Ab wann ist jemand kein Hartz 4-Empfänger mehr?

3 Antworten

Alles was man zunächst außerhalb des Leistungsbezuges ( spätestens im Monat vor der Antragstellung ) schon hatte ist zunächst einmal Vermögen !

Dann muss entschieden werden ob dieses Vermögen eine Freigrenze ( Schonvermögen ) übersteigt oder nicht,sollte es höher sein käme es auf den übersteigenden Betrag und dem Bedarf der BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) nach dem SGB - ll an.

Sollte der übersteigende Betrag unterhalb des monatlichen Bedarfs liegen,stünde einem der Differenzbetrag als Aufstockung zu.

Zu beachten wäre auch das letzte Einkommen was dann zufließen würde,denn nach dem Zuflussprinzip wird alles als Einkommen auf den evtl.Bedarf angerechnet was im Leistungsbezug oder im Monat der Antragstellung auf dem Konto eingeht und somit könnte dann für den Monat der Antragstellung die Leistung versagt werden,weil man den Bedarf für diesen Monat aus seinem anrechenbaren Einkommen selber decken könnte.

Würde dann also ein neuer Antrag gestellt,dann würde das Ersparte als Vermögen gelten,man darf pro vollendetem Lebensjahr 150 € + einmalig 750 € haben,min.aber 3100 € + diese einmaligen 750 € für notwendige Anschaffungen,dass würde für Kinder und junge Erwachse unter 21 zutreffen.

Der 50 Jahre alte Mann dürfte dann also 150 € x 50 Jahre = 7500 € + einmalig 750 € = 8250 € gesamt haben und das dürfte dann auf den Leistungsanspruch nicht angerechnet werden.

Es gibt eine festgelegte Summe, die als Eigenbehalt also Vermögen anerkannt wird. Liegt der angesparte Betrag unter dieser Richtlinie, musst du auch nicht davon leben.

Wie hoch der angesparte Betrag sein darf, ohne dass er angerechnet wird, kannst du auf dieser Seite feststellen:

www.arbeitsagentur.de

Sobald er keine Leistungen mehr bezieht und es ist egal wie es zustande kam. Also ob dieser einfach auf Leistungen verzichtet und sich abmeldet, Job oder Ausbildung findet etc.

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