Ab wann ist man schizophren?

8 Antworten

Alles ist relativ. Kommt auf den Standpunkt, den Blickwinkel an. Es gibt da ein sehr interessantes und vielzitiertes - leider wohl vergriffenes - Buch von dem finnischen Psychiater Martti Siirala (nein, kein Tippfehler!): "Die Schizophrenie des Einzelnen und der Allgemeinheit". Klaus Mücke, Systemtherapeut, schreibt aktuell, daß in vielen Fällen der sogenannte "Kranke" nur der äußerlich erkennbare Symptomträger einer irgendwie kranken Familie oder sonstigen Personengruppe ("System") ist. Oft liegt es an widersprüchlicher Kommunikation und/oder Gefühlsäußerung eines Elternteils oder beider Eltern oder anderer Bezugspersonen, dass das Kind entsprechend krank wird. Der angeblich "gestörte Hirnstoffwechsel" bei Schizophrenen ist nicht die primäre Ursache, sondern einfach ein physisches Spiegelbild der psychischen Krise, die vor allem psychisch-seelische Gründe hat! Die Schulmediziner sind da mehrheitlich leider auf dem "falschen Dampfer"! Wenn man, wie ich, die Lebens- und Leidensgeschichten von zahllosen "Schizophrenen" im Detail kennt und mit ihnen phasenweise zusammenlebt, muss man über diese Zusammenhänge einfach stolpern. Die Schulmediziner (Psychiater) sind natürlich auch imprägniert mit den Verlautbarungen der Pharmaindustrie, die ihre Medikamente (Neuroleptika) zur Behandlung der Schizophrenie verkaufen will. Wenn man den sogenannten Kranken sagen würde, daß sie bei angemessener Psychotherapie Heilung finden, würden sie ja der Industrie als Geldbringer verloren gehen... In der Selbsthilfebewegung Psychiatrie-Erfahrener, in der viele Menschen mit der Diagnose "Schizophrenie" Mitglieder sind, gibt es auch die Erfahrung, dass man an der Härte und Unverständigkeit der "normalen" Gesellschaft "verrückt" geworden sei. Kann ich sehr gut nachempfinden! Ein aufgeschlossener Psychiater stimmte mir zu in meiner Auffassung, daß eine "Psychose" - also der akute Zustand z.B. der Schizophrenie eigentlich immer eine mentale Überforderung ist. Man weiß aus Erfahrungen von Soldaten, von Folteropfern und anderen - ansonsten völlig normalen - Menschen, dass JEDER das Potenzial hat, verrückt / schizophren werden zu können. Es kommt nur auf die Art und Intensität der mentalen Belastung an.

Nur so meine Meinung ist, dass total viele Menschen heute Probleme mit dem Ich und dem Leben haben, früher oder Später auch wirklihc psychische Probleme bekommen und so ganz einfach deshalb weil die Menschheit überzüchtet ist und weil das Leben immer Menschenungerechter wird also was ich damit mein, dass es eigentlich nicht dafür geeignet ist, dass Menschen all den psychischen Einfluss und all das aushalten müssen.

Das eigene ICH geht verloren ! Es gibt nicht die Schizophrenie. Die Störung zeigt sich bei jedem anders. Zu den Kernsymptomen gehören jedenfalls Ich-Störungen, Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Warum jemand schizophren wird, das weiß man nicht genau. In einer akuten schizophren Psychose haben Menschen das Gefühl, sich aufzulösen, das eigene Ich geht verloren, man fühlt sich verfolgt, man erlebt sich als vergiftet, man hört Stimmen oder fühlt sich von einer Gottheit in Anspruch genommen. Der Ausbruch dieser Erkrankung hat für alle Beteiligten etwas Erschreckendes, besonders für den Betroffenen selbst. Oft werden Stimmen gehört oder man fühlt sich verfolgt . Es gibt verschiedene Krankheiten davon zum Bsp: '' die manisch depressive schizophrenie

War Popstar Falco schizophren?

ich weiß, dass ihr keine diagnose stellen könnt, aber eine einschätzung reicht auch. im internet gibt‘s einige beiträge zu diesem thema. was meint ihr? war falco schizophren?

