Ab wann ist man vom Alkohol abhängig?

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12 Antworten

Abhängig bist Du logischerweise dann, wenn Du Dein Leben ohne Alkohol nicht schaffst. Dabei geht es jetzt nicht darum, mal 1 - 2 Wochen darauf zu verzichten, sondern... sagen wir mal 1 - 2 Jahre. Und trotzdem kannst Du danach immer wieder reinkippen. Ja, das ist Sucht.

Und... musst Du heute mehr Augustiner schlucken als vor ein paar Monaten? Wäre eigentlich logisch, weil man ja die Dosis immer erhöhen muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Ich frage mich gerade, ob die Menschen in Deiner Umgebung schon Deine Fahne wahrgenommen haben. Das ist nämlich das Allerletzte, am frühen Morgen schon eine Alkoholfahne vor sich herzutragen. Zwar verstehe ich, dass Du Dich lockerer fühlst, aber wirklich helfen tut Dir der Alkohol garantiert nicht!

Um selbst festzustellen, wie tief Du schon drinsteckst, kannst ja nur die Abstinenz ausprobieren.

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Wenn man Alkohol braucht und ihn als Hilfe benutzt, um sich besser zu fühlen, um mutiger zu sein, um sich für den Alltag gewappnet zu sehen - ja, dann ist man abhängig. Da ist es sogar egal, was man trinkt - wenn man regelmäßig etwas trinken muss/will/braucht, dann ist die Abhängigkeit da.

Nur weil Du was getrunken hast, hat sich ja die Außenwelt noch nicht verändert, nur Deine eigene Wahrnehmung davon (mit Trinken sozusagen leicht umnebelt). Es liegt also an Dir, dafür zu sorgen, dass Du - auch ohne Alkohol - entspannt in den Tag gehen kannst.

Zwei Möglichkeiten: 

1. Suche Dir auf www.jameda.de einen gut bewerteten Psychologen in Deiner Nähe und mach dort mal einen Termin. Lass Dich von ihm beraten zu Entspannungstechniken (solche Kurse zahlen viele Krankenkassen), wie Du Dein Selbstwertgefühl stärken kannst und wie Du vermeintliche "Probleme" und Stress mit einer positiven Art und Weise des Denkens in den Griff bekommst und Du wieder Spaß am Leben hast - ohne Dir vorher Mut antrinken zu müssen.

2. Als Soforthilfe empfehle ich Dir das Buch von Jens Corssen "Das Corssen-Prinzip - Die vier Werkzeuge für ein freudvolles Leben". 

https://www.amazon.de/Das-Corssen-Prinzip-freudvolles-Selbstentwickler%C2%AE-Methode-Illustrationen/dp/3442341671/ref=asap_bc?ie=UTF8 

Herr Corssen coacht Manager und Bundesligaspieler und ist einer der erfolgreichsten kognitiven Verhaltenstherapeuten in Deutschland.

Ich denke, das bringt Dich auf jeden Fall weiter. Ich wünsche Dir alles Gute+

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Was bedeutet in diesem Fall "manchmal"? Wenn das sehr selten geschieht, ist das keine Abhängigkeit, aber manche Menschen brauchen dann immer häufiger diesen Start in den Tag, um überhaupt in die Gänge zu kommen, und dann ist es Abhängigkeit.

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ich denke der erste schritt zur abhöngigkeit ist der punkt, bei dem man alkohol nicht mehr als pures genussmittel zu sich nimmt, sondern weil man ohne es den altag kaum nioch bewälltigen kann.

es muss nicht sein, das bei dir eine abhängikeit vorliegt, aber es kann sehr wohl sein.

Kannst du denn z.B. einen monat komplett auf alkohol verzichten? probiers doch mal aus. wenn du es kaum schaffst oder die ganze zeit an nichts anderes denken kannst als an alkohol, dann ist es wohl eine abhängigkeit

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Darauf gibt es keine Abnwort mit der du was anfangen kannst.

