Ab wann gilt man als Moslem?

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9 Antworten

Man ist Muslim (= „Gottergebener“), wenn man glaubt und für sich selbst in seinem Herzen bezeugt, „dass es keine Gottheit gibt, außer Gott (Allâh) allein, und dass Muhammad sein Knecht und Gesandter ist.“ Es ist üblich, dies dadurch öffentlich zu machen, dass man vor zwei oder mehr Zeugen das Glaubensbekenntnis auf arabisch rezitiert

http://www.christenundmuslime.de/faq/Wie_wird_man_Muslim.php

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Kommentar von DrCook
23.05.2016, 13:54

Das bedeutet, dass man mit diesem Satz quasi den ganzen Koran anerkennt als Worte Allahs. Gibt es denn eine Möglichkeit von diesem Glauben wegzukommen/abzufallen?

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Hallo ,
jeder Mensch wird als Muslim geboren .
Im Verlauf seines Lebens behällt er diese Religion oder verliert sie in dem er getauft wird beispielsweise oder in dem er sich dazu entschließt einer anderen Religion zu folgen .
Wenn jemand nun nicht Muslim ist reicht es wenn er die Schahada , das Glaubensbekenntnis aus Überzeugung sagt .

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Kommentar von Suboptimierer
24.05.2016, 13:42

Das bedeutet also, dass nur diejenigen das Glaubensbekenntnis sagen müssen, die zurück zum Islam wollen?

Die vielen Antworten verwirren mich.

Manche sagen, man ist es von Geburt an, manche sagen, jemand muss für das Kind das Glaubensbekenntnis sprechen und wieder andere sagen, dass man selbst das Glaubensbekenntnis sprechen muss.

Was stimmt nun, alles oder nur Teile davon?

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Bei den Juden ist es ja von der Geburt abhängig, da sie sich als Volk verstehen und bei den Christen von einer Entscheidung im Leben.

Das ist schon mal beides falsch.

In allen 3 Religionen gibt es sowohl passive rituelle Handlungen, welche die Eltern für das Kind ausführen als auch aktive, bewußte Handlungen des heranwachsenden Gläubigen.

Im Judentum entscheidet die Religionszugehörigkeit der Mutter über die Religion des Kindes.

Das Kind wird idR 8 Tage nach der Geburt beschnitten. Im Alter von ca. 12-13 Jahren folgt dann die Bar Mitzwah.

Im Islam entscheidet die Religionszugehörigkeit des Vaters über die Religion des Kindes.

Dem Neugeboreren wird von einem männlichen erwachsenen Muslim (idR der Vater) das Glaubensbekenntnis (genannt Shahada) ist Ohr geflüstert:

Lā ilāha illā ʾllāh - Es gibt keinen Gott außer Gott

Muḥammadun rasūlu ʾllāh - Mohammed ist der Gesandte Gottes

(Alīy walīyu ʾllāh) - (Ali ist der Freund Gottes) (bei Schiiten)

Ab der Pubertät ist der gläubige Muslim angehalten, fünf mal täglich zu beten. Zum Gebet gehört jedes Mal auch das Sprechen der Schahada.

Im Christentum entscheiden idR beide Eltern zusammen über die Religion des Kindes.

In den meisten christlichen Glaubensrichtungen wird das Kind einige Tage nach der Geburt getauft und empfängt im Teenageralter (idR zwischen 12 und 16) das Sakrament der Firmung bzw. die Konfirmation.

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Kommentar von DrCook
23.05.2016, 15:04

Also ist es bei den Juden eine Frage der Geburt (Religion der Mutter) -> das ist also schonmal nicht falsch
Und wenn ich von den Christen rede meine ich die Bibel: und da steht nix von Kindertaufe oder Konfirmation
Das ist nur ein Hilfskonstrukt, was irgendwann in den ersten Jahrhunderten eingeführt wurde als die Kindersterblichkeit sehr hoch war und die christen glaubten, dass man ohne Taufe nicht in den himmel kommt - eigentlich ist die Konfirmation nur ein äußeres Zeichen dafür, dass man seiner Kindestaufe zustimmt und nicht eine Sache, die man halt mit 14/15 so macht
Es ist also auch nicht falsch -> bitte informiere dich, bevor du Leuten unterstellst, dass sie falsch liegen

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Muslim zu werden, ist ein simpler und einfacher Prozess.  Alles, was eine Person tun muss, ist einen Satz auszusprechen, der Glaubensbekenntnis (Schahada) genannt wird.  DieSchahada wird so ausgesprochen:

Ich bezeuge: “La ilaha illa Allah, Muhammad rasul Allah.”

Diese arabischen Worte bedeuten: “Es gibt keinen wahren Gott (keine wahre Gottheit) außer Gott (Allah), und Muhammad ist der Gesandte (Prophet) Gottes.”  Sobald eine Person das Glaubensbekenntnis (Schahada) mit Überzeugung und Verständnis der Bedeutung ausspricht, dann ist er / sie Muslim geworden. 
Quelle: http://www.islamreligion.com/de/articles/204/wie-man-zum-islam-konvertiert-und-muslim-wird/

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Kommentar von MrsPrinzessin
23.05.2016, 13:52

das beim konvertieren nach der Geburt wird einem ins ohr der ezan gwflüstert und so wird man muslim

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Kommentar von MrsPrinzessin
23.05.2016, 13:54

also kurz gefasst: mit der geburt: Vater oder sonstiger mann flüstert ezan beim konvertieren : die shahada

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Kommentar von MrsPrinzessin
23.05.2016, 14:11

so ist es doch auch im christentum Wenn das Kind nachher nicht Muslim sein will, kann es doch konvertieren.

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Kommentar von MrsPrinzessin
23.05.2016, 15:25

im christentum wird man doch gwtauft oder nicht? und im islam wird ihm das ezan ins ohr geflüstert

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Mir hat ein Muslim mal einen Satz vorgelesen, der meine ich aus dem Koran stammte. Das war so etwas wie ein Glaubensbekenntnis.

Er hat mir erklärt, das wenn jemand an Allah glaubt und die Aussage des Satzes macht, das er damit zum Islam konvertiert sei.

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von geburt an gilt man als muslim ansonsten kann/muss man konvertieren um muslim zu werden

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Moslem ist man entweder von Geburt au (wenn der Vater Moslem ist) oder durch Konversion.

P.S. Christ wird man durch Taufe

LGKlaus

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Kommentar von DrCook
23.05.2016, 14:24

Das steht in der Bibel anders - auch wenn das glaube ich die katholische Kirche anders lehrt

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Entweder du wurdest als Muslim
Geboren, oder du konvertierst.  :)

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Den Tauhid (Monotheismus) verinnerlichen

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Kommentar von DrCook
23.05.2016, 15:29

Und was bedeutet das jetzt für Menschen, die mit dem Wort nichts anzufangen wissen?
und Monotheismus gibt es doch nach muslimischem Verständnis (korrigiert mich, wenn ich mich irre) zumindest noch im Judentum, da ja soweit ich weiß die Dreieinigkeit der christen als Vielgottglaube abgetan wird

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Kommentar von abcddddd
23.05.2016, 15:30

Monotheismus heißt das ein nur einen Gott gibt der all Herrschaft und Macht hat. Er hat sich keinen Sohn oder Teilhaber genommen.

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