Ab wann ist man Computerspielsüchtig? Ist meine Freundin es?

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6 Antworten

Definition Sucht welche sicherlich von Betroffenen unterschrieben wird.

Unfähigkeit mit der eigenen Gefühlswelt umgehen zu können

Diese als bedrohlich empfindend

Durch eine Handlung oder ein Mittel erleben dass 

ausgeschüttete körpereigene Hormone oder

zugeführte Stoffe die im Körper so verarbeitet werden dass eine Veränderung in der Gefühlswahrnehmung / Erleichterung / besseres Ertragen erlebt wird

Nach unterschiedlich langer Gewöhnungsphase Steigerung der Handlung bzw. des zugeführten Mittels um den dadurch erwirkten Zustand erhalten zu können. 

WESENTILCH

Es kommt weder auf die Menge noch auf die Dauer noch auf die Abstände in welchen die Veränderung gelebt wird an!!!!!!

Da es sich um eine nichtstoffliche Veränderung handelt kann nur die betroffene Person selbst die Diagnose Suchterkrankung stellen soll diese erfolgreich behandelt werden!!!!

Beide Wesentlichkeiten werden ebenso wie die vorgenannten Fakten gerne von sogenannten Fachmenschen ausgeblendet bzw. teilweise auch bekämpft. Ergebnis ist die schlichte Tatsache dass wir als Gesellschaft zwar Abermilliarden in angebliche Behandlung stecken, die Erfolgsrate allerdings beschämend gering ist. 

Um die Tatsache des Versagens zu kaschieren werden dann eben von den sogenannten Fachmenschen falsche Diagnosen gestellt und falsche Totenscheine ausgefüllt. 

So lange sich die Mehrheit der Gesellschaft auf diese Weise betrügen lässt wird es keine Änderung im Formenkreis Sucht geben können. 

Zu Deiner Frage und den Hintergründen:

Du schreibst selbst dass Deine Freundin nicht dumm ist aber gerade mal mittelmäßige Noten schreibt. 

Es ist also nachvollziehbar dass die Eltern sich fragen wo die Ursache liegt. Und da bietet es sich ein so ein totes technisches Ding beschuldigen zu können. Es ist bedeutend bequemer als mal die eigene Erziehungsleistung kritisch zu hinterfragen. 

So verhält sich unsere Gesellschaft sehr gerne. Ich habe gerade in der ARD einen Bericht zu seinem angeblichen Kita-Skandal im Zuständigkeitsbereich des Bistums Mainz angesehen. 

Da verantwortet die kath. Kirche seit Jahren bewusst katastrophale Zustände. Diese stören natürlich auch die Eltern der Kinder. Anstatt dem Bistum Feuer unterm Hintern zu machen als Verantwortliche wird den tatsächlichen Opfern dieser skandalösen Zustände noch haltlos mancher Vorwurf gemacht. 

Womit ich ausdrücken will: 

Wir als Gesellschaft scheinen uns eher in die Hose zu machen bis es zum Himmel stinkt bevor wir nach VERANTWORTUNG fragen. 

Was nun Eltern angeht so gewährt ihnen unser Grundgesetz reichlich Freiraum. 

Nach rechtlicher Auffassung - jedenfalls so weit ich bisherige Urteile verstanden habe - endet diese Freiheit wo es um die Gesundheit der Minderjährigen geht. 

Die Eltern Deiner Freundin haben ihr eine schwere Erkrankung angedichtet. An ihrer Stelle würde ich nun auf fachliche Behandlung bestehen. 

Dann geht sie also zu einem Kinder- und Jugendpsychiater. Der stellt erst mal eine Diagnose. Dazu muss er sich mit ihr ausführlich unterhalten. Er kann sich also ein Bild über ihre Gesamtsituation verschaffen. 

So hat also Deine Freundin die gute Möglichkeit mal einem Fachmenschen zu erklären warum sie die Erwartungen ihrer Eltern nicht erfüllt oder erfüllen will.

Der Fachmensch kann dann ihren Eltern erklären wo der Hase lang läuft. Von mir aus auch wo Bartel den Most her holt.

Ich muss nicht mehr arbeiten. Als ich zur Schule ging und auch während Umschulungen habe ich mich immer und grundsätzlich vor guten Noten gehütet. Das war nicht immer einfach. 

