9 Stunden Arbeit ohne Pause (minderjährige)?

7 Antworten

was soll ich tun? Ich bin kaputt. Und mir reicht es.

Kündige.

Der AG verstößt hier gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz, das kann man dem Gewerbeaufsichtsamt melden.

Wenn dann noch Kollegen dazu kommen, mit denen man sich nicht versteht, ist es besser, man kündigt. Ich bezweifle, dass man Dir hier etwas anderes raten soll. Auf Dauer hältst Du das physisch und psychisch nicht durch.

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Ja das stimmt. Brauche das Geld weil ich umziehe aber würde auch darauf verzichten.

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@Evilina

Du findest bestimmt einen besseren Nebenjob als diesen. Nicht alle AG sind so wie Dein jetziger und das Geld nützt auch nichts, wenn Dich diese Arbeit fertig macht. Alles Gute

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@Evilina

Dann verzichte drauf. Der Laden ist das nicht wert.

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https://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/BJNR009650976.html

§ 11 Ruhepausen, Aufenthaltsräume

(1) Jugendlichen müssen im voraus feststehende Ruhepausen von angemessener Dauer gewährt werden. Die Ruhepausen müssen mindestens betragen

1.

30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als viereinhalb bis zu sechs Stunden,

2.

60 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden.

Als Ruhepause gilt nur eine Arbeitsunterbrechung von mindestens 15 Minuten.

(2) Die Ruhepausen müssen in angemessener zeitlicher Lage gewährt werden, frühestens eine Stunde nach Beginn und spätestens eine Stunde vor Ende der Arbeitszeit. Länger als viereinhalb Stunden hintereinander dürfen Jugendliche nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.

(3) Der Aufenthalt während der Ruhepausen in Arbeitsräumen darf den Jugendlichen nur gestattet werden, wenn die Arbeit in diesen Räumen während dieser Zeit eingestellt ist und auch sonst die notwendige Erholung nicht beeinträchtigt wird.

(4) Absatz 3 gilt nicht für den Bergbau unter Tage.

§ 17 Sonntagsruhe

(1) An Sonntagen dürfen Jugendliche nicht beschäftigt werden.

(2) Zulässig ist die Beschäftigung Jugendlicher an Sonntagen nur

1.

in Krankenanstalten sowie in Alten-, Pflege- und Kinderheimen,

2.

in der Landwirtschaft und Tierhaltung mit Arbeiten, die auch an Sonn- und Feiertagen naturnotwendig vorgenommen werden müssen,

3.

im Familienhaushalt, wenn der Jugendliche in die häusliche Gemeinschaft aufgenommen ist,

4.

im Schaustellergewerbe,

5.

bei Musikaufführungen, Theatervorstellungen und anderen Aufführungen sowie bei Direktsendungen im Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen),

6.

beim Sport,

7.

im ärztlichen Notdienst,

8.

im Gaststättengewerbe.

Jeder zweite Sonntag soll, mindestens zwei Sonntage im Monat müssen beschäftigungsfrei bleiben.

(3) Werden Jugendliche am Sonntag beschäftigt, ist ihnen die Fünf-Tage-Woche (§ 15) durch Freistellung an einem anderen berufsschulfreien Arbeitstag derselben Woche sicherzustellen. In Betrieben mit einem Betriebsruhetag in der Woche kann die Freistellung auch an diesem Tag erfolgen, wenn die Jugendlichen an diesem Tag keinen Berufsschulunterricht haben.

Dann musst du mit deinem Chef reden oder kündigen. Du erzählst hier viel - nachprüfen oder eine andere Meinung hören kann hier aber niemand.

Die Arbeiten, die du beschreibst, erscheinen mir nicht ungewöhnlich. Und wer so leidenschaftlich jammert, hat erfahrungsgemäß immer den Eindruck, dass kein Kollege so hart arbeitet wie er selbst.

Sonntagszuschläge sind in Bäckereien nicht üblich.

Pausen stehen dir zu, also mach sie! Dadurch verkürzt sich dann auch deine effektive Arbeitszeit und alles ist wieder okay.

Ansonsten überleg dir beim nächsten Mal genau, was du dir wünschst (mehr Stunden...). Es könnte in Erfüllung gehen...

Vertrauensverhältnis zerstört?

Ich hatte vor Kurzem von meiner Bekannten berichtet die die Kündigung ihres Kollegen wünscht da dieser ihr einen Lohnzettel geklaut und einer Kunde dann erzählt hat was sie verdient.

Darauf habe alle die mir geantwortet haben gesagt das eine Kündigung nicht angebracht sei.

