierbar bist sondern das dir entweder die Reife/die Einsicht fehlt oder es bei dir schlichtweg noch nicht "Klick" gemacht hat um zu verstehen was der Weg und das Ziel einer Therapie beinhaltet. Ich glaube nicht das du für eine Therapie zu instabil bist oder die Therapie wirkungslos ist. Wie soll denn deiner Ansicht nach Therapie wirken wenn du dich auf die Therapie gar nicht einlässt? Ich denke du solltest nicht die Therapie als solches in Frage stellen als vielmehr deine Einstellung dazu.

Prognose bei einer Mischung aus Bulimie, Magersucht und Diabetes?

Hey, wie man ja in meinem Profil schon lesen kann, habe ich eine Essstörung und Typ 1 Diabetes. Ich war jetzt über 4 Monate in einer Tagesklinik wo sich leider nichts, bezüglich der Essstörung, verbessert hat. Ab dem 13.08 werde ich ambulant weiter Therapie machen und eine Ausbildung beginnen. Es machen sich total viele Leute sorgen und auch die aus der TK meinten, dass ich so nicht mehr lange leben werde. Ist das wahr? Ich meine, klar ist das alles gefährlich und ich kämpfe auch sehr dagegen an, aber deshalb stirbt man doch nicht so schnell, oder ?

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Zunahme nach der Magersucht

Hallo, ich bin nun am anfang einer therapie gegen die magersucht (ambulant) und habe extrem viele fragen. Zuerst ein paar daten von mir ich bin 16 jahre alt 58kg schwer und 186cm groß, ich esse ca 2000kcal am tag was ja eigentlich ausreichen würde jedoch laufe ich ca 10km am tag und verbrauche dabei so um die 600kcal weswegen ich so dünn bin. Da ich vor einem Jahr 30kg abgenommen habe fällt es mir nun schwer wieder an die Gewichtszunahme zu denken. Im internet bin ich auf beiträge gestoßen die davon erzählen dass sie nach der ms wieder extrem dick wurden und ich habe zurzeit große angst dass auch mir das passiert. Was meint ihr dazu? Habt ihr schon erfahrungen mit solchen situationen gemacht? Danke für all die Antworten PS:Blutwerte inklusive Schildrüse sind top

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Ich bin ein motivationsloser und hoffnungsloser Mensch, was kann ich tun um mich zu motivieren?

Ich habe ein großes Problem, sagen zumindest alle um mich herum, ich bin total unmotiviert...ich bin 16 und war in der Schule nie gut, und ich wiederhole inzwischen zum 2ten Mal die 9. Klasse auf der Realschule, es ist mir eigentlich völlig egal ob ich wieder versage, für mich selbst habe ich eh geplant mich mit Hilfsarbeit durchzuschlagen, 2-3 Monate hier im Lager, dann wieder ein paar Monate Saison-Arbeit, vielleicht mal dort kellern, also irgendwie durchschlagen bis man eben gefeuert wird (passiert nach Aussagen meiner Familie nach wenigen Wochen, ich weiß es nicht selbst und im Netz lese ich ausschließlich, dass diese Kräfte entbehrlich sind, also nehme ich an diese Aussagen sind wahr), ich habe eigentlich 0 Hoffnung im Leben, ich will keine Familie gründen und ich will auch nicht reich werden, ich bin froh wenn ich jeden Tag etwas zu Essen habe und wenn ich Schlafen kann, es gibt auch nichts das ich mir gerne kaufen würde oder was ich gerne erreichen will.

Ich bin total ambitionslos, und ich würde das gerne ändern, ich habe schon 4 Therapien hinter mir, aber bis auf lange Gespräche und auf Dauer eben Antidepressiva kam nie was bei raus, und das half auch alles nichts, bis auf das ich von den Medikamenten schlimme Nebenwirkungen bekam.

Ich würde echt gerne was ändern, meine Familie macht sich Sorgen und möchte gerne, dass aus mir mal was wird, aber ich möchte es nicht...ich denke inzwischen seit ich 11 bin so, ich habe einfach 0 Hoffnung im Leben, es gibt nichts was ich mal will...einige sagen es ist ein Tief in der Pubertät, aber für mich es ist eine verankerte Denkweise und es wäre ohnehin schon zu spät noch was zu reißen, wenn diese Denkart sich mit 25 aufeinmal ändern sollte, aber davon geh ich nicht aus, noch kann ich das Ruder rumreißen, aber wofür? Ich weiß nicht wofür...

PS: Pseudo Diagnosen ala "Depressionen" helfen nicht, ich bin nicht traurig und ich verletze mich auch nicht, ich habe lediglich keine Wünsche und Ziele, und Therapien werde ich nicht nochmal machen, davon habe ich die Nase voll, es hilft wirklich gar nicht weiter.

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Warum bin ich so? Warum kann ich nicht glücklich sein?

Manchmal frage ich mich ob es wirklich so sein soll, soll es wirklich so sein das ich mein Leben in dauernder Traurigkeit leben muss?

Warum bin ich die auserwählte, die dessen leben nicht einfach mal super laufen kann?

