9. November - 30 Jahre Mauerfall: Was bedeutet euch dieser Tag?

Das Ergebnis basiert auf 30 Abstimmungen

Ist mir wichtig / Ich denke heute an die deutsche Gechichte 70%
Ist mir eher gleichgültig / Ich interessiere mich nicht dafür 30%

17 Antworten

Ist mir wichtig / Ich denke heute an die deutsche Gechichte

Ich habe die Teilung als Westdeutscher noch selber erlebt. Einfach unerträglich. Die Tatsache im Konfliktfall auf meinen Cousin in der NVA zu schiessen war grauenhaft. Meine Mutti hat ihrer entfernten Cousine im Harz regelmässig Pakete geschickt. Das heisst die Familie meiner Mutti war unmittelbar von der Teilung betroffen.

Woher ich das weiß:Hobby – Sehe sehr gerne Geschichtsdokus
Ist mir eher gleichgültig / Ich interessiere mich nicht dafür

Ich denke sehr viel mehr an die Novemberrevolution 1918 in Deutschland, also dem Matrosenaufstand, dann aber auch an die Reichskristallnacht.

Der Mauerfall war für vie leWestdeutsche kein positives Erlebnis, mich inklusive, denn ab dieser Zeit hat erst so richtig der Sozialabbau sich eingestellt, daher wäre es besser gewesen, die DDR-Bürger hätten einen eigenen Staat weiterhin behalten, dann allerdings in einem reformierten Sozialismus einmündend, wozu das Wegfegen der alten Herrschaft natürlich voraus geht.

Ach-ja, damit ich es nichrt vergesse, seit dem Mauerfall ist das Gesamtdeutschland stark nach Rechts gerückt, hat wieder an 2 Kriegen teilgenommen, ist wieder bereit eine Großmachtrolle einzunehmen, knüpft wieder am Kaiserreich an, wozu ein Platz an der Sonne gehört. Weiterhin beteiligt sich das nun erneut militaristische Deutschl. an der NATO-Osterweiterung und stänkert mit Russland, obwohl dieses Land den Anschluß DDR erst ermöglichte. Undank war mal wieder hier des Welten Lohn.

Damit nicht genug, seit dem Mauerfall rollte eine immense Privatisierungswelle durch Deutschl. mit all den negativen Folgen bei der Post, Telekom, E-,- und Wasserwerken usw.

Ist dafür als Ausgleich die Mieten gesunken, die Strompreise gefallen ? Ach woher, Pustekuchen, alles wurde nur teuer, daher pfeif ich auf eure Wiedervereinigung, den ich persönlich einfach mal als Anschluß bezeichne, was er im Grunde wirklich ist.

Und ja, was hab ich denn davon, dass nun Alteigentümer wieder ihre Besitztümer von Anno Tobak sich erneut unter den Nagel reißen? Richtig, halt nichts. Anderen ohne Rang und Besitz geht es sehr ähnlich wie mir.

Ist mir wichtig / Ich denke heute an die deutsche Gechichte

Doch der Schwerpunkt sollte überhaupt nicht auf den Mauerfall gelegt werden. 1938 wurden sehr viele Juden und Jüdinnen ermordet. Erst der Einmarsch der Grand Alliance (also Der Alliierten) konnte es verändern. Ich bin dankbar, dass die Rote Armee den Genozid an Juden und Jüdinnen beendete. Es war einfach nur eine humanistische Entscheidung, dass diejenigen, die den Faschismus zuließen und sogar beeinflusst wurden und immer noch beeinflusst waren, nicht über das eigene Land entscheiden dürfen! Es war notwendig, dass die Siegermächte Deutschland aufteilten. Der Westen ging anders als der Osten an die Entnazifizierung heran. Der Westen setzte auf Kapitalismus, somit sollte der Egoismus dazu führen, dass Menschen nur an sich glauben und nicht nach einem Führer streben. Auf der anderen Seite wurde auf ein Einparteiensystem gesetzt. Es kann nicht ungerechtfertigt sein, dass man einer (ehemals) faschistischen Bevölkerung keine Wahlfreiheit bietet. Doch bitte versteht mich nicht falsch. Ich will die DDR damit nicht rechtfertigen. Die DDR war aber ein demokratielehrender Staat- eben nicht dadurch, dass er demokratisch war, sondern durch den Stalinismus zeigte, wie dumm eigentlich Autorität ist. Das erkannten die Bürger*innen relativ schnell. 41 Jahre ist in der Geschichte eine kurze Zeit, um die Einstellung einer Bevölkerung zu verändern. Nun gilt es aber darum, genauso das System des Westens zu kritisieren, wie es beim Osten war. So könnten wir selbstkritisch annähernd zum Anarchismus kommen.

Ich glaube, das ist ein guter Weg, um so zu einer hierarchiefreien Welt zu gelangen.

