Ab wann ist es eine Vergewaltigung12334?

12 Antworten


Sex gegen deinen Willen ist immer eine Vergewaltigung.

Nun zu der juristischen Definition:



>(1) Wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer anderen Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wenn1.der Täter ausnutzt, dass die Person nicht in der Lage ist, einen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu äußern,<

Da sehe ich eindeutig deine Situation. Also, ist auch juristisch betrachtet eine Vergewaltigung.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__177.html

Hast du dich schon ärztlich durchchecken lassen? Auch eine Blutprobe entnehmen lassen (evtl. K.O-Tropfen)?

Ist eine Schwangerschaft schon festgestellt worden? Kläre das mit der Abtreibung dort ab.

Bei einer Anzeige rate ich dir, dir vorab Hilfe bei einer Beratungsstelle zu suchen und/oder anwältliche Hilfe.


P.S.: Die Zitierfunktion spinnt wieder mal.


Hallo

Es wird eine Situation ausgenutzt.

Ist Dir das denn passiert?

Dann würde ich das so schildern.

Zudem werden Abtreibungen bezahlt, wenn das Einkommen der Person eine gewisse Limite nicht übersteigt. Hierfür müsste ein Antrag bei der Krankenkasse vor der Abtreibung gestellt werden.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

Insofern das keine hypothetische Frage ist, kann der sofortige Weg zur Polizei oder wenigstens zu einem FA sinnvoll sein, vor allem zwecks Dokumentierung der Verletzung, damit ein Nachweis im Falle einer Anzeige gegen den Täter besser klappt.

"Hallo, ist es eine Verewaltigung wenn das Opfer so betrunken ist und
nichts mehr mitbekommt bzw. schläft und ein Typ währenddessen mit ihr
schläft ohne das sie es mit bekommt oder es nicht wirklich mitbekommt
bzw sich nicht wehren/ nein sagen kann offensichtlich?"

Ja, denn:

https://dejure.org/gesetze/StGB/177.html

"(1) Wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person vornimmt oder von ihr vornehmen
lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen
an oder von einem Dritten bestimmt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs
Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer
sexuelle Handlungen an einer anderen Person vornimmt oder von ihr
vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller
Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wenn

1. der Täter ausnutzt, dass die Person

nicht in der Lage ist, einen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu äußern

,

2. der Täter ausnutzt, dass die Person auf Grund ihres körperlichen oder

psychischen Zustands in der Bildung oder Äußerung des Willens erheblich

eingeschränkt ist, es sei denn, er hat sich der Zustimmung dieser Person

versichert,"

Mit offensichtlich stark betrunkenen Personen Sex zu haben, ist damit nahezu immer eine Straftat, außer im nichtbetrunkenen Zustand ist man irgendwie schon übereingekommen, dass man dann später Sex haben wird.

"Und man am nächsten Tag an Hand von Schmerzen und Verletzungen
feststellt. Zählt das schon als Vergewaltigung oder nicht da man sich
nicht gewehrt hat?"

Ja, sofern eben die Verletzungen eben belegen, dass irgendwas passiert ist, was der gesetzlichen Definition von Vergewaltigung entspricht:

"der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder vollziehen lässt
oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder von ihm
vornehmen lässt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere wenn sie
mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung),"

(Nicht jede sexuelle Nötigung ist Vergewaltigung; Vergewaltigung ist eben ein Spezialfall von sexueller Nötigung, der härter bestraft wird)

"Und kann man eine Schwangerschaft in dem Fall abtreiben auch wenn man nicht das Geld dazu hat ?"

Ja.

Aber auch in dem Fall gilt, dass das ungeborene Kind für die Situation nichts kann und es deshalb besser wäre, wenn die Schwangere einen anderen Ausweg als Abtreibung finden kann; was allerdings nicht immer klappt, da sie ja vergewaltigt wurde und damit auch irgendwie zurecht kommen muss.

Einzig ist anzumerken, dass wenn sowas wiederholt geschieht, und es keine Anzeige oder auch nur Widerspruch nachträglich gibt, es dann eventuell doch nicht als Vergewaltigung gilt.

Z.b. A und B betrinken sich, haben einvernehmlich Sex. A und B wiederholen das ganze ein paar Mal und ziehen dann zusammen und es kommt regelmäßig zu Besäufnis mit Sex.

Irgendwann sauft B so viel, dass B bewusstlos ist, etc. A hat trotzdem mit B Sex (da A es nunmal gewohnt ist mit B besoffen Sex zu haben).

Am nächsten Morgen realisiert B, dass es zum Sex kam und kommentiert das gegenüber A mit: "Mist, ich hätte gestern nicht so viel saufen sollen, jetzt hast du ja nur alleine Spaß gehabt; das nächste Mal trinke ich weniger."

Ein paar Mal klappt das auch, dann ist B mal wieder hackedicht, ärgert sich am nächsten Morgen drüber, und reißt sich die nächsten paar Male wieder zusammen, um vom Sex auch was mitzukriegen.

Und beim nächsten Mal, wo B zu besoffen ist, geht B dann zur Polizei, weil B findet, dass das Vergewaltigung war.

Dann denke ich könnte als Ergebnis rauskommen, dass es keine Vergewaltigung war, denn A konnte nicht erkennen, dass B irgendwelche Einwände hat.

Aber ohne solche oder vergleichbare Vorgeschichten, ist es Vergewaltigung.

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Hallo

Man kann der Schwangeren nicht zumuten, ein Kind zu bekommen, wo sie vergewaltigt wurde.

Freundlichen Gruss

tm

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@armeskaenguru

"Man" nicht, aber eine Schwangere kann sich das selber zumuten.

Wenn sie das emotional hinbekommt und so will, dann ist daran nichts verkehrt.

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