Morgends um 7:30 stellst du diese Frage hier.

..so wie heute...dann trinke ich 2-3 Augustiner.

Daraus kann man nicht ableiten das du Alkoholiker bist.

Aber ich denke das da eine  psychische Abhängigkeit bestehen könnte.

Du hast die Erfahrung gemacht, das es dir mit ein paar Bier leichter fällt, deine Aufgaben zu erledigen.

Ich weiß nicht ob du arbeiten gehst, aber es ist dir wichtiger Bier zu trinken, als zu vermeiden das dein Trinkverhalten (z.B. durch eine Fahne) anderen auffällt.

Eins ist klar, wenn es jemand bemerkt, das du um diese Uhzeit bereits eine Fahne hast, dann wird er denken:

Um diese Uhrzeit, da stimmt was nicht!

Ich kann dir einen Ausblick geben was passiert könnte wenn du so weiter machst, weil es immer gleich abläuft.

Kurzform, da ich nicht soviel Zeit habe.

Es geht um einen Zeitraum von Jahren, was aber nicht bedeutet, das du noch Zeit hast bis du was änderst.

Du wirst weiterhin deine 2-3 bier trinken, mit der Zeit werden 3-4, die Menschen in deiner Umgebung bemerken ab und zu was, du hast jede Menge Ausreden warum es so ist (anfangs glaubst du diese Ausreden noch selbst).

Ohne Bier wirst du immer unsicherer, was dazu führt, das du mehr und öffter trinkst, dann häufen sich langsam Situationen in denen du deine Aufgaben vernachlässigst, schlechtes Gewissen, andre bermeken es öffter , hinter deinem Rücken wird über deine trinkerei  längst geredet.

Wenn du das mitbekommst, ist es aller höchste Zeit was zu unternehmen, tust du das nicht, stellt sich eines Tages die Haltung ein:

Wissen eh alle was mit mir los ist, dann brauche ich mich nicht mehr zusammen reißen und kann noch mehr saufen.

An allen Ecken und Enden, Arbeit ,Familie, Freunde hast du Ärger.

Mehr Ärger = mehr Alkohol.

Irgenwann stehst du vor einem riesen Scherbenhaufen und fragst dich, wie konnte es soweit kommen,

Dann bist auf jeden Fall Alkoholiker, und es gibt nur noch 2 Möglichkeiten:

Den Rest deinens Lebens ohne Alk zu verbringen, oder dich komplett zusammen zu saufen.

Die Chance es mir einer Therapie zu einem dauerhaft abstinenten Leben zu bringen liegt ca. bei 15 % die es schaffen.

Würdest du bei einer 15% Chance auf Gewinn 100 000 € anlegen?

Jetzt ist der Zeitpunkt was zu unternehmen!

Ist wie bei Krebs, je eher desto besser die Chance auf Heilung.

Nur den Krebs kann man sehen.

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Man muss unterscheiden welcher Art der Abhängigkeit eintrifft wobei beide Arten meist paralell entstehen bzw. vorkommen: körperliche Abhängigkeit und/ oder geistige Abhängigkeit.

Ein Zeichen für Sucht ist, wenn du den Alltag nicht ohne das Konsumieren bewältigen kannst. Wenn du durch Konsum zum Glück kommst. Wenn du ein starken drang hast dein Durst zu stillen. Wenn du nicht befähigt bist in stressigen und belastenden Situationen ohne Konsum bewältigen kannst.

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Ich rede mal tacheles mit Dir !

Wenn nicht schon abhängig - dann auf dem bestem Weg dahin !!! Wenn Du deinen Alltag besser - bzw, schon gar nicht mehr OHNE Alkohol ertragen oder bewältigen kannst, wird höhste Zeit zur Selbsthilfe und auch Fremdhilfe. Keine Angst - da kann man schnell mal reinrutschen und der Weg raus ist natürlich schwieriger - je länger du wartest, um so schwerer wird es. Bis du gar nicht mehr schnallst, was eigentlich mit dir wirklich passiert!