Hat es das Schicksal so entschieden das ich schlecht in der Schule bin, alle meine Freunde verliere, absolut komisch aussehe und mich einfach gefühlt jeder Mensch dieser Welt auf Anhieb hasst?

Wie ich mich fühle? Ich fühle mich so wertlos und einsam ich versuche alles zu geben, aber wie wenn ich diesen Kampf alleine kämpfen muss? Freunde die sagen „ich bin da wenn du mich brauchst“ oder „ du bist mir wirklich wichtig“ sag mir wo wart Ihr als ich euch gebraucht hab? Als ich wie einen dieser vielen Abende in meinem Bett lag, geheult hab und ich mich davon abhalten musste mir die arme aufzuschneiden?  

Sag mir bitte wozu hat das alles noch einen Sinn? Mit jedem Schritt den ich versuche vorwärts zu machen bewirk ich eher das Gegenteil. Ich weiß man sollte nicht an das denken was man nicht hat, sondern an das was man hat aber was soll ich schon sagen was hab ich denn schon? Meine 2 Freunde? 2 weil alle anderen mich verlassen haben, weil ich scheinbar ein so schlechter Mensch bin? Ist es wirklich so schlimm mit mir auszuhalten, bin ich wirklich ein so schlechter Mensch? Muss doch sein oder? Warum würden mich sonst alle Menschen verlassen? 

Sag mir warum ist es nicht einmal so, dass mich jemand vermisst, jemand der um mich weint und mich braucht? Jemand der mich braucht wie ich ihn, jemand dem ich wirklich wichtig bin? Was für eine Person bin ich eigentlich das ich irgendwie niemandem so richtig wichtig sein kann? Ich frag mich ob es nicht besser ist einfach zu gehen? Was soll ich hier noch? Mir dauernd von Menschen reinhauen lassen ich würde ihnen nen scheiss bedeuten, ich bin egal, ich bin die 2. Wahl? Was soll das?! 

Ich habe das Gefühl auf dieser Welt gar kein Wert zu haben. Und ich habe mich bis jetzt nie für einen so sonderlich schlechten Menschen gehalten und ich bin auch ein Mensch der wirklich alles für seine Freunde tuen würde. Aber ich bekomme dauernd das Gegenteil von alle dem bewiesen. Also muss es ja so sein oder nicht?

zu mir noch: ich bin 18 Jahre alt, schulisch lief es bis jetzt nie so richtig gut bei mir, das Verhältnis zu meinen Eltern ist nicht gerade das beste ( sie geben mir einfach das Gefühl das ich eine Enttäuschung bin). Ich habe seit Jahren immer mal depressive Phasen und Suizid Gedanken und ich will dieses Leben so einfach nicht mehr weiter leben. Ich weiß einfach nicht was mit mir los ist.

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Wie sieht Therapie bei Magersucht aus?

Wie therapiert man Magersucht oder Bulimie und in welchen Kliniken? Kann ich überhaupt schon in eine Klinik mit BMI von 17,51?

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nehme venlafaxin (75mg)depression,mir geht es wieder schlechter. sollte ich jetzt höher dosieren?

ich kenne diese niedergeschlagenheit eigentlich schon mein ganzes leben, ich habe eine therapie angefangen ,aber wieder abgebrochen. ich nehme jetzt schon seit einiger zeit venlafaxin 75mg zur behandlung meiner depression und es hat bisher auch gut gewirkt....ich träume sehr intensiv(ist auch also mögliche nebenwirkung angegeben) und werde auch immer wieder von jemandem in meinen träumen verfolgt und erinnerungen an verbundene gefühle in diesem zusammenhang kommen wieder ins bewusstsein...ich erinnere mich meistens an meine träume - und da sie so aufreibend sind, geht es mir deshalb vielleicht vermehrt schlechter..morgens bin ich total nass geschwitzt...ich denke eigentlich jeden tag an selbstmord, ohne ihn dabei zu planen...es ist eher wie eine destruktive selbstbestrafung,wenn ich mir ständig einrede, nicht mehr zu können...ich stehe aber nie kurz davor es wirklich zu tun, abeR ich habe sorge,dass bei mir irgendwann mal etwas aussetzt.ich bin nicht allein und habe freunde,die mich lieben und unterstützen,aber ich empfinde mich als belastung...auch für mich selbst,,,ich habe das gefühl das momentan jede herausforderung zu viel für mich ist...ich habe mehrere tabletten aufeinmal genommen...(höchsttagesdosis) wollte einfach mal ausprobieren,ob es mir dann besser geht und ob mein körper sich möglicherweise bereits an den wirkstoffgehalt im blut gewöhnt hat und ICH WOHLMÖGLICH resistent geworden bin...aber mein stimmungstief hält an (zugegebenerweise war es vielleicht nicht besonders schlau mehrere tabletten einzunehmen!!nicht nachmachen..)ich kriege es ja nicht mal hin regelmäßig zu essen,alles ist mir egal aber irgendwie auch nicht ...ich schlafe wieder 14 stunden täglich und fühle mich beschissen...ich werde montag zu meinem arzt gehen...vielleicht sollte ich höher dosieren...oder mit einem anderen psychiater oder neurologen reden? ich hasse mein leben

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