Ab wann gilt man als vorbestraft?

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2 Antworten

Eine Person gilt in Deutschland als vorbestraft, sobald gegen sie eine Strafe in einem Strafprozess ausgesprochen oder ein Strafbefehl
verhängt wurde und diese Maßnahme rechtskräftig geworden und nicht
getilgt worden ist. Auch eine Verurteilung auf Bewährung gilt als
Vorstrafe.

Ordnungswidrigkeiten, das Einstellen eines Strafverfahrens gegen Buße oder eine Entschädigung nach Zivilrecht gelten nicht als Vorstrafen.

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Wenn die Strafe mehr als 90 Tagessätze beträgt . zum Beispiel . gibt sicher auch andere 

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Kommentar von casala
28.09.2016, 19:40

Wichtig: Das Führungszeugnis bleibt nach einer Verurteilung zu einer geringen Strafe nur »sauber«, wenn im Bundeszentralregister nichts steht. Ist dort bereits eine (auch nur geringe) Strafe eingetragen, werden nach der zweiten Verurteilung beide Strafen ins Führungszeugnis aufgenommen.

Die magische Grenze von 90 Tagessätzen gilt also nicht in jedem Fall!

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