Ab wann braucht man ein Hörgerät?

4 Antworten

Hallo, hier gilt es zu beachten, das hören nicht gleich verstehen ist. Vermutlich kannst du gut hören aber schlecht verstehen. Meist fällt das in Gesellschaft, beim Fernsehen oder bei leise sprechenden Menschen auf. Ursache ist meist ein Verlust der hohen Töne, die liegen außerhalb der direkten Hörwahrnehmung, sind aber nicht minder wichtig. Das Gehör muss sich nicht verschlechtern, die Synapsen im Gehirn werden aber nicht mehr gebraucht, wenn was im Körper über ist, wird das ja meist entsorgt. Daher ist es meist problematisch mit der Hörentwöhnung klar zu kommen, wenn Du zu lange wartest. Ich habe die größten Studien zur Anwenderbefragung in Deutschland, Österreich und Belgien geleitet. Über 70% der Leute waren spontan zufrieden nach 2 Wochen Tragezeit . Die grössten Probleme gab es, wenn zu lange gewartet wurde. Viel Erfolg beim Selbsttest. Gruß aus dem Emsland.

Lach nicht,
Wenn dfeine Frau oder Ftreundin immer zu Dir dsagt:
Schatz mach den TV leiser - so wars bei mir

Hallo Mosby, seit deiner Einschulung haben sich die Hörgeräte erheblich verbessert - Elektronik und Größe - und sind dadurch wesentlich angenehmer im Tragekomfort. Du schreibst selber, dass du Schwierigkeiten mit den höheren bzw. hohen Frequenzen hast. Deine Schwerhörigkeit ist eine Schallempfindungsschwerhörigkeit, da ist das Innenohr betroffen und das Hörproblem wird sich nicht mehr beheben. Mit zunehmenden Alter kann bzw. wird sich das auch noch verschlechtern.

Was weißt du selber über deine Form der Schwerhörigkeit und deren Auswirkungen? Die Schallempfindungsschwerhörigkeit kann tiefe, mittlere und/oder hohe Frequenzen betreffen. Beim Sprechen werden einzelne Buchstaben und Buchstabenverbindungen in bestimmten Frequenzbereichen und Lautstärken ausgesprochen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Schau mal im Internet zum Thema "Sprachbanane" nach. Nehmen wir bestimmte Frequenzbereiche nicht mehr wahr, fallen auch damit auch bestimmte Buchstaben und Buchstabenverbindungen aus dem Sprachverstehen einfach raus und Wörter müssen aus dem Zusammenhang heraus erraten werden.

Ein noch wesentlicher Punkt ist, dass sich bei Schwerhörigen auch merkwürdigerweise eine Lärmempfindlichkeit einstellt, d.h. dass bei stärkeren Umgebungsgeräuschen das Sprachverstehen beeinträcht ist. Auf Dauer - bei mir ist der Hauptsprachbereich (mittlerer Frequenzbereich) betroffen - war das mit einer ständigen erhöhten Konzentrationsbereitschaft verbunden und artete zum Dauerstress mit weiteren Folgen (Tinnitus, Konzentrationsstörungen, geringe Belastbarkeit, Schlafstörungen und sogar Isolation) aus.

Hörgeräte lassen sich in der heutigen Zeit sehr gut so einstellen, dass ein viel besseres Sprachverständnis erzielt wird, eine Lärmempfindlichkeit wesentlich gemildert wird und dadurch eine Teilhabe am Leben (Kinobesuche, Konzerte u.v.m.) wieder möglich ist. Das ist schließlich Sinn der Hörgeräte.

Lass das bei dir über einen Hörtest beim HNO abklären, denn nur der kann eine Hörgeräteverordnung ausstellen und anschließend lässt du dich von einem Hörgeräteakstiker beraten. Übrigens kannst du mehrere Geräte erst einmal zur Probe tragen.

Stehe zu deiner Schwerhörigkeit. Es laufen mehr Menschen mit Hörgeräten herum, als du denkst.

Preise für Hörgeräte?

HALLO IHR LIEBEN,

da ich zunehmend Problematiken beim Hören festgestellt habe, bin ich zu einem Hörgeräteakustiker gegangen, um einen Hörtest machen zu lassen. Bei den hohen Tönen und den Spachetestungen S, St, Sch bestätigte sich eine Schwäche, die auch ein 2. Test beim HNO bestätigte. Nun probiere ich seit ca. 3 Wochen ein Gerät, im Arbeitsalltag sehr stressminimierend und angenehm, beim Fernsehen auch toll, sonst nehme ich das Hörgerät raus, empfielt auch der HNO. JETZT hat mir dann der Hörgeräteykustiker den Preis gesagt und ich bin ja bald vom Stuhl gefallen. Ca. 4.800 Euro, das schönere Modell 5.900 Euro.

Ich bin Alleinverdiener und das ist ganz unmöglich. Gibt es nicht auch Geräte, mit denen ich auch stressfreier durch den Arbeitsalltag gehen kann, wer hat denn mal 5000 Euro für ein Hörgerät locker übrig, ich bin etwas ratlos.

VIELLEICHT kann mir ja jemand nen Tipp geben, ich bin schon jetzt dankbar, denn der Vorteil liegt auf der Hand.

Liebe Grüße Eure Frohnatur

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Hallo Ihr Lieben, speziell Einzack,

Einzack Du sagtest .... bei medizinischer Notwendigkeit müssen die Kr.kassen sofort auch digitale Hörgeräte in vollem Umfang erstatten. Laut Urteil Bundesgerichtshof Kassel.

Ich mailte also mit meiner Kr.kasse. Folgendes kam heraus: Wie immer die Procedere HNO - Rezept. Klar. Dann aber ... zwei Kasengeräte ausprobieren, zwei andere vergleichbare Hörgeräte ausprobieren. Und diese 4 Geräte mit Test einschicken. Als Vergleich, WARUM sie nicht in Frage kommen - dann den Kostenvoranschlag des Gerätes mit einschicken, das man gewählt hat.

Danach liegt es im ERMESSEN DER KASSE, wieviel sie zahlen. Der Herr am Telefon konnte mir nicht sagen, wieviel die Kasse dazu beisteuern würde. Mein Audiogramm ist in allen Frequenzen bei 90 dB, außer Hochton da 100 dB Verlust. Und zwar auf beiden Ohren.

So wie er sich angehört hat, werde ich also fast die Summe - wie der Akustiker mir schon sagte bei fast 5000 € - zahlen müssen.

Gibt es also eine gute Kommentierung dieses Urteils, das finde ich nämlich nicht. Und was kann ich notfalls noch tun, falls ich eine negative Bescheidung der Kasse bekomme? Wappne mich gerne im Voraus...

Danke für die Antworten. LG

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Schon mal besten Dank für eure Antworten.

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