Nun habe ich mich noch einmal mit meiner Bekannten unterhalten und sie natürlich auch gefragt wie sie so sicher sein kann das er den Lohnzettel geklaut hat und ob der Kollege nicht vielleicht auf einem anderen Weg erfahren hat. Daraufhin hat sie mir erklärt das sie kein festen Lohn hat sondern jeden Monat unterschiedlich verdient.

Die Kundin mit der ihr Kollege gesprochen hat hat nun genau den Betrag wiedergeben der auf dem gestohlen Lohnzettel stand. Zudem hat die Kundin ihr ebenfalls erzählt das ihr Kollege wohl zu ihr gesagt hätte das es unglaublich wäre das man als Marktleiterin (meine Bekannte arbeitet für einen Supermarkt) so wenig verdienen würde und das sie sowieso alle vollkommen unterbezahlt seinen. Er hat sich wohl auch noch anderweitig über den Laden und wohl auch über den Chef beschwert.

Jetzt ist natürlich meine Frage wenn ein Angestellter sich bei Kunden über seinen Arbeitsplatz und seinen Chef beschwert ist dann nicht das Vertrauensverhältnis gestört wenn nicht sogar zerstört??? Kann ich dann als Chef diesen Angestellten kündigen oder muss ich ihn weiter beschäftigen???

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Arbeitgeber hat mich "ausgebeutet"?

Hallo ich habe am 12.12.2017 angefangen in einer Bäckerei Kette zu arbeiten. Mir wurde gesagt das ich erst einmal Probearbeiten soll und man dann ein Arbeitsvertrag auf 450€ Basis erstellen kann.

Nun ich habe diese 1 Woche durch gezogen. Jeden Morgen um 5:50 da gewesen und Schichtanfang war 6 Uhr. Ich habe 1 Woche jeden Tag von 6-14/15 Uhr gearbeitet und war heute wieder bei der Arbeit und eben bekam ich ein Anruf von einem Filialleiter der mir sagt das mein Arbeitsablauf einfach zu langsam ist. Ich möchte betonen das ich nicht nur die Kunden schnell bediene (man muss dazu sagen das man in der ersten Woche nicht direkt fliegen kann aber ich bin teilweise schon schneller als Vollzeit Mitarbeiter gewesen.). Ich musste den Laden sauber halten (Fegen,Fenster putzen und wischen) , Kunden bedienen, Lieferungen austragen etc.

Nun zu meiner Frage: Ich wurde in Arbeitsabläufe eingewiesen. Hatte feste Arbeitszeiten. Mir wurde vorgeschrieben wie ich mich zu kleiden habe und ich habe 46 Stunden gearbeitet. Ich denke das ich einfach als kostenlose Aushilfe missbraucht wurde. Wo und Wie kann ich mich dagegen wehren bzw. die geleistete Arbeit vergütet bekommen.

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Mobbing vom Chef – Was tun?

Hallo Zusammen

Ich halte es in meinem Job nicht mehr aus und ich weiss nicht was ich machen soll. Für mich ist es jeden Tag die Hölle, zur Arbeit zu gehen und Freude an der Arbeit hab ich schon lange nicht mehr.

Mein Chef mobbt mich, zumindest fühle ich mich gemobbt und zwar gibt es immer wieder folgende Vorfälle:

  1. Er fährt mir dauernd über den Mund, wenn ich was sagen will, und hört gar nicht richtig zu.
  2. Termine zwischen uns (welche ich brauche um einige Arbeiten zu erledigen und Rücksprache zu halten) werden ohne Grund abgesagt und auf Nachfragen antwortet er nicht.
  3. Wenn ich einen Fehler mache, trampelt er die ganze Zeit lautstark drauf herum.
  4. Er übt ständige Kritik an meiner Arbeit (klar manchmal ist die Kritik begründet aber oftmals auch unbegründet – Nur zwei Beispiele: Ich habe die Vorlage einer Arbeitskollegin genommen, für diese Vorlage wurde sie zuvor gelobt und ich wurde für diese Vorlage zusammengestaucht und umgekehrt hat eine andere Kollegin meine Vorlage genommen, für welche ich zuvor zusammengestaucht wurde, weil sie nicht zu gebrauchen war, und sie wurde dafür gelobt).
  5. Seine Art und Weise mir gegenüber ist kränkend – man merkt sofort das ich ihn besser gar nicht ansprechen soll und wenn ich den Raum betrete rollt er mit den Augen.
  6. Ich bekomme nur Langweilige Aufträge (wie z.B.: Toner wechseln, Papier nachfüllen, Helme putzen, Leuchtwesten zusammenlegen, Wasser hoch und runter tragen, Kaffee machen und bringen, putzen, Flyer zusammenstellen, Irgendwelchen Quark laminieren, usw.).
  7. Sollte ich mal einen anständigen Auftrag kriegen, bekomme ich nicht die nötigen Infos um ihn korrekt auszuführen.
  8. Ich werde lächerlich gemacht – besonders vor Kunden, Schnupperlehrlinge, Chauffeuren usw. (Meist gibt er mir vor ihnen einen Auftrag und im gleichen Atemzug sagt er das ich das eh nicht begreife).
  9. Ich werde weder begrüsst noch verabschiedet - auch nicht wenn ich im gleichen Raum mit anderen stehe welche begrüsst/verabschiedet werden
  10. Wenn ich mal ein Lob bekomme, schwingt zwischen den Worten folgender Tonfall mit „Toll, du hast mal nachgedacht“.
  11. Mir werden Informationen verschwiegen und im nachhinein wird behauptet das ich doch besser mal zuhören soll

