Ab wann ist man Geschäftsfähig (14 oder so)?

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17 Antworten

Du bist bis du 18 Jahre alt bist beschränkt Geschäftsfähig. Du kannst also mit der Einstimmung der Eltern alles kaufen. Wenn du was kaufst und die Einstimmung erst im Nachhinein bekommst, ist es auch okay. Wenn deine Eltern aber nicht ihre Zustimmung geben, ist das Rechtsgeschäft unwirksam.

Die 14 haben dich jetzt glaube ich wegen der strafrechtlichen Geschichte verwirrt.



Beschränkte Geschäftsfähigkeit

Beschränkt geschäftsfähig sind Minderjährige vom vollendeten 7. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (§ 106 BGB). Die meisten Rechtsgeschäfte, die beschränkt Geschäftsfähige schließen, sind schwebend unwirksam, wenn sie nicht mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (in der Regel die Eltern) geschlossen werden. Die Eltern können dem Rechtsgeschäft jedoch auch nachträglich zustimmen, d. h. genehmigen (innerhalb von 14 Tagen) (§ 183, § 184 BGB).

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Geschäftsfähig bis du ab 18 Jahren, beschränkt geschäftsfähig ab sieben Jahren. Damit die Willenserklärungen von Letzeren wirksam sind, brauchst es die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters.(bzw. wird der Vertrag ohne Einwilligung abgeschlossen, ist dieser erstmal schwebend unwirksam. Dann  gibt es zwei Möglichkeiten: Der gesetzliche Vertreter stimmt im Nachhinein zu oder verweigert, was automatisch nach zwei Wochen der Fall ist.)

Dann gibt es noch Ausnahmen, in denen die Willenserklärungen von Anfang an ohne Einwillung wirksam sind. Davon ist aber für den Verbrauchsgüterkauf nur eine von Bedeutung: Das Bewirken mit eigenen Mitteln.

Und hier gibt tatsächlich keine Beschränkung der Höhe dieser eigenen Mitteln. Wichtig ist nur, dass sie vom gesetzlichen Vertreter zu freien Verfügung gegeben wurden (oder von anderen mit Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters).

Die Probleme ergeben sich aber in der Praxis. Der Verkäufer weiß ja nicht, ob das Geld wirklich zur freien Verfügung stand und kann das auch schlecht im Streitfall beweisen.

Somit kann es sein, dass der Verkäufer trotzdem den jeweiligen Kaufvertrag nicht abschließen möchte (obwohl er in der Theorie wirksam wäre).

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Theoretisch darfst du dir unter 18 nur Dinge kaufen, welche du dir von den dir zur Verfügung stehenden Mitteln leisten kannst. (-> Taschengeld, geschenktes Geld zum B-Day usw. ) Da du erst 13 bist ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass du schon 400€ Jobs hast. Von daher darfst du dir theoretisch auch nur von einem relativ geringem Betrag (welcher allerdings nicht festgelegt ist, siehe Taschengeldparagraph) Dinge leisten.

Konkret zu deiner Frage: Von 7 bis 18 bist du bedingt geschäftsfähig. Außerdem solltest du auch wissen, dass deine Eltern dir auch den Kauf bestimmter Dinge verbieten können.

Nun zu deinem Beispiel: In der Praxis werden solche Gesetze meist weniger streng gehandhabt. Bei 500€ wirst du aber sehr viel Glück haben müssen, damit der Händler dir ein iPhone verkauft. Ansonsten würde ich dir raten eine Einverständniserklärung deiner Eltern zu besorgen, dann dürfte das kein Problem sein :)

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Volle Geschäftsfähigkeit erlangt mit dem 18. Geburtstag.

Eingeschränkt geschäftsfähig ist man ab 7.

Ausgaben dieser Größenordnung bedingen zwingend das elterliche Einverständnis.

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Mit 18 bist du voll geschäftsfähig. Bis dahin müssen deine Eltern allen Verträgen zustimmen, auch Kaufverträgen. Ausnahme beim Kaufvertrag findest du im § 110 BGB dem sogenannten Taschengeldparagraphen. Und darunter fällt ein iPhone ganz sicher nicht.

