Ab wann einweisen lassen?

6 Antworten

Das schwierigste ist wirklich, zuerst mal die geeignete Therapieform und den passenden Therapeuten zu finden. Ist das geschafft, geht es auch wirklich nachhaltig bergauf. Eventuell wäre auch eine medikamentöse Einstellung nicht verkehrt, aber das kann nur ein Arzt beurteilen.

Keine Sorge, du kannst die Depression auf jeden Fall ordentlich und länger (oder für immer) loswerden!

Ob es direkt die Psychatrie sein muss, oder ob du lieber einen normalen Klinikaufenthalt in einer speziellen Klinik für Depressionen machen kannst, könntest du auch mit deinem neuen Therapeuten dann klären.

Lasse dich von deinem Hausarzt einfach zu einem Therapeuten oder zu einem Facharzt für Psychiatrie überweisen. Mit diesem kannst du dann auch direkt über deinen Wunsch nach einem Klinikaufenthalt sprechen. Oder du sprichst es direkt bei deinem Hausarzt an.

Wenn du dich wieder selbst verletzt oder über Selbstmord nachdenkst, dann gehe aber sofort in die nächste Klinik, dann ist es sehr dringend und sie müssen dir auch sofort helfen!

Deine Eltern ey... „hör einfach auf“. Die haben eben keine Ahnung von Depressionen. Echt peinlich. Eventuell könnest du dich nochmals an einen Lehrer wenden, dem du vertraust? Er/sie könnte deine Eltern zum Gespräch zitieren und ihnen mal genauer erklären, was Depressionen sind und was auf jeden Fall NICHT hilft zu sagen.

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Naja ich mein grundsätzlich können meine Eltern nix dafür, alle die keine Depressionen haben können sie auch nicht nachempfinden. Selbst wenn sie es versuchen werden sie es nicht verstehen. Also meinst du ich soll wieder zum Psychologen gehen?

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@Blutmond520

Nunja, es gibt trotzdem viele Leute, die keine Depressionen haben, die trotzdem Verständnis zeigen und sich als Angehörige sehr genau darüber informieren und nicht so einen Quatsch wie „einfach aufhören“ dazu sagen. Mich ärgert sowas echt!

Ja, ich würde erstmal zusehen, einen neuen Therapeuten zu finden, zügig, und dann mit diesem über die Möglichkeit eines Klinikaufenthalts zu reden.

Scheu dich auch nicht, den Therapeuten sofort selber zu wechseln, wenn du ihn mich magst. Das ist normal, dass man nicht mit jedem Therapeuten klarkommt!

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Ich rede vielleicht mal mit meiner Mutter und schau nach einem neuen Psychologen

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Du kannst Zuhause und bei Psych. Zuwendung und Hilfe bekommen.

Niemand kann dir die Blockaden, die dich ⬇ziehen wegnehmen.
Du selber musst die Tipps beherzigen und die Verantwortung mit ⬆ denken, ⬆ fühlen, ⬆reden, ⬆ handeln.

Nur du selber, bist der, der sich gesund machen kann. Du muss der Könner werden wollen und anpacken. Und Vergangenheit loslassen, du hälst noch an negativem fest.

Werde Geber des Besten, dir und anderen, damit Situationen gelingen können.

Bist du dann selber Geber, dann kannst du auch dasselbe zurück erwarten.

Du willst deine Probleme loswerden, dann musst du dir erstmal im Gedächtnis die Frage stellen, was für Probleme habe ich oder welche Probleme sind in mir die mich beunruhigen. Wenn du weißt was deine Probleme sind, dann wird es eigentlich leicht sein, dir helfen zu können. Du musst dann aber auch in der Therapie oder in der Klinik schon über deine "Probleme" offen reden, erst dann kann man dir helfen! :) Dann kann man auch die Probleme lösen, also ich denke es mal schon das man die Probleme dann lösen kann! Du musst halt nur deine wahren Probleme sozusagen erzählen, die aber auch wirklich in dir drin stecken. :)

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Ich bin ja zur Psychologin gegangen weil ich nicht wusste wo das Problem liegt oder was meine Depression auslöst. Nur leider konnte mir da bis jetzt noch keiner helfen.

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Aso... Ja dann ist es natürlich schwierig... Hat der Psychologe nicht mal Tests gemacht oder in irgendeiner Form oder Art und Weise :)

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