Wer gute Noten vorweisen kann wird bevorzugt für Spitzenpositionen im Arbeitsleben ausgewählt Spitzenpositionen verleiten uns Menschen zu Hochmut, Gier, Sucht, kurz einem Leben in Wolkenkuckucksheim. Ich habe da nie Lust drauf gehabt. 

Dafür habe ich die Farbenpracht und Vielfalt des Lebens erhaschen können. 

Für Deine Generation kommt hinzu dass Noten eine immer untergeordnetere Rolle spielen denn ohne soziale Kompetenz ist ihre Aussage leer,, inhaltslos. 

Die zuständigen Landesministerien. das zuständige Ministerium Bund und auch die EU veröffentlichen zu Software für Minderjährige Unterstütze Deine Freundin indem Du für sie sinnvolle Informationen dort sammelst die sie ihren Eltern vorlegen kann. Diese sind dann ja von einem Titelchen veröffentlicht. 

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Man ist Spielsüchtig, wenn der Alltag dadurch zu kurz kommt. Also wenn sie schlechter in der Schule wird, sich von Freunden abkapselt usw. Wenn sie aufhören WILL, weil sie es selbst belastet, es aber nicht KANN. Das macht eine Sucht aus.

Scheint bei ihr aber nicht so zu sein, wie du das schreibst.

Ich kenne bisher nur einen, der wirklich Spielsüchtig war. Der ist in der Uni deswegen durch die Prüfungen gefallen, zwei mal. Dann hat er das Spiel aufgehört, aber dann direkt ein anderes angefangen - als Ersatzdroge quasi.

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ich glaube nicht das man eine Computerspielesucht alleine an der Zahl der Stunden die man spielt festmachen kann. da gehören immer auch noch andere Faktoren dazu wie das man sich sozial selbst isoliert und gehen lässt oder gar keine anderen Interessen mehr hat.

Ihre Eltern sind besorgt. an sich ist das ja auch gut so. wenn die Eltern aber wirklich Sorge um ihr Kind haben sollten sie sich an eine entsprechende Beratungsstelle wenden.

Einfach dem Kind das IPad und Internet zu nehmen würde das Problem ja nicht Lösen wenn sie wirklich ein Problem hätte. dann müsste man trotzdem noch nach dem Grund ihrer Sucht forschen, und was man stattdessen anbieten sollte oder könnte.

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Die Eltern können sie gar nicht als süchtig bezeichnen, da Eltern meistens keine Ahnung von Spiele spielen haben. Die lassen sich zu viel von den Medien (ver)leiten. Wenn ein irgendein Professor, der noch niemals ein Spiel angerührt hat, sagt "die" sind süchtig, dann heißt das direkt ALLE Spieler sind süchtig.

Einem Gamer die Maus weg zu nehmen, ist unter aller S****. Sie sollte mal den Eltern die Autoschlüssel weg nehmen. Autofahren kann viel gefährlicher sein. Oder die Fernbedienung vom Fernseher verstecken wäre wohl die beste Wahl.

Wenn aber ein Gamer 48 Stunden nonstop zockt und deswegen zusammen bricht und an Erschöpfung stirbt, wie der damals in Japan, dann kann man ruhig von Sucht reden.

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Man kann so etwas auf keinen Fall an den Stunden bewerten. Ich selbst verbringe meistens über 10 Stunden täglich am PC und mache nicht wirklich was anderes, bin aber trotzdem nicht Computerspiel süchtig. Ich bin halt meistens nur vorm PC, weil ich nichts anderes zu tun habe und mache da dann auch nicht wirklich was, außer irgendwie Zeit totzuschlagen.
Wirklich süchtig wäre ich, wenn ich nicht anders KÖNNTE und halt an den PC gehe, weil ich es sonst nicht aushalte. Ich mache, wenn man mir anbietet, was anderes zu machen, das allerdings auch meistens sofort, somit ist es einfach nur ein Zeitvertreib.

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Normalerweise sagt man ja, man ist süchtig wenn man es 1 mal Täglich macht. Aber nicht jeder ist Handysüchtig weil er mal in der Bahn ein Spiel spielt. Bei ihr würde ich aber schon sagen das sie es ist, wenn man bis 3 Uhr durchzockt ist das schon an der Grenze!

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