Also schön die nächsten vier Jahre die Füße stillhalten oder Mutti fragen. 

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Du bist geschäftsfähig mit Einschränkungen.Die Einschränkungen sind Glücksspiele und Casino.Alle Geschäfte die Notariatspflichtig sind,also Grundstücks./ Häusergeschäfte und diverse Bankgeschäfte.Für Dich wichtig ist,größere Geschäfte gehen nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.Du benötigst also den Muttizettel,oder der Erziehungsberechtige erledigt den Kauf oder er ist mit bei Dir.Es reicht aus,wenn ein Verkäufer unterstellt,die Erlaubnis liegt nicht vor und das Geschäft liegt über dem "Taschengelgparagraf",so das er Dir ein I-Phone,einen Laptop z.B.nicht verkauft.Eine klarere Regelung gibt es leider nicht.Beste Grüße

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Kommentar von AalFred2
25.08.2016, 13:15

Es kann nichts über dem "Taschengeldparagraphen" liegen, da dieser keine Grenzen vorsieht.

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Geschäftsfähig bist du erst ab Volljährigkeit. Du bist nur beschränkt geschäftsfähig und darfst daher nur im Rahmen des Taschengeldparagrafen Einkäufe tätigen.

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Noch bist Du nur bedingt geschäftsfähig.

Taschengeld-Paragraph haut bei nem Ipone 6 nicht hin, Du brauchst die Zustimmung Deiner Eltern.

http://www.steuerazubi.com/geschaeftsfaehig

Abstufungen der Geschäftsfähigkeit

Für die Geschäftsfähigkeit von natürlichen Personen gibt es drei
Abstufungen, da ältere Kinder schon ein gewisses Maß an Einsicht und
Verständnis der Rechtsfolgen besitzen. Die Willenserklärung eines
sechzehnjährigen Steuerazubis wird also anders bewertet als die von dem
fünfjährigen Max.

Geschäftsunfähigkeit (§ 104 BGB)

Minderjährige bis zum vollendeten 7. Lebensjahr und dauerhaft
Geisteskranke sind geschäftsunfähig. Die Rechtsgeschäfte, die sie
abschließen, sind ungültig (nichtig, § 105 Abs. 1 BGB).
Als Beispiel wäre unser fünfjähriger Max zu nennen. Sein
Zeitschriften-Abo ist von Anfang an unwirksam und wird auch nicht durch
eine mögliche Zustimmung der Eltern gültig.

Beschränkte Geschäftsfähigkeit (§ 106 BGB)

Minderjährige zwischen dem vollendeten 7. und 18. Lebensjahr sind
beschränkt geschäftsfähig. Das bedeutet, dass sie unter bestimmten
Voraussetzungen gültige Rechtsgeschäfte abschließen können.

Zustimmung der Eltern

Sollten die Eltern des Minderjährigen mit dem Rechtsgeschäft
einverstanden sein, können Sie diesem zustimmen und dafür sorgen, dass
ein gültiges Rechtsgeschäft zustande kommt. Bei der Zustimmung
unterscheidet man zwischen dem Fall, dass die Zustimmung vor Abgabe der
Willenserklärung des Minderjährigen gegeben wird (= Einwilligung oder
Erlaubnis gem. § 107 BGB)
und dem Fall, dass die Zustimmung erst erfolgt, nachdem der
Minderjährige seine Willenserklärung abgegeben hat (= Genehmigung gem. § 108 Abs. 1 BGB).

Bei einer Einwilligung (also der vorherigen Zustimmung) sind alle Rechtsgeschäfte von vornherein voll gültig.

Wenn keine Einwilligung vorliegt, ist ein zweiseitiges Rechtsgeschäft
solange schwebend unwirksam, bis die Eltern eine Genehmigung erteilen.
Sollten Sie diese verweigern, ist das Rechtsgeschäft von Beginn an
ungültig (nichtig).

