93 jähriger Ex-SS Mann vor Gericht, ist das richtig?

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28 Antworten

Finde ich absolut richtig. 

Der 2. Weltkrieg ist 70 Jahre her und wie viele Menschen haben damals im Krieg unrechte Dinge getan, um zu überleben oder weil Hitler sie überzeugt hat?

Falsch. Die Mitgliedschaft in der SS war freiwillig. Niemand wurde gezwungen, dieser beizutreten. 

Wie kann man nach 70 Jahren in einer nun komplett anderen Politik und Staatsform, sich auf solch einen Gerichtsprozess stützen?

Rechtsgrundlage dafür bietet §78, der ganz klar besagt, dass Vebrechen nach §211 nicht verjähren – und darunter fällt auch Beihilfe zum Mord. Fakt ist, dass dieser Mann an tausenden Morden beteiligt war – warum sollte also auf einen Prozess verzichtet werden? 

Der Holocaust war ohne Zweifel das schwerste Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Der Gerichtsprozess ist absolut zu begrüßen. 

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In den Prozessen geht es ja in der Regel nicht um Menschen die einfach in der Zeit lebten etc. sondern solche die etwas mit den großen Grauen zu tun hatten, sprich SS, SA, KZs etc.

Dabei ist der Prozess doch durchaus gerecht, ungerecht ist eher, dass dieser so spät erfolgt und so die Strafe nun am Ende nicht mehr viel ausmachen wird.

Bei den Menschen die angeklagt wurden geht es um Tötungen und Misshandlungen an hunderten, tausenden und noch mehr Menschen. Diese Opfer und vor allem ihre Angehörige haben durchaus verdient, dass jeder Täter der zur Rechenschaft gezogen werden kann, auch wirklich noch seine Strafe bekommt, selbst wenn es nur symbolisch sein sollte.

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wenn man sich das hier so insgesamt durchliest, stellt man fest: du nimmst ein mögliches urteil vorweg- du behauptest, der man wäre unschuldig oder doch quasi unschuldig und deswegen soll es keine verhandlung geben. aber genau darum stellt man leute vor gericht: um festzustellen, ob das so ist oder nicht.

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 15:11

Nein das behaupte ich nicht...ich habe mich nur gefragt, ob das noch wirklich Sinn hat. Weil er 93 Jahre alt ist und wer weiß weshalb er damals so gehandelt hat? Ich habe ehrlich gesagt nicht gewusst, dass ich mit so einer Frage so eine Diskussion auslöse. Mich haben nur andere Meinungen interessiert, weil ich zwar zu einer Meinung tendiere, aber mir einfach nicht sicher war. Die Natur wird das alles bald selbst erledigen und niemand der heute verurteilt ist damals dabei gewesen...die Bestrafung hätte schon vor 60 Jahren stattfinden müssen...meiner Meinung nach. Und das war eigentlich auch alles :-) ich bin weder Rechtsradikal noch unterstütze ich das, noch schockiert mich das Leid des 1. Weltkriegs nicht nicht!

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Kommentar von Avoid888
23.02.2016, 10:59

Vielleicht ist es dir nicht bewusst, aber so wird diskutiert. Unterschiedliche Meinungen treffen aufeinander und somit entsteht eine Diskussion. Leider oft nicht objektiv, sondern emotional und beleidigend.
Oder persönlich. Aber so ist das ;-)
Danke für deine Meinung

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Eine Sache siehst du nicht richtig: die Politik klagt niemanden an. Es ist die Justiz, die hier agiert und sie ist unabhängig von der Politik. Da wir in einem Rechtsstaat leben, geht dabei alles nach Recht und Gesetz. Spielraum haben da weder Politiker noch Staatsanwälte oder Richter.

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 12:43

Okay dann beschuldige ich unsere Justiz...dann finde ich es eben schwachsinnig von der Justiz...

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 12:59

Aber ich finde 70 Jahre ist sehr verjährt, oder nicht?

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Es geht hier nicht darum ob es sinnvoll ist einen Mann dieses Alters noch zu verurteilen! Da geht es vielmehr darum das die Opfer quasi eine Genugtuung haben und wissen das ein damaliger "Verbrecher" bestraft worden ist (im Gegensatz zu unzähligen die ohne Strafe ihr restliches Leben "geniessen" konnten da sie Helfer und Unterschlupf gefunden haben.

Wie würde es dir ergehen wenn du in dieser Zeit gelebt hättest und wissen würdest das so ein Mensch nie verurteilt worden ist für die Dinge die er getan hat ? Du würdest dich auch fragen warum so viele leiden mussten und er überlebt und ihm nichts passiert !