- aber DU schaffst es, weil du es schon selber erkannt hast und jetzt sofort Gegenmaßnahmen einleitest - das schreibe ich Dir jetzt einfach mal vor - heute noch kümmerst du dich um nix anderes, als  Deinen Hausarzt aufzusuchen, ihn zu bitten, alles weitere einzuleiten - sollte er abwiegeln - unter dem Motto "jetzt übertreibst du aber ".... Suche dir einen anderen - oder begebe dich mit deiner Kranken / Versichertenkarte ins nächste Krankenhaus auf die Suchtstation - HEUTE - jetzt gleich - !!! Erwischst du dich dabei, wie du zu dir selber sagst, oooch... später - oder Morgen reicht doch auch - dann sagst du das morgen auch wieder und so weiter  !!!!

Hinweis - ich kenne ( kannte ) über 350 Leute - Clique, Freunde, deren Freunde und Angehörige usw. Alle sind jetzt um die 50 ! Und alle waren anfangs der Meinung - das kriege ich alleine in den Griff - Pustekuchen !

Ca. 10 % davon leben nicht mehr - abgesehen von 2 Herzinfarkten und 2 Unfällen, sowie einem Rauschgift toten - sind alle gestorben an ... na ???

Klingelts ????

Komm mach jetzt - und sei stolz auf Dich, daß Du was schaffst und machst, wozu nur wenige bereit sind oder den Mut dazu haben. Als erstes räumst Du aus deiner Bude alles an Flaschen raus, vernichtest die Reste, damit, wenn du wieder heimkommst, dich nix daran erinnert - du hast dann ein neues Leben und bist ein anderer Mensch - für dich gut -  für dein Umfeld schwer - plötzlich ist da jemand stark - widerspricht, setzt sich durch, hat einen Willen !!! Da müssen DIE durch - Freunde, Verwandte, Nachbarn - alle, die dich voher genervt  haben - sogar die Verkäuferin im Supermarkt, die dich scheinbar so abwertend angeschaut hat - 

Ohne einen Tropfen fängst du an los zu laufen .....schwer, aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Aber das jetzt gleich     --      J   E   T   Z   T  ----   !!!    - zeigs der Droge !!! Las Dich niemals wieder unterkriegen ! Nicht von der Welt, Deinem Umfeld und schon gar nicht von dem Zeug, das dir vorgaukelt, dich vom Haken zu befreien.

Schwing deinen Arsch hoch - jetzt - oder du gehst jämmerlich unter - und das willst du nicht, sonst hättest du hier nicht diese Frage gestellt !

Meine Kraft begleitet dich - denn ich weis wie das ist - ich weis es wirklich !! Und glaube mir  - der Erfolg fühlt sich besser an als alles je dagewesene ! Schon nach weingen Tagen !

Und zu Sylvester stößt Du zum Trotz und entgegen jeder Etikette mit Zitronentee oder  Fassbrause an - hehe zeigs ihnen ALLEN das Du es bist  -

DU - DIE SICH NICHT HAT UNTERKRIEGEN LASSEN !!!






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Kommentar von Grautvornix
26.08.2016, 08:33

Es gibt nur einen Weg mein Szenario zu vermeiden.

Folge der Anweisung von RexImperSenatus, alles andere verlängert dein Leiden, es zerstört alles was dir (jetzt noch) was wert ist.

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Abhängig bist du nicht, denn du kannst anders. Du bist süchtig, denn du willst nicht anders. Tue was du willst, aber: zwischen durch ohne wär super, vorallem für dein Selbstwertsgefühl

((:

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Das ist zumindest schon ein Anfangsstadium der Abhängigkeit.

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wenn es bei der Menge bleibt und du dann nicht weiter trinkst denke ich, ist es besser als kiffen.

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ja leicht abbhängig

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