Ab nächsten Monat Bundesfreiwilligendienst - muss ich mich ab dann selbst versichern?

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3 Antworten

Der zum 30.06.2011 auslaufende Zivildienst wird durch den Bundesfreiwilligendienst (BFD) ersetzt. Das Gesetz zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes trat am 03.05.2011 in Kraft. Es beinhaltet im Wesentlichen folgende Inhalte:

  • Der BFD kann im sozialen und ökologischen Bereich, aber auch in Sport, Integration und Kultur geleistet werden und soll die Jugendfreiwilligendienste (Freiwilliges Sozia-les Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)) ergänzen.

  • Während das FSJ und das FÖJ grds. bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres ab-solviert werden, besteht für den BFD keine Altersbeschränkung.

  • Der BFD soll grds. 12 Monate dauern, mindestens jedoch 6 und maximal 24 Monate.

  • Bei dem BFD handelt es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis, sondern um eine unent-geltliche, ehrenamtliche Tätigkeit. Die Freiwilligen erhalten ein vom Bund finanziertes angemessenes Taschengeld (s.unten). Daneben sorgen die jeweiligen Einsatzstellen für Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung.

Versicherung

  • Personen, die einen Bundesfreiwilligendienst leisten, sind sozialversicherungsrecht-lich dem Personenkreis der Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen oder ökologi-schen Jahr gleichgestellt (§ 13 Abs. 2 des BFDG). Daher besteht in allen Zweigen Sozialversicherungspflicht.

  • Es kommt weder Geringfügigkeit in Betracht (§ 7 Abs. 1 Nr. 2 SGB V, § 5 Abs. 2 S. 3 SGB VI, § 27 Abs. 2 Nr. 1 SGB III) noch die Anwendung der Gleitzonenregelung (§ 20 Abs. 3 Nr. 2 SGB IV).

  • Eine kurzfristige Beschäftigung zwischen Schulentlassung und Teilnahme am BFD ist als berufsmäßig anzusehen, selbst wenn nach dem Dienst ein Studium geplant ist.

  • Bei einer neben dem BFD ausgeübten kurzfristigen Beschäftigung liegt keine Be-rufsmäßigkeit vor. Hier wird angenommen, dass die kurzfristige Beschäftigung von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung und der BFD somit als „Hauptbeschäfti-gung“ anzusehen ist (vgl. Fachinfo 326/2011).

Beiträge

  • Beitragspflichtige Einnahmen sind neben einem angemessenen Taschengeld (bis zu 6 % der BBG RV ; 2011 = 330,- € mtl., vgl. § 2 JFDG) auch die Werte für Unterkunft und Verpflegung (lt. Sachbezugstabelle 2011: 206 € und 217 € mtl.).

Finde ich klasse, dass Du das machst. Aus Neugierde meine Frage: In welchem Bereich machst Du denn den Bundesfreiwilligendienst?

Folgendes habe ich zum Thema Krankenversicherung für Dich gefunden:

Krankenversicherung: Ist man im Bundesfreiwilligendienst krankenversichert?

"Ja, im BFD ist man gesetzlich krankenversichert. Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst sind für die Dauer des Freiwilligendienstes eigenständiges, pflichtversichertes Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse. Die Einsatzstelle zahlt die Beiträge an die Krankenkasse. Bestand zuvor eine Familienversicherung, so ruht diese während der Zeit des BFD. Sie kann später wieder aufleben, etwa wenn eine Berufsausbildung aufgenommen wird, ein weitere Schulbesuch ansteht oder ein Studium aufgenommen wird. Das Gleiche gilt hinsichtlich der beihilfefähigen Beamtenkinder.

Ist der Freiwillige zuvor privat krankenversichert gewesen, so muss mit der privaten Krankenversicherung vor Dienstantritt geklärt werden, ob diese für die Zeit des Freiwilligendienstes ruhen kann, oder ob der Freiwillige auch während des BFD die Versicherungsbeiträge weiter zahlen muss. Die Einsatzstelle kann die Beiträge zur privaten Versicherung nicht zahlen, da eine Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht."

Quelle: http://www.bundes-freiwilligendienst.de/fragen.html

Schöne Grüße

Herzlichen Dank.

Ich mache den BFD in einem Altenheim;)

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@Roschi

Bitte schön :-).

Und wie bist du darauf gekommen, BFD zu machen?

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schau hier http://www.bundes-freiwilligendienst.de/verdienst-gehalt-taschengeld-entgelt.html

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