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 12:46

Ich bestreite nicht, dass das alles nicht schlimm war und das er nichts schreckliches getan hat, aber ich Frage mich nun mal ob das nach 70 Jahren gerecht ist und ob nicht jeder andere aus Angst vor seinem eigenen Leben ebenfalls so oder ähnlich agiert hätte...natürlich kann ich mir nicht vorstellen wie Schlimm das damals war!

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Kommentar von tuedelbuex
20.02.2016, 13:01

Da geht es vielmehr darum das die Opfer quasi eine Genugtuung haben und wissen das ein damaliger "Verbrecher" bestraft worden ist

Welche Genugtuung sollten denn die Opfer noch haben? Sie haben mittlerweile ein ähnlich hohes Alter erreicht (und offensichtlich überlebt, sofern sie aus einer solchen Verurteilung noch "Genugtuung" beziehen können)! Ich möchte ganz sicher nicht verharmlosen, was damals geschah....aber langsam wird es albern. Hinterbliebene von "Opfern" verklagen Hinterbliebene von "Tätern" auf Schadenersatz? Führt der Weg dorthin?

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Er sollte mmn. ins gefängnis. Er hat ja bewusst geholfen und da mord nie verjährt sollte er seine strafe bekommen. Nur weil jemand nicht mehr lange zu leben hat, ist das kein grund ihn draußen zu lassen. Das ist der schwachsinnigste grund überhaupt

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Ja, das ganze ist eine Farce...

Aber nicht die Anklage selbst, sondern der Zeitpunkt. Diese Prozesse hätten vor 50 Jahren stattfinden müssen & nicht erst jetzt.

Aber in diesen Fällen bin ich der Meinung: lieber spät als nie.

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Kommentar von Steffile
20.02.2016, 13:05

Der Prozess gegen Hans Lipschis ist seit 2012 in Vorbereitung, und wurde erst durch die Grundsatzentscheidung im Fall von Demanjuk  2011(?)  ermoeglicht, bei dem Beihilfe zum Mord zum ersten mal verurteilt wurde.

Vorher sah das Gesetz nur die Strafverfolgung von spezifischen Sytraftaten gene spezifische Opfer vor.

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Kommentar von earnest
20.02.2016, 13:13

Nein, das ist KEINE Farce. 

Meines Wissens wurde schwer belastendes Material nämlich gerade erst in den Akten gefunden.

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Zum einen gebe ich Dir Recht, was seine Schuld betrifft. Damals dürften viele Leute "Mitläufer" gewesen sein, weil eine Weigerung heftige Konsequenzen bis hin zum eigenen Tod gehabt haben könnten (und jeder sich bekanntlich "selbst der Nächste" ist....zum zweiten wird eine Verurteilung vermutlich ohnehin folgenlos für den Mann bleiben ("Haftunfähigkeit" aufgrund des Alters, z.B.), zum Dritten könnte es durchaus sein, das der Mann überhaupt nicht mehr begreift, weshalb er vor Gericht gebracht wird (mit 93 Jahren !), wodurch solch ein Prozess im Grunde nur "Show" und das Vorführen eines alten (wenn auch in jungen Jahren evtl. schuldig gewordenen) Mannes ist. Man sollte hier "Gnade vor Recht" ergehen lassen und abwarten, bis sich dieses "Problem" auf natürlichem Weg erledigt hat.....

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 12:55

Ja das sehe ich auch so und genauso habe ich das auch gemeint! Leider müssen manche Menschen direkt wieder persönlich werden. Das alles hätte vor Jahrzehnten statt finden müssen, jetzt ist das doch wirklich nur Show der anderen Länder gegenüber...

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Kommentar von Immenhof
22.02.2016, 10:40

Oh nein, nenne mir eine Quelle die deine Aussage belegt. Man musste nicht als Einsatzgruppe Leute erschießen, sondern dann eben das Gebiet abriegeln, bzw wurde nicht befördert. umgebracht wurde man deshalb nicht.

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Muß schon so sein, doch abartig isses, dass die Anklage so überaus spät erst erfolgt.

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Finde ich gut. Nur weil du alt bist, heißt das nicht, dass du nicht für Taten zur Verantwortung gezogen werden kannst. Außerdem hat die Politik mit der Rechtsprechung nichts zu tun. Wir haben Gewaltenteilung, also mach dir mal keinen Gedanken darum, dass andere wichtige Themen vernachlässigt werden.

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 12:53

Stimmt, die werden ja sowieso vernachlässigt

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Völkermord, Folter, Vergasung, Vernichtung durch Arbeit. Für dich also nur Schwachsinn? Du armer armer armer Mensch!