Anfangs konnte ich es noch wegstecken und hab mich auch gewehrt, aber mittlerweile ist es so belastend dass ich manchmal fast in Tränen ausbreche und mich gar nicht mehr wehren will und kann. Das geht jetzt schon seit einem Jahr so und seit 5 Jahren bin ich in der Firma tätig. Der neue Chef ist seit 2 Jahren da. Ich habe Angst Fehler zu machen und durch diese Angst mach ich wirklich sogar die dümmsten Fehler. Mein Selbstbewusstsein ist im Keller und anvertrauen kann ich mich hier niemandem.

Ich bewerbe mich bereits fleissig aber das geht ja leider nicht von heute auf Morgen. Habt ihr Tipps für mich? Was soll ich machen?

Liebe Grüsse Lula

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kfz ausbildung, nur am putzen

ich fing also vor 1,5 jahren meine Ausbildung an, da musste ich anfangs nur putzen. dann wurde mir gesagt ich soll mal ein wenig warten, das werde schon besser, wurde es dann aber nicht. ich war und bin immer noch nur am putzen, seien es verkaufte Autos, kunden Autos die nach einem wartungsdienst geputzt werden müssen oder sonst irgendwas. auch die Werkstatt.

jetzt bin ich sogar in eine andere Werkstatt-filiale der Firma versetzt worden (vor ca. 1 jahr), anfangs war es dort super, ich konnte endlich was lernen und so richtig mein Freude für diese Ausbildung entfalten. doch dem war nicht so... es stellte sich nach ein paar Wochen heraus das der einzige grund für meine Versetzung der war, das es dort keine Azubis gibt, und die Mechaniker keine lust auf die dreckarbeit hatten, da haben die sich einfach einen von ner anderen filiale schicken lassen... anfangs durfte ich besseres machen weil sie wollten das mir die arbeit gefällt und ich nicht wieder in die ursprungsfiliale abspringe. (dort will ich nicht wieder hin, ist noch viel schlimmer)

wenn ich mich unter meinen berufsschulkolegen umhöre, sagen sie, sie könnten schon dieses und jenes machen, und ich bin seit 1,5 jahren am Autos putzen.

das Problem ist, wenn ich mit meinen Mitarbeitern und dem Chef rede, dann sagen sie immer "das mussten wir damals auch" oder "du bist der erste der sich beschwert". Was soll ich denn gegen sowas sagen ? der Chef hat absolut kein Verständnis für meine Beschwerden (ich äussere das höchst selten, das mir das nicht gefällt, vielleicht 1 mal habe ich was gesagt in der ganzen zeit). die Mechaniker sind, wenn ich sie damit konfrontiere, natürlich gegen mich, weil sie dann selber putzen müssten. es wird erwartet das ich mich sozusagen einfach "aufopfere" und denen die mistarbeit abnehme damit sie es schön haben, und je schöner sie ihren arbeitsalltag sehen desto entfremdeter scheint eine Beschwerde meinerseits, in den augen eines Chefs oder Mechanikers. ihr seht in welcher Zwickmühle ich stecke. es heisst zwar immer, wenn einem der job nicht passt, soll man kündigen, aber in einer Ausbildung ist das nicht so einfach, und das will ich auch gar nicht.

es ist auch so, das der ertrag der reperatur vor meiner Ausbildung steht, das heisst, der Mechaniker macht etwas und lässt das Auto stehen und ich muss es dann putzen damit er etwas neues anfangen kann. so sparen sie zwar zeit für den Mechaniker, aber meinem Chef geht es sowas von am a.rsch vorbei das ich so den ganzen tag nur putze. aber auch wenn wir nichts zu tun haben und der Mechaniker es gut selber machen könnte, von der zeit her, auch dann muss ich es machen, einfach weil sie es anscheisst und ich nur für die dreckarbeit da bin...

und wenn sich der Azubi gegen die ganze Firma wendet dann ist es noch schwierig...

ich sags euch ich mag nicht mehr, manchmal würde ich am liebsten zur tür rauslaufen und nichtmehr wieder kommen...

wie kann ich das meinem Chef und Mitarbeitern wirkungsvoll vermitteln ?

