Ab wann findet ihr einen stationären Klinikaufenthalt für bulimische Magersucht berechtigt?

7 Antworten

Das ist eine schwere Frage und kaum zu beantworten. Hat jemand der einen niedrigeren BMI hat aber erst wenige Monate eine Essstörung hat einen höheren Anspruch als jemand der seit Jahren kämpft aber einen höheren BMI hat? Das kann man aus zwei Perspektiven betrachten. Einmal die aktuelle Situation. Der, der dessen Leben akuter bedroht hat ein Anrecht, also der mit niedrigeren BMI bzw schlechteren Blutwerten. Wenn wir uns aber den ganzen Verlauf anschauen, dann hat jemand, der sich mehrere Jahre erbricht, seinen Körper schon ganz schön geschadet und er ist "zerstörter".  Jemand der kürzer dabei ist hat ggf einen Körper der noch heiler im gesamten ist. Wenn dieser also durch eine ambulante Therapie das Gewicht halten kann, hätte der andere einen Anspruch. 

Nur wie bewertet man, wer mehr Hilfe braucht und wer nicht. Es sind die medizinischen Werte die hier genommen werden und auch zum Teil die psychologischen Aspekte, wie du schon sagst zb Suizid Gedanken. Die Klinken haben da schwere Lose zu entscheiden. 

Aber wann ist der Punkt in eine Klinik zu gehen für einen selbst am Besten? Viele sagen, wenn man bei der ambulanten Therapie nicht weiter kommt. Falsch! Ich finde sofort. Manche schaffen den Weg aus einer Essstörung nur mit einer ambulanten Therapie, aber das sind sehr weniger. Wenn du merkst du stehst bzw kannst dein altes Verhalten nicht ablegen. Es vergeht kein Tag ohne Erbrechen oder Gedanken daran, dann ist es definitiv so weit. Aber ich würde sagen, das Beste ist immer sofort. Du wirst ganz anders überwacht und viel intensiver therapiert. Das hilft besser. Eine ambulante Therapie nach einem Klinikaufenthalt fortzuführen ist sinnvoll und auch davor bis man einen Platz hat, aber eben nicht auf Dauer. Ich selbst spreche da aus Erfahrung. Für mich sind Kliniken deutlich besser. Und in meinen Augen hat jeder Anspruch auf Hilfe und es gibt keinen der sie mehr oder weniger verdient. Den richtigen Zeitpunkt bestimmen die Kliniken und das Schicksal. So sehe ich das. 

Ich denke es ist dann an der Zeit, wenn sich durch die ambulante Therapie nichts ändert bzw. du merkst, dass es keine Fortschritte gibt und du dir nicht helfen kannst. Dann ist es eine gute Entscheidung in die Klinik zu gehn. Dort kannst du dich lange und intensiv mit dir und deinen Problemen auseinander setzen.

Andererseits ist die Klinik natürlich eine abgeschottete Situation und hat nichts mit Alltag zu tun. Oft kommen die "Beschwerden" erst wieder im richtigen Alltag, obwohl man in der Klinik alles unter Kontrolle hatte.

Mein Rat: Sprech mit deinem Therapeuten/deiner Therapeutin. Meist können die die Lage besser einschätzen und davon zu-oder abraten.

Sobald dein Therapeut und du der Meinung seid, dass eine ambulante Therapie nicht mehr hilft. Dann kannst du dir eine Einweisung bei deinem Hausarzt holen und zu einer Klinik gehen und da kommst du (wie die meisten anderen Patienten) auf die Warteliste :)

Wie kann ich es Zuhause selber schaffen die Essstörung zu überwinden?