Die  Taten damals waren so böse, so grausam, so unverstellbar, dass diese nicht ungestraft bleiben dürften. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, die Justiz und nicht die Politik führt den Prozess. Was soll also der Unsinn mit Flüchtlinge???

Einzig warum selbst ca. 75 Jahre nach den Taten erst der Prozess geführt wird, ist Kritik-würdig. Liegt aber auch daran, dass die Justiz in den 1950+1960er durch und durch kackbraun war und die Mörder von damals im Staatsdienst tätigt waren. Ab den 1970er Jahren war dann die Zeit,wo man der Meinung war, dass alles doch schon so lange her ist und man es ruhen lassen soll

Erst in jüngere Zeit kommt man auf den Gedanken, dass nicht nur die Mörder selbst zu Rechenschaft gezogen werden müssen, sondern auch die Mitläufer und Handlager. Ohne die hätte es nie den Völkermord gegeben. Dabei ist es egal, ob der Mann über 90 ist oder nicht. Er hat sich an den Massenmord beteiligt. Der Urinstinkt des Menschen besteht also darin, Massenmord zu begehen, um selbst zu leben. Was für eine hirnrissige Aussage!

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Kommentar von lesterb42
20.02.2016, 13:09

Hinterher ist man immer schlauer. Wie hättest du dich verhalten, wenn du 1920 geboren worden wärst ?

Keiner ist morgens aufgestanden und hat den Entschluss gefasst: Heute ermorde ich 1000 Juden. Die Leute sind da ganz überwiegend reingerutscht - insbesondere Polizeibeamte in den Einsatzgruppen. Von denen wuste keiner was sie im besetzten Polen erwartet.

Ich will hier die Nazibarbarei nicht kleinreden. Man wird den handelnden Personen mit dem Wissen und den Wertvorstellungen von heute aber nicht gerecht. Und es geht heutzutage um Gerechtigkeit, nicht um Rache.

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Ja. 

Das ist richtig. Absolut richtig. Und ALLES daran ist gerecht.

Der Holocaust war ein "Jahrtausendverbrechen". Im Nachkriegsdeutschland ist die Justiz zu oft zu nachlässig mit den Nazi-Verbrechern umgegangen.

Falls der SS-Mann für schuldig befunden wird, wird er aus Altersgründen seine Strafe nicht absitzen müssen. Der Prozeß ist aber wichtig, auch als symbolischer Akt: So etwas wie der Holocaust darf in Deutschland nie wieder passieren. Der Tod ist kein Meister aus Deutschland mehr. DAS ist die Botschaft ...

Gruß, earnest

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Kommentar von Pestilenz2
20.02.2016, 14:09

Ein jahrtausend verbrechen ?

Stalin hat zahlentechnisch mehr leute umgebracht und das auch noch großteils grausamer denn vergasen ist immernoch besser als verhungern lassen (und anderes)

Also ich würde lieber vergast werden als zu verhungern und zuzusehn wie die familie verhungert.

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Mord verjährt bei uns nun mal nicht, deswegen kann auch ein Hundertjähriger noch angeklagt werden. Die Opfer des genozidalen Ausrottungsprogramms der Nazis hatten keine Gelegenheit ein so hohes Alter zu erreichen, sie konnten ihre Kinder und Enkelkinder nicht in Frieden und Freiheit aufwachsen sehen, wie ihre Opfer. Die Nazis ermordeten Millionen wehrloser Männer, Frauen und kleine Kinder.

Sollen die alten Mörder sich heute vor Strafverfolgung sicher fühlen dürfen? Sollen sie heute noch auf Kameradschaftsabenden ehemaliger SS-Divisionen noch mit ihren Verbrechen und Mordaktionen brüsten? 

Nein, ab in den Knast mit ihnen.

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Kommentar von Avoid888
01.05.2016, 23:41

Ja, das ist aber eher ein sehr einseitiges Denken, was du beschrieben hast.
Das war doch ne Show, vollkommen sinnlos. Nur damit wir Deutschen nicht vergessen, was für schlimme Menschen wir sind.
Das wäre das eine.

Das andere ist die Tatsache, WIE hättest DU DAMALS reagiert? Wie kannst du ganz genau ausschließen, dass du nicht so gehandelt hättest?
Gar nicht. Kannst du nicht.
Dieser Mann hätte vor 50 Jahren verurteilt werden sollen.
Vielleicht bereut er seine Taten. Und damit hat er Jahre lang gelebt.
Das ist Strafe genug und falls nicht, wird die Natur bald ihren Pflichten nachkommen.

Aber vielen Dank für deine Antwort ;)
Hätte nicht gedacht, dass man mit solch einer Frage so eine Aufruhr in Gang setzt. Daran sieht man, dass es immer noch Thema ist und bleiben wird.
Naja, jedem das seine.

