Ab wann ist ein Mensch für euch ein*e politische*r Extremist*in, und wie geht ihr mit eben solchen um, wenn ihr privat mit ihnen zutun habt/haben solltet?

8 Antworten

Extrem  gut  ist  nicht  das  Selbe,  wie  extrem  schlecht.  Extrem  gutwillige  Menschen  werden  von  Demokraten  ebenso  als  "Extremisten"  beschimpft,  wie  extrem  böswillige.  Das  Wort  "extrem"  besagt  nicht,  ob  etwas  extrem  gut  oder  schlecht  ist.  Es  gibt  gute  und  schlechte  Extremisten,  falls  man  den  Begriff  "Extremist"  unbedingt  benutzen will.

Die  politische  Mitte  bleibt  immer   auf  dem  goldenen   Mittelstreifen  der   Siegerstraße.  Rechts  von  der  Mitte  der   Siegerstraße  sind  die  zu   Siegesgierigen,  die  Rechten.  Links  von  der  Siegerstraße  sind  die  Linksextremisten.  Sie  sind  zu  wenig  siegesgierig.  Nur  wer  nicht   übermotiviert  oder  untermotiviert   siegesgierig  ist,  kann  dauerhaft  siegen.  Deshalb  werden  Abweichler,  die  nicht  auf  dem  goldenen  Mittelstreifen  bleiben,  als  Extremisten  beschimpft.  Sie  verhindern  den  dauerhaften  Sieg  des  Landes.  Nur  die  politische  Mitte  ist  nicht  zu  siegesgierig,  und  nicht   untermotiviert   siegesgierig.  Nur  sie  kann  das  Land  dauerhaft  auf  der  Siegerstraße  halten.  Deshalb  ist  die  politische  Mitte  so  beliebt. 

Zu  sagen  "die  extrem  Linken  sind  die  extrem  Gutwilligen"   klingt  nicht  gut.  So  kann  man  Menschen,  die  zum  Sieg  des  Landes,  und  zum  Sieg  des  Kapitalismus  nicht  beitragen,  nicht  diskreditieren.  Die  extrem  Gutwilligen  als  Extremisten  zu   bezeichnen,  das  klingt  gut.  So  täuschen  Demokraten  sich  selbst,  um  weiterhin  siegerisch  leben  zu  dürfen.  Demokraten  benutzen  jeden  Trick,  um  an  der  Macht  zu    bleiben. 

Die  Gewaltherrschaft  der  Demokraten  wird  selbstverständlich,  nicht  als  Radikalismus  oder  als  Extremismus  eingestuft,  sondern  als  Normalität.  Der  Massenmord  am  Schlachthof,  im  Tierversuchslabor,  im  Wald,  auf  dem   Acker,  die  Ausbeutung  der  Hungerlohnjobber,  die  3  Klassen  Medizin,  die   Massenarbeitslosigkeit,  die  Tatsache,  dass  Arbeitslose  nur  dann  Arbeitslosengeld  bekommen,  wenn  sie  hungerlohnbereit  sind,  die  beinahe  Leerfischung  der  Mehre, ....        All  diese  Verbrechen   werden  nicht  als  Radikalismus  oder  als  Extremismus  eingestuft,  auch  nicht  als  Gewaltverbrechen,  sondern   als  die  Erfolge  der  politischen  Mitte.  Durch  die  Brille  der  Demokraten  gesehen,  herrscht  immer  dann   sozialer  Frieden  in  der  Gesellschaft,   wenn  die  Niedriggestellten  sich gegen  ihre  Schlechtbehandlung  nicht  wehren.  Die  politische  Mitte  ist  scheinbar  friedlich.  Sie  randaliert  nicht  auf  der  Straße,  weil  sie  an  der  Macht  ist.  

Die  Schlechtbehandlung  der  Ausgebeuteten,  der  Massenmord   am  Schlachthof,  und  auch  alle  anderen  rudelsiegdienlichen  Verbrechen  sind  Verfassungskonform.  Menschen,   die  so  eine  grausame  Verfassung  lieben,  halten  sich  nicht  für  Extremisten.  Sie  sind  nicht  extrem  gutwillig.

Instinktgesteuerte  Menschen  sind  blind  für  des  Verbrechen  der  Mitte.  Sie  schimpfen  über  Linksextremismus  und  Rechtsradikalismus.  So  entsteht  dauerhafter  Rudelsieg.

Die  politische  Mitte  macht   nie  die  beste  Politik.  Extrem  gut,  also  extrem  links  muss  die  Politik  werden.  Links  steht   führ  gutwillig,  schwachenfreundlich,  friedlich  (nicht  siegesgierig).  Nur  die  Linksextremen  wollen  möglichst  gutes  und  gleich  gutes  Leben  für  alle  herbeiführen.  Die  Mitte  und  die  Rechten  wollen  Siegerei.  Sie  wollen  nach  dem  Recht  des  Stärkeren  leben.  Sie  werden  die  Welt  zerstören.

 

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Sehr schöne Antwort und gute Einstellung. :)

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Zum Thema Meinungsfreiheit gibt es genau zwei Positionen:

Wir akzeptieren eine Meinung dann, wenn sie uns gefällt. Das war ungefähr der Standpunkt von Hitler und Stalin.

