aal am tag

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5 Antworten

Petri liebe Angler :)

Gerade beim Angeln gibt es doch einen riesigen Haufen an Tipps und Tricks, aber das Wichtigste ist die Erfahrung. Früher war ich mit alten Angeln oft bei uns am Fluss unterwegs, die haben die Märchen vom Aal Angeln mit Schweinsköpfen verbreitet. Heute weiß man zum Glück, die Aale haben den höchstens als Unterschlupf genutzt, nicht aber zum ernähren....alle sind KEINE Aasfreser!

Nun aber zum Thema! Der Tauwurm ist ein unfassbar guter und universeller Köder, wenn man Aale fangen möchte! Der Dendro fängt zwar in manchen Gewässern sogar noch besser als der Tauwurm, doch das ist meiner Erfahrung nach wirklich die Ausnahme! Insofern würde ich davon abraten! Aal am Tag ist absolut machbar, doch sollte es das richtige Wetter dafür sein. Hier hatte ich einen sehr ausführlichen Artikel dazu gelesen.

http://www.angler-angeln-info.de/

Was gilt es zu beachten. Es sollte wolkig sein, also bedeckter Himmel. Du solltest an Steinpackungen oder unter Bäumen anglen. An Einläufen von Flüssen oder nach Regenwetter. Viel Spaß beim Schlangen angeln

Dem kann ich zustimmen! Aale sind definitiv keine Aasfresser, dieses Gerücht hält sich allerdings ziemlich hartnäckig und dies nicht erst seit kurzem! Sogar bei mir im Verein sind soo viele Leute noch dieser Meinung...oh man! Hier hilft nur Aufklärung :D

Neben dem jedermanns bekannten, besten Aalköder, dem Tauwurm, würde ich mal Variationen damit vornehmen! Zum Beispiel, was sehr gut ist und was das Riechorgan des Aales entsprechend fordert - sobald der Tauwurm am Haken hängt, diesen einfach mal in eine eigene Lösung tunken. Z.B. Blut vom Schlachter, Knoblauch mit Soja Sauce, oder Aal Killer. Letztlich ist diesem Vorgehen immer das gleiche gemein - nämlich, den Köder zum duften und riechen bringen!!!

Versucht es einfach mal aus - Petri!

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@AalExperte

Aalangeln heißt, Erfahrungen sammeln! Entweder durch häufiges Angeln gehen und er Gefahr, als Schneider nach Hause zu gehen oder durch anlesen! Das kann man von zu Hause und spart sich vergeudete Zeit und Mühe am Gewässer!

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Da steht zunächst mal die Frage nach der Gewässerart im Vordergrund. In einem Fluss sind andere Angelarten gefragt als in einem Bach, See oder einem anderen Stillgewässer. Als Hauptköder kommt sicherlich der Tauwurm in Frage, aber auch kleine Köderfische bzw. Fischfetzen. Da der Aal überwiegend nachtaktiv ist, sollte der Köder am Tag aktiv, also bewegt, nicht stur auf einer Stelle liegend, angeboten werden. Also ruhig alle halbe Stunde da, wo möglich, einige Meter näher heranziehen, um die Aale aus ihren Löchern/Verstecken herauszulocken. Mit entsprechenden Aal-Lockstoffen versehene Köder sind dabei sicherlich hilfreich. Wie bei jeder Angelart gilt auch hier: probieren, probieren, probieren....

typische aalstellen, aber ruhig ein bisschen tiefer, an trüben, bewölkten Tagen, nach dem Hochwasser (trübes Wasser und viel angeschwemmte Nahrung) und dierekt vors versteck der schlängler, also z.B Steinschüttung, Geäst im wasser, unterspültes ufer

Grund, richende Köder, kleiner Köder, stelle mit hidernissen und Haken die der Fisch nicht so schnell bemerkt

hoffe konnte helfen

Wobei anzumerken ist, das große Raubaale ( Breitkopf ) sehr oft am Tage gefangen werden. Dies ist aber sicher nur Zufall, denn selten fischt jemand am Tag auf Aal. Dies passiert meißt nur, weil Zander oder Hechtangler ihre Köfis am Tag auslegen und dabei in die Nähe des Unterschlupfes des Aales kamen. Doch betrachtet man richtig trübe Gewässer, oder Flüsse nach einem Hochwasser, so gehen Aale auch am Tag auf die Jagd, da es dann am Gewässergrund relativ dunkel ist, und sehr viel Nahrung in die Flüsse oder Seen gelangen. In Flüssen hat man dann aber den Nachteil, das alle paar Minuten sich Gras oder Äste in die Schnüre verfangen, doch ein Ansitz bei oder nach einem Hochwasser lohnt sich sicher auch am Tag.

Hotspots = Bei Seen und stehende Gewässer die Einläufe, und bei Flüssen die Uferbereiche wo Nebenbäche oder andere kleine Flüsse einmünden. Für beide Gewässerarten sind auch überhängende Uferbereiche, ausgespülte Wurzeln und überhängende Bäume zu bevorzugen, da dort bei oder nach einem Regen Insekten ins Wasser fallen. Bewölkter Himmel ist am Tage von Vorteil. Köder = kleine Lauben, Tauwürmer und Laubwürmer, noch besser frische Würmer aus den eigenen Garten. Mit Detrobeana ( Dentros ) sanken meine Fänge jedesmal rapide. Da man beim fischen auf Aal auch immer mit Zander, Hecht, große Karpfen oder Welsen zu rechnen hat, würde ich 0,35 Monofil oder besser 0,25 geflochtene Schnur benutzen. Daher auch geflochtene Vorfächer . Haken entweder langschenkliche Butthäken oder Wurmhäken und beides mit Öhr . Vorfächer nie fertig kaufen sondern selber binden.

Das war so mal das Grobe . MfG Wolf

Die Sache mit den Dentrobenas kann ich nur bestätigen. Mehrere Vergleichsversuche mit Dentrobenas und Tau-bzw. Laub- und/oder Mistwürmern gingen stets zu Ungunsten der Dentrobenas aus. Seither benutze ich diese nie mehr.

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