Schönen Abend noch.

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Es gibt auch Übelebende, die inzwischen auch so alt sind. Wie gut wird es denen tun, wenn sie dessen Verurteilung und Strafe noch miterleben dürfen! Damit können sie in gewisser Weise abschließen mit diesem fürchterlichen Kapitel!

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ich finde jetzt muss man ihn auch nicht mehr zur röchenschaft ziehen. ich meine natürlich war das sehr schlimm. aber viele haben es ja auch aus egoismus gemacht, weil sie sonst selber im kz gelandet wären, was die taten natürlich nicht abschwächt, aber jetzt wo der man ein greis ist ihn deshalb zu belangen finde ich hirnrissig. gibt wichtigeres auf der welt

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Kommentar von 2pacalypse2
20.02.2016, 12:49

Er war bei der SS, die haben es aus Überzeugung getan und nicht weil sie sonst selber getötet wurden.

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Mord verjaehrt nie, deshalb sehe ich keinen Grund, den Nazi nicht vor Gericht zu stellen. Wenn es um einen Serienmoerder ginge, der vor 70 Jahren 10 Menschen ermordete, wuerde sich die Frage gar nicht stellen.

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 12:47

Weil das auch seine eigene Entscheidung war. Aber damals war Krieg. Wer kann zu 100% sagen, dass er aus Angst vor seinem eigenen Leben nie so agiert hätte???

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Kommentar von 2pacalypse2
20.02.2016, 12:52

einer bei der SS hat es nicht aus angst getan.

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 12:57

Ja da gebe ich dir Recht. Aber wer kann zu 100% sagen, dass er es nicht nicht aus Angst getan hat....ziemlich kompliziert. Und ich finde auch irgendwie verjährt...ist das nicht einfach nur Show? Wenn er eh nicht verurteilt wird, so wie das viele erklärt haben?

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Kommentar von Avoid888
23.02.2016, 10:50

Aber eine Begründung...

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finde ich total unnötig wenn er schon sein ganzes Leben ohne Strafe gelebt hat und denen das jetzt erst einfällt ihn zu bestrafen haben DIE was in meinen Augen falsch gemacht

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Kommentar von SchakKlusoh
20.02.2016, 12:44

Das würdest Du nicht sagen, wenn Du selbst betroffen wärest.

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Kommentar von DatAnswer1
20.02.2016, 12:46

Villeicht mal Drann gedacht das zeit Menschen ändert ? Er jetzt auch eine Familie hat die den ganzen Kram nicht noch mal aufwühlen möchte ? Und er erst recht nicht ? Hätte meiner Meinung etwas früher von der Justiz kommen sollen habe nie gesagt das man gar nichts hätte machen sollen. Der Zeitpunkt ist nur unpassend

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Kommentar von 2pacalypse2
20.02.2016, 12:51

ich ermorde jetzt auch mal paar leute und bereue es dannach, suche mir eine familie und lebe normal weiter. ich mache das dann auch nie wieder. laut deinen argumenten, sollte ich dann ja nicht ins gefängnis kommen...

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Kommentar von DatAnswer1
20.02.2016, 12:53

Das ist doch eine total andere Situation ?! Adolf war ein volksverhetzer und ich möchte nicht bestreiten das viele von uns früher auch für ihn gedient hätten allein aus Angst und weil sie keine andere Perspektive hatten ICH HABE SEINE TATEN NICHT VERHARMLOST ich habe bloß den Zeitpunkt als unpassend betitelt meine Güte

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Beihilfe zum Mord verjährt nunmal nicht!

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Kommentar von Avoid888
20.02.2016, 12:44

Könntest du denn mit Sicherheit sagen, dass du nicht so gehandelt hättest, aus Angst vor deinem eigenen Leben?

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Der 2. Weltkrieg ist 70 Jahre her und wie viele Menschen haben damals im
Krieg unrechte Dinge getan, um zu überleben oder weil Hitler sie
überzeugt hat?

Nein das was diese SS Leute damals getan haben ist damit nicht zu erklären oder zu entschudigen. Niemand wurde gezwungen oder musste aus denn Überlebensinstinkt herraus sich an denn Völkermord beteiligen.

Mord verjährt nie und das war nun mal nix anderes als Mord.


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Kommentar von MonikaDodo
22.02.2016, 07:38

Das sehe ich genauso! Der Mann wurde nicht gezwungen "vor Ort" zu arbeiten! Das war eine freiwillige Entscheidung.

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Mord verjährt nicht. Niemals.
Wären Großeltern von dir brutal vergast worden oder ähnliches, würdest du ganz anders reden.

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