Ab wann darf ich mich gegen einen Polizisten selbst verteidigen?

10 Antworten

Dein Tag ist "Notwehr". Vorsicht, gegen eine polizeiliche Maßnahme gibt es keine Notwehr.

Wenn du der Meinung bist, deine Gegenwehr wäre gerechtfertigt, ist sie das noch lange nicht. Denn vermeintliche, irrtümliche Notwehr wird schnell zum "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte".

Ich würde keine Gegenwehr leisten gegen polizeiliche Gewalt, aber danach den ganzen gesetzlichen Klageweg ausschöpfen.

Theoretisch wenn er dich unrechtmäßig angreift.

In der Praxis werden solche Verfahren (wenn sie überhaupt zugelassen werden) zu ca. 95 % für die Polizei entschieden.

Fazit: Im Prinzip gar nicht!

Grundsätzlich erst einmal überhaupt nicht!

Wenn er eindeutig gegen geltendes Recht verstößt (z.B. Amoklauf) mit allen durch das Notwehrrecht gedeckten Mitteln.

Hallo,

Gemäß § 32 StGB gilt:

"(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden."

Nach diesen Maßstäben dürfen Sie sich gegen jede Person wehren, auch wenn es sich um einen Polizisten handelt.

Ein Polizist ist aber befugt bei Zuwiderhandlung körperlichen Zwang anzuwenden egal ob der jenige das für rechtsmäßig hält oder nicht. Außerdem machen Polizisten aus einer Selbstverteidigung schnell mal ein "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte". ;)

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Selbst wenn du es Dürftest wünsch ich dir viel glück da dir Polizisten eine lange Ausbildung in jegliche Verteidigung haben und auch Waffen bei sich tragen bei denen kannst du nicht Viel machen

Woher ich das weiß:Recherche
Polizisten eine lange Ausbildung in jegliche Verteidigung haben

Aha.

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