Hallo,

ich bin seit kurzer Zeit (3 Wochen) wieder zuhause nach längerem Klinikaufenthalt ( 7 Monate) in einer Klinik für Essstörungen. Die haben mir da schon ziemlich geholfen und ich habe auch ca. 14 kg zugenommen. Als ich dort entlassen wurde habe ich auch einen Essplan mitbekommen, mit welchem ich weiter zunehmen soll( war zu dem Zeitpunkt noch leicht im Untergewicht). Ich habe den Essplan zuhause aber keines Wegs eingehalten, weil ich nicht weiter zunehmen wollte, sondern nur mein Gewicht halten. Das hat nicht ganz geklappt und ich habe in diesen 3 Wochen ca. 3,5 kg angenommen. Mit meinen Eltern und der Klinik war eigentlich die Vereinbarung, dass wenn ich abnehme sofort zurück muss. Mir ist jetzt klar geworden, dass ich an einer Zunahme nicht vorbeikomme ( was eingentlich mein Ziel war). Da ich keineswegs wieder in die Klinik möchte, habe ich jetzt wirklich vor zuhause zuzunehmen, auch wenn es nicht leicht wird. Meine Eltern und meine Ärztin geben mir wahrscheinlich noch eine Chance um zu beweisen, dass ich es auch ohne Klinik schaffe. Ich bin 1,56 m groß und wiege jetzt noch ca. 38,5 kg. In der letzten Zeit habe ich täglich nur ca. 1000 kalorien zu mir genommen. Hat jemand einen Tipp, wie ich jetzt weitermachen kann, um die Essstörung zuhause selber zu überwinden ?

Hat jemand vielleicht auch einen Essplan mit genauen Angaben für mich, an den ich mich jetzt halten kann, der auch zu meiner Größe + Gewicht passt ?

ich wäre sehr Dankebar über Tipps und Vorschläge und vielen Danke schonmal!

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Bulimie besiegt Erfahrungen?

Hallo, Ich habe seit 2Jahren eine Essstörung, zuerst Anorexie und nun seit ca. 9Monaten Bulimie. Ich bin schon seit einem Jahr in ambulanter Behandlung, hat aber wenig gebracht. Nun war ich 3Monate in 2 stationären Kliniken. Dort konnte ich keine Essattacken haben, hatte aber trotz ausreichender Energiezufuhr den Drang nach einer Essattacke. Nun bin ich wieder zu Hause und es ist noch schlimmer als vor den stationären Aufenthalt. Ich kann mich einfach nicht zusammenreißen, mich kann nur das Essen glücklich machen, alles andere bereitet mir keine Freude mehr (habe auch eine starke Depression). Nun meine Frage: Wer von euch hat die Bulimie besiegt und wodurch? Ich habe Angst, dass ich es nie schaffen werde und mein ganzes Leben mit fressen und kotzen verbringe:( Danke im Vorraus

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Bulimische magersucht, nach eebeechen zittern?

Hei leute; ) seid Anfang Februar leide ich an magersucht was dich jz zur bulimische magersucht geändert hat. Das heisst eine essstörung mit brech und fast Phasen. ( typisch magersucht, ich erbreche auch wenn ich wenig gegessen habe. ) hab grade erbrochen und jz zitter ich die ganze zeit. Wieso? (Bin weiblich 15j. 162 cm gross und wiege 37 falls das wichtig ist. Danke für antworten.

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Anorexia nervosa, Kalium Mängel und trotzdem Erbrechen und Abführmittel nehmen?

Hei;) also ich habe seit Anfang des Jahres an Anorexie erkrankt, war stationär, bin jz zurzeit in einer Tagesjlinik. Habe starkes Untergewicht, und Kalium Mangel. Ich weiß nicht die genauen Zahlen, aber aufjedenfall stärken Mangel, da eine Betreuerinnen der TK meinte ich müsse nicht zum Frisör da ich ja eh bald tot sei!! (Totall unangebracht!!) Aufjedenfall habe ich trotzdem erbrochen(bulimische Magersucht) und diese Woche alleine mehr als 30 dulcolax abführtabletten genommen. Ich kenne mich mit kaliummangel nicht aus, daher weiß ich nicht wie schnell der sich verringern kann. Denkt ihr, er ist jz noch tiefer? Also körperlich geht es mir mega gut( naja...)
Ich weiß das ich mich selbst kaputt mache, das es alles nicht gut ist undso... Daher bin ich ja auch in Behandlung, in Hoffnung bald wieder glücklich leben zu können:( also ihr müsst euch nicht bemühen zu schreiben das ich mir Hilfe holen soll, wie gesagt..⬆️⬆️⬆️ könnt ihr mir sagen, ob der Mangel jz vllt noch tiefer ist?

