Ab wann ist etwas eine Phobie?

4 Antworten

Du könntest natürlich deinen Hausarzt um eine Kurzzeit-Verhaltenstherapie bei einem Therapeuten mit genau dem Schwerpunkt Phobie/ Angststörung/ Ekel etc. bitten.

Du kannst aber auch die Sache akzeptieren. Wenn du nicht gerade in einem Beruf arbeitest, in dem du gezwungen bist, mit Wurst in irgendeiner Form umzugehen - das könnte z.B. auch der Kindergarten oder das Seniorenheim sein - dann kannst du dem doch einfach aus dem Weg gehen. Dann kaufst du halt keine Wurst und sagst den Leuten im Haushalt, die welche kaufen, dass sie die bitte separat transportieren und einräumen sollen.

Fast jeder hat einen Ekel vor bestimmten Lebensmitteln.

Ich hasse z.B. Sülze und Ähnliches. Geruch, Aussehen, teils schon das Wort. Trotzdem konnte ich meinem Verwandten im Pflegeheim Sülzebrote machen, halt mit Einmalhandschuhen und (glücklicherweise) Maske. Ohne Maske wäre mir das auch schon sehr schwer gefallen.

Die Frage ist also, ob du nicht in "Notfällen", wenn du bspw. im Beruf dazu gezwungen wärest, doch mit Wurst umgehen könntest, ob du dir quasi nur "erlaubst", deinen Ekel zu spüren.

Kann sein. Vielleicht hattest du mal einen Ekelhaften Moment mit einer Wurst und Seitdem ist das so.

Mein Freund hat richtig Angst vor Katzen, weil ihn vor Jahren mal eine gebissen hat, obwohl meine ganz niedlich ist und niemals beißen würde.

Du hattest einen Ekeligen Moment mit einer Wurst oder hast was gesehen...

Vielleicht hilft ein Psychologe dir die Angst wegzumachen...

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Meine Kindergarten Lehrerin hatte die tolle Regel, dass was eingepackt wird auch gegessen werden muss. Meine Mutter hat mir ausversehen ein Salami Brot eingepackt und meine Kindergärtnerin hat mich gezwungen es zu essen, sogar in meinen Mund reingeschoben, glaubst du daran könnte es liegen?

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Wenn man sich bewusst macht das es "Tier Leichen" sind ist der ekel sogar nachvollziehbar.

Ein normaler Mensch kann das aber verdrängen.

Daher ja eine Phobie.

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