Ab wann ist es gerechtfertigt, das Veterinäramt zu informieren?

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6 Antworten

hallo,

der tierschutz und das veterinäramt sind zwei völlig unterschiedliche paar schuhe.

du solltest das veterinäramt verständigen und um den besuch eines amtsveterinärs ersuchen. dieser stellt anhand einer untersuchung den schweregrad der womöglichen erkrankung fest.

im extremfall kann das pferd beschlagnahmt und seine tötung angeordnet werden.

wenn ich mir sicher wäre, dass ein pferd so schwer krank ist und nicht wenigstens dauerhaft erleichterung durch schmerzmittel bekommt, würde ich nicht ein dreiviertel jahr abwarten.

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So, wie Du es schilderst, hört es sich schlimm an.
Der Tierschutz hat in diesen Fällen überhaupt keine Rechte. Er kann zwar im Stall vorbeischauen, nett lächeln, aber das war es dann auch schon, er kann den Amtsveterinären Bescheid sagen, aber das kannst Du auch.

Ruf den Amtsveterinär Deiner Stadt oder Deines Landkreises an und richte Dich darauf ein, daß die nicht die Schnellsten sind. Von den Feiertagen mal ganz abgesehen (mit denen wird ja alles entschuldigt), ist Tierschutz nur eine Sache, mit denen sie sich überhaupt nicht gern abgeben, weil es so unbefriedigend ist.

Du mußt denen also schon auf den Wecker gehen, nachfragen, so lange, bis sich etwas tut. Selbst wenn der Vet. tätig wird, kann es Wochen und Monate dauern. Der Besitzer des Tieres kann Einsprüche einlegen, falls eine Tötung angeordnet werden sollte, es könnte Tierhalteverbot geben, aber es muß natürlich immer alles rechtlich abgesichert sein. Erst, wenn Du Dich richtig unbeliebt bei denen gemacht hast, passiert meiner Erfahrung nach etwas, und das sind immerhin 30 Jahre Tierschutz auf dem Buckel.

Wenn Du dem Tier helfen willst, solltest Du nicht zusehen. Hat die Frau denn keinen Tierarzt im Stall? Manchmal können die ganz hilfreich sein, auch wenn sie dadurch einen Kunden verlieren, aber da müssen sie halt durch. Wenn ich Dir irgendwie helfen kann, laß es mich wissen.LG und danke, daß Du Dich kümmerst.

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Kommentar von ponyfliege
27.12.2015, 21:50

es gibt möglichkeiten, wie es innerhalb weniger tage geht...

nennt sich "sicherstellung von beweismitteln".

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Hi, das was du da schilderst klingt schrecklich! Die Stute leidet sicherlich, und es ist besser, jmd zu informieren. Das Veterinäramt arbeitet anonym, du musst also keine angst haben, das sie dich ,,verraten". Als erstes kommt es zu besuch und guckt sich die augenblickliche Lage an. Sie erzählt der Tierhalterin, was sie besser machen könnte und wie die Stute wieder gesund wird. Nach ein paar Wochen kommen sie wieder und schauen, was sich gebessert hat. So geht das einige Zeit. Wird die Stute deutlich gesünder, werden die besuche verringert, wenn es ihr schlechter geht, erhöht. Das veterinäramt nimmt dasTier nicht gleich mit, es passt nur auf, ob es gesünder wird. Ist das nicht der Fall wird die Stute ihr weggenommen, vielleicht muss die tierhälterin sogar eine gell starte zahlen. Soweit würd ich aber nicht gehen. Ruf das Amt an, erzähl es ihnen und sie werden dir sagen, was man machen kann

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Ich bin kein Pferdekenner und habe nicht die geringste Ahnung was eine Hufrehe ist. Deine Beschreibung lässt aber nichts Gutes vermuten. Hast du schon einmal Rücksprache mit einem Tierarzt gehalten und ihm den Sachverhalt geschildert?

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Man macht Fotos, eine Beschreibung und sendet das NICHT Anonym an das Vetamt. Deine Beschreibung zeugt von größter Inkompetenz und die Aussage: „Jetzt haben wir das im Griff“ bedeutet wohl: „Ups, das Tier hat ja schmerzen!“.

Soweit dar es niemals kommen und das ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

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Ja das ist mehr als nur Gerechtfertigt!!!

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