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Ruhepause zwischen zwei Arbeitstagen = 9 Std

Ich habe zum 01.07. eine Ausbildung im Einzelhandel angefangen. Is eigtl auch super. Mich wundert nur eins ein bisschen. Wenn ih Spätschicht habe, also um 13 Uhr anfang, dann bin ich immer bis halb neun drin. Bis ich zu Hause in, wirds schon 21 Uhr. Am nächsten Tag muss ich dann um 6 Uhr schon da sein. Ich finds bisschen böd, weil die Zeit dazwischen ist ja schon knapp. War schon paar Mal so, hab deswegen auch schon zwei Mal verschlafen.. Kann ich dagegen was machen? Ich will nicht unbedingt Ärger mit meinem Chef/ Ausbilder, wenn ich nach drei Wochen schon aufmuck, weil mir meine Arbeitszeiten nicht passen!

Außerdem wurde ich an einem Sonntag um neun eingeteilt, nach dem Sommerfest am Tag zuvor, beim Aufräumen zu helfen. Ist das dann als Arbeitszeit zu rechnen? Oder bin ich gar nicht verpflichtet zu kommen?

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Welche Rechte hat ein Arbeitnehmer (Teilzeit) bei Kaufland (Arbeitszeiten, Überstunden, Versetzungsantrag)?

Hallo, ich arbeite seit einigen Wochen bei Kaufland (ich glaube Gleitzeit/Teilzeit-Beschäftigung, aber Vertrag liegt mir noch nicht vor (wurde unterschrieben, mir aber noch nicht gegeben)) und bin nicht sehr zufrieden. Erstmal mein Problem:

+++Arbeitszeit+++

Ich habe eigentlich eine Vertragliche Arbeitszeit von nur 10h/Woche, jedoch wurde ich seit dem ersten Tag jedoch Woche ca 15-16h/Woche eingeteilt. Trotz Beschwerde meinerseits. Die Begründung war: "Im Urlaubsfall muss man mehr arbeiten." Jedoch geht das ganze jetzt schon knapp 6 Wochen so. Und laut Dienstplan bin ich immer einer der wenigen, die mehr arbeiten müssen. Auch wenn es bezahlt wird. Ich schaffe es zeitlich nicht!!! Außerdem wird man, wenn man nicht aufpasst, JEDEN Samstag eingeteilt

+++Lügen, Lügen, Lügen+++

Dazu kommt, dass ich ständig angelogen werde. 1. Am ersten Tag wurde mir gesagt, dass die Arbeitszeit eingehalten wird. 2. Mehrmals wurde mir erzählt, dass jemand neues kommt. 3. Mehrmals wurde mir zugesichert, dass es sich jetzt ändern wird mit den Arbeitszeiten. 4. KL wird sogar damit, dass vertragliche Arbeitszeiten eingehalten werden! Interessiert nur niemanden

+++Schlechtes Verhältnis zu Vorgesetzten+++

  1. Mein Vertrag wurde mir trotz Erinnerung noch nicht ausgehändigt.
  2. Meine Beschwerde der Dienstzeiten wurde mit ein "Sie können ja kündigen" beantwortet.
  3. Ich wurde schon 1000 mal belogen...

+++Meine Frage+++

  1. Welche Rechte habe ich? Besonders bezüglich der Arbeitszeiten?
  2. Wie funktioniert das mit einem Versetzungsantrag? - Ich habe gehört, selber kündigen und sich bei einem anderen KL bewerden, dann wird man angeblich nicht mehr eingestellt. Jedoch habe ich ehrlich gesagt ein wenig Angst, dass ich, wenn ich einen Antrag bei meinem Chef stelle, nur dumme Kommentare zu hören bekomme und die Arbeitssituation sich eher verschlechtert.

Vielen Dank fürs lesen und hoffentlich für hilfreiche Antworten.

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Die Frage wurde geklärt.

1.) Im Falle von Kaufland einfach die Personalbetreuung kontaktieren (z.B. über Facebook) und das Problem schildern. Die kümmern sich dann um eure Probleme. Super Betreuung!!!

Im Fall - Überstunden bei KL: Kann mal vorkommen, aber sollte sich im Rahmen halten!!!

2.) In den Kommentaren von der einzigen Antwort (FrauSchlau84) ist eine sehr nützliche Ausführung zu "Teilzeit" und "Überstunden"!!!

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