Was kann man aus der DDR lernen? Die DDR war weder sozialistisch noch kommunistisch, sondern schlichtweg staatskapitalistisch! Und notwendig, um unbewusst die Bevölkerung so zu politisieren, dass sie genau dieses System ablehnt.

Soziologische Phantasie, Soziologisches Denken, Soziologische Perspektive

Hallo,

ich beschäftige mich zur Zeit vermehrt mit der Soziologie.

Gerade beschäftigt mich das Thema "Soziologische Phantasie" sehr.

Ich habe hierfür eine Definition nach Mills gefunden:

"„soziologische Phantasie“ [ist] unsere Fähigkeit, persönliche Erfahrungen im Kontext der Ereignisse unserer sozialen Umwelt wahrzunehmen und soziale Zusammenhänge zu erfassen, die der persönlicher Erfahrung allein nicht zugänglich sind."

Leider kann ich mir nicht so recht etwas darunten vorstellen..

Bedeutes es, dass alle sozialen Zusammenhänge von Menschen individuell wahrgenommen werden, je nachdem, welche persönlichen Erfahrungen sie gemacht haben?

Ich habe ein Beispiel dazu gefunden, welches sich mit den verschiedenen Blickwinkeln auf Kriminalität beschäftigt.

So sehen Biologen kriminelles Verhalten als angeboren und auf genetische Faktoren zurückführend an, während Psychologen die Ursachen für kriminelles Handeln in Erlebnissen und Kindheit suchen. Und die Soziologen hingegen sehen Kriminalität eben als weitgehendes Produkt von gesellschaftlichen Einflüssen auf den Menschen.

Biologen, Psychologen und Soziologen haben also alle einen unterschiedlichen Blickwinkel auf das Phänomen Kriminalität. Aber dieser Blickwinkel beruht doch nicht auf persönlichen Erfahrungen, sondern vielmehr auf anerlerntem Wissen? Ich sehe wie sie sehen hier noch nicht richtig durch ;)

Es wäre toll wenn mir jemand helfen könnte, den Begriff besser verständlich zu machen!

Vielen Dank im Voraus!

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War es möglich über die Ostsee aus der DDR zu flüchten mit einem Boot?

Mal eine Frage zur Flucht aus der DDR. Die Grenzen der DDR waren ja gesichert aber nur auf dem Land zur BRD und zu West Berlin und da war eine Flucht kaum möglich und viele sind daher ja über andere Länder also zb über Polen, CSSR, und über Ungarn nach Österreich oder über Bulgarien usw

Aber es gab da noch eine Möglichkeit und zwar wie war es über die Ostsee im Norden, weil die DDR hatte ja eine Küste die des heutigen Mecklenburg Vorpommern und diese Küste ist nicht so gerade wie die von Polen sondern sehr gewunden also es gibt dort viele Buchten und Inseln und die Küste der DDR war also ideal um dort eine Flucht zu machen.

zb hätte man ja zb als Familie oder Gruppe ein Boot zb ein Segelboot nehmen können oder einen Kutter gab es sicher und das zur Tarnung schwarz streichen und etwas Proviant kaufen und dann bei Nacht wenn es dunkel war mit dem Boot los und Richtung Dänemark oder Schweden und dann dort an Land und dort Asyl bekommen oder dann weiter in die BRD oder gleich in die BRD. Oder es hätte ein Boot vom Westen auch kommen können und die abholen.

Aber war das möglich und wurde die auch die Küste und die Ostsee überwacht zb gab es Soldaten am Strand und gab es eine Küstenwache und hat die Marine kontrolliert? Und wäre ein Boot mit Flüchtlingen bei Nacht entkommen bis es in Dänemark war weil die Hoheitsgewässer der DDR endeten ja mal oder wären sie schon davor an Land beobachtet und festgenommen worden oder hätte sie ein Kriegsschiff gleich abgefangen?

Also weil auch heute kommen ja viele Flüchtlinge in Booten über das Meer aber gab es das auch mal in der DDR und war ihnen das bekannt und hätte die DDR es bemerkt wenn viele ihrer Bürger mit Booten und Schiffen über die Ostsee entkommen wären und sie so heimlich verlassen hätten? An der Grenze durfte man nicht an den Strand aber sonst schon und da war sicher bei Nacht nicht immer eine Wache und ein kleines Boot sieht man im dunkeln auch nicht und hätte eine Chance mit Ruder, Segel oder Motor wenn sie weit genug weg sind und wie weit ist es denn von der DDR Küste bis Dänemark oder von Rügen bis Schweden nur etwa 100 km und kann man das schaffen und ist es gefährlich und braucht man einen Kompass und Kenntnisse auf See und viel Proviant zb Essen und Trinken falls man länger auf See ist und bis man gerettet wird von einem anderen Schiff und war es wichtig ob Sommer oder Winter war?

Also kann das jemand erklären aus der DDR wie das damals war mit dieser Idee?

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