Ab wann ist man als Frau sexsüchtig?

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Ab wann jemand als nymphoman einzustufen ist, ist von Person zu Person unterschiedlich. Manche Menschen erfüllt viel Sex mit wechselnden Partnern oder dem gleichn Partner mit viel Freude, und wenn dabei niemand emotional verletzt wird (wie zB der Partner in einer Beziehung, in der sie dann fremd geht), sollte in dem Falle ja nichts dagegen sprechen. Als "krankhaft" wird häufiger Sex, soweit ich weiß, erst eingestuft, wenn die betroffene Person unglücklich mit der Situation ist, sich wie unter einem Zwang steht, dadurch unfreiwillig wichtige Menschen verliert, ohne selbst dagegen angehen zu können. Sprich: wenn die sexhabende Person selbst unglücklich mit ihrer Situation ist. Als Freundin (in diesem Falle du), kann man natürlich immer darauf achten, dass deine Freundin sich nicht auf gefährliche Sachen einlässt oder zu leichtsinnig mit dem Thema umgeht. Es ist schön, dass du dir Sorgen um sie machst und das ist auch nicht falsch, denke ich. Aber solange sie glücklich mit der Situation ist, musst du dir vielleicht keine Sorgen machen - und kannst ja trotzdem ein offenes Auge auf sie haben :) Ganz liebe Grüße, Lana

Der Begriff der Nymphomanie ist nicht mehr Teil des ICD-10, des Diagnosemanuals für Psychotherapeuten in Deutschland. Die Nymphomanie gehörte zu den Persönlichkeitsstörungen und nicht zu psychischen Erkrankungen.

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Es ist ein großer Unterschied, ob sie einfach nur gerne Sex hat (auch täglich Sex ist kein Verbrechen, liebe Leute) und das für sich tut, oder das wirklich ein zwanghafteres Verhalten ist. Also das der Sex für sie eher ein LÄSTIGE Abhängigkeit ist und sie in ihrem Alltag mittlerweile einschränkt (z.B. kann sich nicht konzentrieren, weil man immerzu nur daran denkt, seine Bedürfnisse zu befriedigen und der Sucht nachzugeben) Ähnlich ist es doch auch mit Rauchen. Manche WOLLEN aufhören - können aber nicht. Andere Rauchen aus Überzeugung oder sind zumindest von ihrem Raucherdasein nicht gravierend abgelenkt. Nur weil jemand viel und gerne Sex hat ist sie(!) keine Schl***e. Manch eine hat nunmal eine höhere Libido. Das ist kein Verbrechen. Es ist so, wie Hotkaeppchen schrieb: Leben und leben lassen! Wenn dir die erhöhte Sexlust deiner Freundin trotzdem so viel Sorge bereitet, dann frag sie oder versuch rauszufinden wie sie selbst dazu steht. Wenn es sich nicht um eine Sucht handelt ist das einzige, was du als gute Freundin machen kannst, sie stets daran erinnern, dass deine Freundin auch ja das verhüten nicht vergessen soll.

Ich glaube, das kann man nicht pauschal beantworten. Wir leben in einer prüden Gesellschaft, die solche Dinge gerne unter der Decke erledigt. Vielfach wird es auch als Ersatz für andere Dinge benutzt.

Ich würde es so definieren: Wer trotz Dauersex zu keiner Befriedigung kommt könnte als Nymphomanin eingestuft werden. Wer es einfach ständig braucht, weil er Freude daran hat, sollte schauen, ob er dies nicht beruflich verwerten kann. Wer Freude dabei empfindet, das ist in Ordnung. Wer es zwanghaft tut, sollte sich behandeln lassen.

Ständiger Wechsel oder nicht? - Wenn es nicht aus Unsicherheit und innerem Zwang geschieht, ist es lediglich eine Frage bei einer dauerhaften Partnerschaft, ob der Partner damit einverstanden ist.

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