Rechtsgeschäfte mit eigenen Mitteln (Taschengeld)

Rechtsgeschäfte, die der beschränkt Geschäftsfähige aus seinen eigenen Mitteln tätigt, bedürfen keiner Zustimmung der Eltern (§ 104 BGB).
Ratengeschäfte und Einkäufe im Internet werden allerdings nicht von
dieser Vorschrift erfasst. Sie bedürfen also einer Zustimmung der
Eltern.

(Dabei geht man gemeinhin höchstens von einem Betrag aus,d en man in 2-3 Moanten ansparen kann)

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Kommentar von jerkfun
24.08.2016, 12:13

Gut gemacht.Allerdings dient der reine Gesetzestext wohl nur dazu Jugendliche zu verwirren,oder einen Agro zu erzeugen.Wie hoch ist das Taschengeld für einen 13 jährigen?  Soll er tatsächlich rumdiskutiereren,das es sich bei den 500 Tacken um sein in drei Monaten angespartes Taschengeld handelt?Wie sieht es aus,wenn er sein Sparschwein an der Kasse öffnet?! 

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Kommentar von franneck1989
24.08.2016, 12:43

Rechtsgeschäfte, die der beschränkt Geschäftsfähige aus seinen eigenen
Mitteln tätigt, bedürfen keiner Zustimmung der Eltern (§ 104 BGB).

Völliger Unsinn

Dabei geht man gemeinhin höchstens von einem Betrag aus,d en man in 2-3 Moanten ansparen kann

Wer geht davon aus? Der Gesetzgeber jedenfalls nicht...

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Du bist beschränkt geschäftsfähig. Mit dem Einverständnis deiner Eltern darfst du selbstständig Käufe tätigen, auch ein Iphone

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Voll geschäftsfähig bist Du ab 18.

Wenn Du davor was kaufst, was wertmäßg über den Taschengeldparagrafen hinausgeht, können Deine Eltern das ohne Wenn und Aber zurückgeben.

Abgesehen davon wird Dir kein Händler das Teil verkaufen.

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Kommentar von AalFred2
25.08.2016, 13:21

Da im Taschengeldparagraph kein Wert steht, kann auch kein Kauf darüber hinaus gehen.

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Du bist beschränkt geschäftsfähig; nichtsdestotrotz kannst du ein versuchen ein iPhone zu kaufen. Wenn du Glück hast geht ein Händler darauf ein, dies hat nur Nachteile für ihn und nicht für Dich.

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Bis 6 Jahre darf man garnichts kaufen.

Ab 7 darf man Sachen vom Taschengeld kaufen, aber die Eltern können das gekaufte zurückgeben. Da der Kaufvertrag des Kindes nicht gültig wäre.

Ab 18 darfst Du Dir dann alles kaufen, und Verträge abschließen.

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Gem § 104,105 BGB mit erreichen des 14. Lebensjahres ist man eingeschränkt Geschäftsfähig. Mit 18 vollgeschäftsfähig

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Kommentar von kevin1905
24.08.2016, 14:05

Gem § 104,105 BGB mit erreichen des 14. Lebensjahres

Wie bitte?

Wenn du die §§ nennst, sollten der Inhalt vielleicht auch korrekt wieder gegeben werden.

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Kommentar von Spongebob1994
25.08.2016, 08:28

Sorry hatte da sie Strafmündigkeit vorm Gesetz im Kopf

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Vollgeschäftsfähig ohne Erlaubnis der Eltern ab 18

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geschäftsfähig mit 18 aber wieso redest du nicht mit deine eltern?

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Du bist ab 7 beschränkt geschäftsfähig und darfst im Rahmen deines Taschengeldes Dinge erwerben. Für teurere Sachen brauchst du das Einverständnis deiner Eltern.

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Kommentar von JhonOTron
24.08.2016, 12:02

ab wann darf ich dinge über z.B. 100€ erwerben?? oder dinge ab 500€?

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Kommentar von franneck1989
24.08.2016, 12:05

Für teurere Sachen brauchst du das Einverständnis deiner Eltern.

Streng genommen braucht man für jeden Kauf das Einverständis der Eltern. Diese dürfen nämlich auch bestimmen, was mit dem Taschengeld passiert

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Geschäftsfähig bist du mit 18 Jahren.

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