Ab wann ist "Autohandel" gewerblich / zu ahnden?

5 Antworten

Da gibt es garnichts rumzudeuteln ! Das ist Gewerbe ! Wenn es irgendwann rauskommt, gibt es ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung und ein Boßgeld wegen versäumter Gewerbeanzeige. An der beschriebenen Tätigkeit ist rein gar nichts privat".

Wer eine Ware kauft, um sie anschließend wieder zu verkaufen, handelt mit der Absicht, Einnahmen zu erzielen und somit gewerblich, ganz egal, ob man das nur einmal im Jahr oder alle 14 Tage macht. Die Gewinne aus dieser Tätigkeit sind selbstverständlich bei der Steuererklärung anzugeben. Die Behauptung, diese Tätigkeit wäre rein privat, ist eine Schutzbehauptung, um sich der Vekäuferhaftung zu entziehen. Spätestens wenn der erste Kunde eine Macke an seinem "Neuen" findet, ist (wie man im Ruhrgebiet so schön sagt) die K#cke am dampfen.

Danke Dir. Wo/Wie könnte man das nun melden?

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@Mischka1

Ein Gewerbe meldet man bei der Gewerbemeldestelle im Rathaus, die Gewerbemeldestelle gibt die Informationen an das Finanzamt sowie die örtliche Industrie- und Handelskammer weiter.

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Wenn er ein Auto zum Zweck des Wiederverkaufs einkauft ist es eine gewerbliche Tätigkeit. Diese muss er bei der Gewerbemeldestelle anmelden. dann bekommt er vom Finanzamt automatisch einen Fragebogen. Darin muss er aufführen wie er seinen Geschäftsverlauf einschätzt. Danach richten sich dann schon mal die Vorauszahlungen ans Fi-Amt. Je nach Umsatzhöhe kann er auch als Kleinunternehmer auftreten. Dann fällt das Thema Umsatzsteuer schon mal weg.

Zu befürchten hat er event. Nachzahlungen und im schlimmsten Fall eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung.

Du solltest dich aber schon mit solchen Anschuldigungen etwas zurück halten wenn Dir nicht wirklich bekannt ist, dass er kein Gewerbe angemeldet hat.

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