Ab wann gilt man in Deutschland als "langzeitarbeitslos"?

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(1) Langzeitarbeitslose sind Arbeitslose, die ein Jahr und länger arbeitslos sind.

(2) Für Leistungen der aktiven Arbeitsförderung, die Langzeitarbeitslosigkeit voraussetzen, bleiben folgende Unterbrechungen der Arbeitslosigkeit innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren unberücksichtigt:

  1. Zeiten einer aktiven Arbeitsförderung,

  2. Zeiten einer Krankheit oder eines Beschäftigungsverbots nach dem Mutterschutzgesetz,

  3. Zeiten der Betreuung und Erziehung aufsichtsbedürftiger Kinder oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger,

  4. Beschäftigungen oder selbständige Tätigkeiten bis zu einer Dauer von insgesamt sechs Monaten,

  5. Zeiten, in denen eine Beschäftigung rechtlich nicht möglich war, und

  6. kurze Unterbrechungen der Arbeitslosigkeit ohne Nachweis.

(3) Ergibt sich der Sachverhalt einer unschädlichen Unterbrechung üblicherweise nicht aus den Unterlagen der Arbeitsvermittlung, so reicht Glaubhaftmachung aus.http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/03/index.php?norm_ID=0301800

Vielen Dank :)

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Wenn der Anspruch auf ALG 1 erloschen ist. dies ist normalerweise nach einem Jahr der Fall, in Einzelfällen aber auch früher (man hat noch nicht lange genug eingezahlt) oder auch später (ältere Arbeitslose, die lange eingezahlt haben).

  • m. w. , wenn jemand über 3 monate lang am stück - also nicht insagesamt - arbeitssuchend gemeldet ist, und nur wenn er gemeldet ist, da nur diese der statistischen erfassung zugänglich sind.kann sich aber verändert haben, wenn bespielsweise die daten ausgewertet und dann neue definitionen willk. bestimmt wurden....

nee das ist kein Langzeitarbeitsloser.

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Mh scheint mir auch nicht so... Man kann sich ja auch während man in Arbeit ist, arbeitssuchend melden, wenn man z.b. auf der Suche nach etwas "Besserem" ist.

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Langzeitarbeitslos sind alle, deren Anspruch auf AlG 1 erschöpft ist, und die dann in Hartz IV rutschen.

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