Ab wann ist man Alkohol abhängig?

9 Antworten

Die Tips mit 2 bis 4 Wochen mal nicht zu trinken, und wenn es dann geht, ist alles in Ordnung halte ich für gefährlich wenn man sie als alleiniges Kriterium für eine Nichtabhängigkeit nimmt.

Im Gegenteil, wenn man das macht, dann schaffen es die meisten und nehmen es dann als Bestätigung das alles ok, und trinken dann mit der falschen Sicherheit:

Wenn ich wirklich will, dann kann auch nichts trinken"!

beruhigt weiter.

Was nützt es wenn man 30 Tage nicht trinkt, und die restlichen 335 von Jahr ständig breit ist?

Es gibt verschiedene Alkoholikertypen, der Typ "Quartalsäufer", kann Monate lang ohne Alkohol auskommen, aber irgendwann muss er wieder trinken.

Das ist sicher richtig - was bringt es , zwei Wochen nicht zu saufen, wenn man sich die anderen 50 Wochen im Jahr die Birne weghaut.

Allerdings ist es ein erster Test für Leute, die sich noch unsicher sind. Wer jeden Tag trinkt wie die Fragestellerin ( und die schon seit drei Jahren regelmäßig konsumiert), wird wahrscheinlich sehr schnell feststellen, dass zwei Wochen bereits ihre Grenze sind.

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@Stellwerk

Gut, wenn man es ehrlich wissen will, dann hast du recht. Und ich denke die Fragestellerin ist sich insgeheim auch im klaren darüber.

Aber du weißt sicherlich wie hinterhältig diese Krankheit ist.

Die redet dir heute ein, schon mal ein Bier zutrinken weil es ja morgen 30 ° im Schatten haben könnte.

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Vor drei Jahren hst Du schon mal eine ähnliche Frage gestellt - da war es eine Flasche Hugo pro Woche. Jetzt ist es eine täglich plus xx?

https://www.gutefrage.net/frage/hugo-sekt-alkohol?foundIn=user-profile-question-listing

Das klingt echt nicht gut.

Du solltest schlicht und einfach mal vier Wochen nichts mehr trinken. Du wirst merken, ob es Dir leicht fällt oder nicht.

Zur genaueren Einschätzung hier der Fragebogen der AA.

https://www.anonyme-alkoholiker.de/wer-ist-alkoholiker/

Jeden Tag trinken ist ein sehr guter Einstieg in den Alkoholismus.Einfach mal einen Monat gar nichts trinken. Wenn's problemlos geht, ist alles super. Wenn nicht, dann ist's Zeit für einen Besuch bei der Suchtberatung.


Und was macht die Suchtberatung dann?

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@schokoleini

Die Suchtberatung ist auf deiner Seite. Du musst keine Angst haben. Man wird dir Stellen nennen (wie ich untenstehend auch schon getan habe), die dir helfen. Aber einen Entzug wirst du machen müssen. Ob stationär oder ambulant, entscheidest du mit dem Arzt.

Nichts passiert gegen deinen Willen.

Doch wenn du weiter trinkst, dann ist es eines Tages so weit, dass fast alles ohne deine Zustimmung und gegen deinen Willen geschieht. Lass es nicht so weit kommen.

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