Oder wir akzeptieren eine Meinung auch dann, wenn sie uns nicht gefällt. Das ist Meinungsfreiheit.

Ich kann nur davor warnen, Menschen auszugrenzen indem man sie als Extremisten bezeichnet und damit aus dem Gespräch ausschliesst. Das löst
überhaupt nicht das Problem des politischen Extremismus, sondern
verstärkt es nur noch, weil sie sich dann nur mit ihres gleichen
auseinandersetzen und gegenseitig befruchten und immer weiter in ihre
Ideen hineinsteigern. Es mag nicht einfach sein, sich mit Extremisten
auseinanderzusetzen, doch es gibt keinen anderen Weg als Diskurs und
Integration.

Man ist heute schon ein Extremist, wenn man sich als radikaler Demokrat gegen die derzeitige Scheindemokratie stellt. Wer den vorherrschenden Militarismus, die Hetze gegen Russland und die Muslime nicht mitmacht, wird als extrem abgestempelt und man kann sich mit diesen Themen nur unter
Inkaufnahme medialer Ächtung beschäftigen.

Extremistische Meinungen gibt es für mich nicht, höchstens extreme. Man möcht mit diesem Wort wohl eine Abneigung hervorrufen. Aber ich finde doch, in einem Land, in dem man die Nase wegen seiner Meinungsfreiheit dermaßen hoch hält, darf man Menschen mit einer eher unüblichen Meinung nicht als extremst hinstellen, das suggeriert nämlich, dass einige an der Toleranzgrenze sind, und das gibts bei Meinungsfreiheit eigentlihc nicht. Natürlich komme ich nicht mit allen Menschen klar. Aber ich binde das denen dann auch nicht auf die Nase.

Was politische Gesinnungen angeht. Extremisten wie ISIS-Anhänger oder so sind wieder n anderes Thema. Das akzeptiere ich nicht. Ich akzeptiere die Meinung anderer Gern, aber wenn es sich in Taten wie Mord und Totschlag ÄUßERT, dann finde ich, ist es nicht tolerierbar. Aber ein Extremist?? Er setzt eben seine Meinung auf extreme Weise um.

Aber dennoch lehne ich dieses Wort ebenfalls ab, ja, weil es Auslegungssache ist.

Antifaschismus, Linksradikalismus, Linksextremismus?

Ich habe in meinem Freundeskreis sehr sehr viele (also fast alle) Linke bzw der Antifa-Angehörige (wobei die Antifa sich ja grundsätzlich aus vielen verschiedenen autonomen Gruppierungen zusammensetzt und quasi eher so eine Art Oberbegriff für diese alle ist, wenn ich das richtig verstanden habe??)

Ich habs nicht so mit Politik und kann deshalb auch nie wirklich Teil an solchen Gesprächen nehmen. Aber ich möchte wenigstens für mich versuchen, das alles zu verstehen. An sich möchte die Antifa bzw die "Linke Seite der Politik" doch, dass alle gleich sind oder? Das ist eine gute Sache für die man einstehen sollte, mit Recht. Aber warum auf Demos in schwarz, steinewerfend und beleidigend unterwegs? Klar, die Nazis sind nicht besser aber sie "verstecken" sich nicht hinter einem schwarzen Schal oder so. Ich will niemanden angreifen, wirklich nur verstehen! Natürlich ist die Polizei bei Demos bei, natürlich merken sie sich deren Gesichter aber...warum Gewalt in Wort und Tat? Warum sein Gesicht, seine Person verstecken, wenn man mit allem was man ist hinter dieser Sache steht? Bevor ich in diesem Freundeskreis war, war beides für mich negativ, weil es nach außen hin einfach negativ wirkt - links wie rechts.

Ich beschäftige mich schon seit einer Weile damit und versuche mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Mal heißt es, es gibt keinen Linksextremismus, keinen Rechtsradikalismus, dann gibt es doch wieder Radikalismus und Extremismus auf beiden Seiten - egal wie ich es drehe und wende, ohne links oder rechts klingt beides negativ, es klingt nach Gewalt.

Kann mir vielleicht jemand einfach erklären, was ich hier versuche darzustellen? Ich bin komplett durcheinander, weil ich gerade wieder mal im Internet geguckt habe und da auf einmal auf einer Seite gelandet bin, auf der es heißt, die Antifa wäre einfach nur die akutelle Version der damaligen SA. Und das ist totaler Quatsch, weil sie ja gegen alles sind was die Nazis sind, wobei der Text an sich für mich logisch klingt aber trotzdem falsch. Aaaaaarg, ich versteh's nicht, es ist zu vieles was sich ständig widerspricht, sich ausschließt usw..

Bitte, Hilfe! :D

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Danke :)

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Wie verhält sich nun ein R/C Helikopter, der nun mit GPS und Kreisel etc ausgerüstet ist und somit auch schon "autonom" fliegen kann, ist das nun schon eine Drohne?

Bin gespannt auf eure neuen Meinungen... :-)

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