Ab wann ist man würdig, als 'normaler Mensch' bezeichnet zu werden?

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Wenn du die Mehrheit der Menschen so siehst, was ist dann "normal"? Normal ist das, was die Mehrheit ist. Möchten wir so sein? Oder möchten wir besonders sein, einen Unterschied machen? "Menschlichkeit" steht eigentlich für etwas Schönes, in seiner Wortbedeutung: für Mitgefühl, Wertschätzung, Aufrichtigkeit, Vertrauen... Sind die Menschen so? Leben sie das? Der Normal-Bürger??? Es wäre schade, sich damit zufrieden zu geben, "normal", die Norm zu sein.

"Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein." Peter Altenberg

Ich glaube, man sollte nicht "normal" sein wollen, sondern man sollte das leben, was sich eigentlich jeder von uns wünscht: Liebevoll leben, so dass es Vertrauen geben kann, dass man sich aufeinander verlassen kann.

Es geht nur, wenn jeder von uns den Unterschied ausmacht. Jeder hat die Möglichkeit, wenn er es aus sich heraus lebt und agiert, nicht nur auf andere re-agiert. So leben, wie man im Innersten weiß, dass es richtig ist. So mit anderen umgehen. Normal ist dafür kein Maßstab. Nicht einmal "Mensch" ist dafür ein Maßstab, ist etwas, auf das man stolz sein könnte.

"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt." Gandhi

Dankeschön für´s Sternchen. :-)

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Es liegt an der Verrohung und Verdummung der Menschheit. In den Medien wird Mobbing als witzig und harmlos dargestellt, und es werden ständig Witze über "Verrückte " gemacht. Niemand tut etwas dagegen, die Politiker verschließen die Augen davor. Unsere Gesellschaft ist verdorben und nicht mehr zu retten. Das Beste wäre es wohl, wenn unsere Zivilisation zusammenbrechen würde. Als "normal" wird bei uns jemand bezeichnet, der andere Mobbt, über Autisten, Behinderte, und alle, die sonst noch "anders" sind lacht, schöne und sportliche anbetet, und Intelligenz für nicht wichtig, wie auch keine Empathie mehr hat.

Das liegt daran das die Menschen biologisch so programmiert sind. Um Das Überleben zu sichern sortiert die Natur normalerweise andersartige, behinderte, missgebildete Lebewesen aus (natürliche Auslese). Der Mensch hat Lebensformen entwickelt, soziale Gesetzte (künstlich erschaffen) um solche Menschen "mit durchzuziehen" so hart und grausam es klingen mag aber normalerweise würden die Menschen keine behinderten akzeptieren da sie in der Vorzeit nicht hätten ernährt werden können bzw. keinen Beitrag für die Gemeinschaft hätten leisten können. Alles was andersartig war (z.B. ein Albinokind) machte den Menschen Angst und sie lehnten es ab. Dieser uralte Instinkt steckt immer noch in uns. Heutzutage werden Behinderte, Schwule, gezeichntet Menschen aber teilweise akzeptiert (offiziell natürlich von Allen) und mit durchs soziale Netz gezogen. Das Ausgrenzen und lästern findet dennoch statt. Jetzt ist natürlich das Beispiel mit dem verbrannten Mädchen besonders krass, sie hatte ja nur Hautveränderungen und war ansonsten völlig normal, aber es zeigt das "gezeichnete" Menschen die anders aussehen immer noch gemieden werden. Wenn deine Mitschüler erwachsen sind legt sich das aber, dann kommt ein anders Verständnis wenn die Persönlichlkeit gereift ist. Das verhalten dieser Teens ist also völlig normal. Das heisst aber nicht das es gut ist, man müsste versuchen bessere Aufklärung zu betreiben.

Stimme ich zu. Heutzutage wird Mobbing nur auf die leichte Schulter genommen, so wie es aussieht.

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Also normal ist das nicht, sich so überheblich aufzuführen - im übrigen sind Brandnarben keine angeborenen Behinderungen, mit denen man der Gesellschaft nur auf der Tasche liegt.

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@Dichterseele

@Dichterseele. Hast du den Text nicht verstanden? Genau das hab ich doch geschrieben. Lies den Text einfach nochmal.

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