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Ich bin 19, hilft mir das Jugendamt (Ausziehen, Unterstützung)?

Halllo!

Ich bin 19 Jahre alt und besuche zur zeit die Höhere Handelsschule (11. Klasse) Ich wohne noch zuhause. Meine eigentlich frage ist jetzt ob ich unterstützung vom Jugendmt kriege und vielleicht sogar ausziehen kann? Also ich würde ja Kindergeld kriegen ich glaube sogar das meine mutter mir sogar unterhalt zahlen muss und ich erhoffe mir unterstützung vom Amt also Schüler Bafög. Ich habe von so etwas schon einmal gehört.... Und ich bin mir ziemlich sicher das es dann mit der essstörung wieder viel besser klappen wird. klar weiss ich auch das eine eigene wohnung viel verantwortung ist und nicht so einfach ist alles unter einem hut zu bekommen aber ich halte es zuhause nicht mehr aus. Hier eine Vorgeschichte: Ich war letztes Jahr mit einem BMI von 12,01 hochgradig Magersüchtig und war auch stationär in Behandlung. aber ich habe 20 kilo zugenommen und bin nun im oberen Untergewicht (BMI 17,0) Nur seit März, streiten ich und meine Mutter uns nur noch. Es ist einmal richtig eskaliert und es sind auch Schimpfwörter gefallen und wir wurden beide Handgreiflich. ich bin auch nciht Engel gewesen. Also ich möchte hier nicht nur meine Mutter als Teufel darstellen! Aber meine Mutter übertreibt es! sie ist halt total ausgerastet, da meine therapeutin mich rausgeschmissen hat weil ich immer noch keine einsicht zeige und etwas abgenommen habe. aber das leigt an dem ganzen Stress zuhause. in der schule bin ich trotzdem noch klassenbeste! aber meine mutter hat nun das WLAN passwort geändert und sperrt alle telefone in der der Küche ein. Also eigentlich kann ich mir eh nie etwas zuessen machen wenn die küche abgesperrt ist und meine eltern den ganzen tag am arbeiten sind. Die küche wurde abgesperrt weil ich in letzter zeit 3x gegessen und es wieder erbrochen habe. aber ich meine das passiert ja so gut wie nie und meine mtter darf auch nciht vergessen das ich krank bin und es ja eigentlich auch nicht mit absicht mache. sie bestraft mich eigentlich die ganze zeit dafür dass ich eine essstörung habe.

Liebe Grüße

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Kann man trotz Normalgewicht einen Klinikaufenthalt bekommen?

Hallo, ich bin 16 und habe seit knappen 6 Jahren eine Essstörung, war auch mal stark untergewichtig (42 Kilo) aber auch ein wenig mollig (62 Kilo). zur Zeit bin ich bei etwa 52,kann es leider nicht so genau sagen, da meine Waage kaputt ist, was ja aber bei einer Größe von 1,70 m im Normalbereich liegt.

Meine Essstörung ist eine Mischung aus Magersucht und Bulimie. Erst bis heute früh habe ich 60 Stunden gefastet, das heißt zweieinhalb Tage. Sowas mache ich öfters, nur wenn ich nicht gerade meine Kontrolle teste, habe ich den ganzen Tag über Fressanfälle und übergebe mich. Solche Tage laufen dann in Nevenzusammenbrüchen aus, da ich mich immer etwa 5 mal übergeben will,mein Körper es aber irgendwann nicht mehr zulässt.

Nun meine Frage: Kann man trotz Normalgewichtes einen Klinikplatz bekommen? Oder werden untergewichtige bevorzugt? Meine Angst ist auch,dass man mir meine Essstörung nicht glaubt, obwohl ich 10 Kilo in den letzten 2 Monaten abgenommen habe und dass ich von den anderen "Patienten" für meine Figur ausgelacht werde.

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