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Angst an Schizophrenie zu erkranken

Hallo Leute, mich plagen wieder mal unnötige Probleme. Ich erkläre es euch mal in der Kurzform. Vor ungefähr 4 Jahren also mit 15 bekam ich meine erste panikattacke, Üblicherweise wie man es von Leuten kennt die diese Beschwerden mit sich tragen, War seit diesem Tag mindestens 1 Arztbesuch an der Tagesordnung. Nun ja aufjedenfall wurden in diesen Zeitraum bei mir Depressionen Und angststörungen diagnostiziert. Ich litt also ca. 2 Jahre lang nur an Ängsten vor physischen Erkrankungen. Als mir diese Angst aber komplett genommen würde, Hatte ich erstmal lange zeit Ruhe von dem Spuk. Ab und zu mal ein wehwechen hier und leichte Angst kam auf, Was mich aber nicht weiter störte da es nicht mehr so schlimm wie früher war und ich gelernt hatte Mich selber zu beruhigen. Nun ja seit einigen Monaten leide ich Unter extremer Angst vor psychischen Krankheiten vor allem Schizophrenie :( Mein Psychologe hat mir schon versichert das ich nicht Schizophren werde, Aber ich kann mich einfach nicht beruhigen :( ich habe so viel im Internet gelesen über diese Krankheit was mir noch mehr Angst gemacht hat :( Ich habe keinen Verfolgungswahn, keine selbstmordgedanken, Höre keine stimmen und habe keine Halluzinationen. Schizophrenie Erkrankte habe ich in meiner Familie auch nicht. Das einzige was ich habe ist Das ich heute im Traum geträumt habe, d.h ich bin in meinem Traum Schlafen gegangen und habe dann einen Albtraum gehabt. Und das 4 mal nacheinander Und das alles in EINEM Traum ! Als ich aufgewacht bin musste ich mich erstmal sammeln Umzugucken ob ich wirklich wach bin. Ich bin Duschen gegangen und sofort zu meinem Psychologen Gefahren um ihn zu sagen das ich wohl jetzt wirklich schizophren werde. Der sagte mir aber wiederum das es völliger Schwachsinn ist und Ich auf keinen fall schizophren werde, sondern aufgrund meiner alltäglichen sorgen, ( Finanzen und heimliche Freundin, da ihre Eltern strenge yeziden son ) Zur zeit einfach eine schlechte Phase habe die vorüber gehen wird wenn ich an den Baustellen arbeite. Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben wie ich diese Angst los werde ? Ich habe panische Angst das ich mich schon in einem Anfangsstadium Der Schizophrenie befinde und kurz davor bin. Danke im Vorraus Leute und tut mir leid das der Text doch etwas länger geworden ist.

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Abweisendes Verhalten bei Schizophrenie?

Der Chef meiner Mutter ist schizophren. Die beiden haben ein sehr gutes und freundliches Verhältnis zueinander; ab und zu, so wie heute, erzählt sie aber, dass er an ihr vorbei geht und zur Begrüßung lediglich nickt, anstatt etwas zu sagen. Eigentlich ist dieser Mensch mit weitem Abstand einer der herzlichsten, die ich kenne, und ich bin mir absolut sicher, dass er das nicht böse meint. Er ist allgemein sehr sensibel und wirkt laut meiner Mutter oft verwirrt, traurig - und manchmal auch etwas abweisend. Kann ein abweisendes Verhalten Teil der Schizophrenie sein? Ist es möglich, dass er Misstrauen hat? Was meint ihr?

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Ich bin schizophren und denke immer dass Leute, die mich hassen, mein Leben durch psychische Kräfte (mit ihren Gedanken) zerstören - was soll ich nur machen?

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