9 Jahre alter, kastrierter Kater bereit für einen neuen, kleinen Freund?

6 Antworten

Hallo,

Bei der Auswahl der Partnerkatze gibt es vor allem drei Kriterien (aufsteigende Wichtung):

  1. Geschlecht: Bei ausgewachsenen Katzen kann man dieses Kriterium oft vernachlässigen, doch es ist durchaus so, dass sich gleichgeschlechtliche Katzen tendenziell besser verstehen als gegengeschlechtliche Katzen. Das liegt daran, dass Katzen und Kater auf unterschiedliche Art und Weise agieren. So sind Katzen meist etwas zierlicher, während Kater doch recht rauflustig sind, wodurch sich Katzen oft etwas überfordert fühlen.
  2. Alter: Der Altersunterschied sollte möglichst nicht zu groß sein, denn wie auch beim Menschen haben Kitten andere Interessen als Senioren, so sind Senioren mit den jungen Energiebündeln meist überfordert. Zwei bis drei Jahre Altersunterschied sehe ich als unbedenklich an, alles darüber muss man schauen.
  3. Charakter: Das ist das wichtigste Kriterium, denn letztendlich sind Geschlecht und Alter vollkommen egal, wenn der Charakter nicht passen. Die beiden Katzen sollten gut harmonieren. Wenn man zu Hause eine aktive und rauflustige Katze hat, ist eine faule und sensible Katze wohl eher keine gute Wahl. Die Katzen sollten also möglichst einen ähnlichen Charakter aufweisen.

Allgemein kann man bei Katzen sagen: "Gleich und Gleich gesellt sich gern." (Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Ein Kitten würde ich dir daher nicht empfehlen, da der Altersunteschied zu groß wäre. Ältere Katzen sind mit Jungtieren häufig überfordert, während jüngere Katzen mit älteren Katzen unterfordert sind. Am besten holst du dir eine Katze ab sechs Jahren, deren Charakter gut zu deinem Kater passt. Alternativ kannst du dich für zwei Kitten von einem seriösen Züchter oder auch aus dem Tierheim entscheiden. Nimmst du nämlich zwei Kitten, so können die beiden sich miteinander beschäftigen und lassen deinen Kater (hoffentlich) weitestgehend in Ruhe.

Liebe Grüße

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Also ich glaube nicht, dass dein Kater wegen einer Zweitkatze wegläuft, solange du dich weiter um ihn kümmerst und ihm seine gewohnte Aufmerksamkeit schenkst. Ob er eine zweite Mieze akzeptiert, hängt aber auch viel an ihm selbst. Katzen sind sehr eigenwillig, und wenn sie was nicht wollen, dann kann man da nix gegen tun. Das musste ich leider am eigenen Leib erfahren.

Ein Katzenbaby wird normaler gut angenommen, auch wegen "Welpenschutz". Wenn die Zweitkatze geschlechtsreif wird, hängt es ganz allein von den Beiden ab. Ist dein Kater kastriert?

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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ist er, ja.

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@mrdartwork

Wenn er kastriert ist, ist schonmal vorteilhaft. Also ich sag mal, wenn du gerne eine zweite Katze haben möchtest, dann denke ich dürfte es mit einem Kätzchen keine großen Probleme geben. Natürlich kann es passieren, dass dein Großer dem Kleinen auf Katzenart zeigt wer hier der Chef ist. Solange da kein Blut fließt oder es der Altkater zu häufig macht, ist das jedoch völlig normal. Ich kann nur sagen, dass es viel von deinem Kater abhängt, und das siehst du erst, wenn es soweit ist. Ich hoffe das beste für euch und dass dein Kater den Neuzugang gut aktzeptiert.

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Ein Katzenbaby wird normaler gut angenommen, auch wegen "Welpenschutz".

Welpenschutz gibt es bei Katzen nicht, eher das Gegenteil ist der Fall. Gerade Kater töten auch gerne mal den Nachwuchs anderer Kater, um sich mit der Katze paaren zu können.

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@BrightSunrise

Ja ok, das kann schon sein, dass es den klassischen Welpenschutz so bei Katzen nicht gibt. Und ich habe auch mal davon gehört, dass Kater den Nachwuchs töten. Aber ich muss dazu sagen, ich habe sowas, in den vielen Jahren mit Katzen, noch nie erlebt...Im Gegenteil sogar, unsere beiden letzten Kater haben unser Kätzchen sogar gegen Fremde verteitigt.

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Mal davon abgesehen, dass Katzen mindestens 12-14 Wochen alt sein sollten, bevor sie von Mutter und Geschwistern getrennt werden, würde ich mit Sicherheit keine so kleine Babykatze von 8 bis 12 Wochen zu einem 9 Jahre alten Kater holen.

So ein Baby könnte für Deinen Kater zu stressig sein, da ne so alte Katze meistens mehr Ruhe möchte, ein Baby aber in der Regel verspielt ist und toben möchte.

Ansonsten finde ich es auch nicht gut, Freigänger und ne Hauskatze zusammen zu halten, denn auch das könnte zu Eifersucht führen.

Ich habe selber 9 Freigänger im Alter von ca- 6-13 oder 14 Jahren, aber ich käme nie auf die Idee, da noch ne Babykatze dazu zu holen.

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Deshalb frage ich hier bevor ich mir eine Katze anschaffe. Dieser vorwurfsvolle Ton ist nicht gerade freundlich.

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@mrdartwork

Ich wundere mich nur, wie man aus was geschriebenen nen vorwurfsvollen Ton raushören kann. Ich habe nichts anderes getan, als meine Meinung zu schreiben und nicht mehr und nicht weniger.

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Wie bringe ich Kater und Kitten zusammen?

Hallo, ich betreibe seit 2 Jahren eine Bengalzucht. Beim ersten Wurf habe ich den Bengalkater meiner Tante "ausgeliehen". Ich habe mich aber danach dazu entschlossen mir selbst einen eigenen Bengalkater anzuschaffen, was ich auch getan habe. Jetzt habe ich gerade den zweiten Wurf der Katze daheim, der erste Wurf für meinen einjährigen Kater. Da die Katze sämtliche Wurfkisten vehement abgelehnt hat, hat sie letztendlich im Kleiderschrank im Schlafzimmer geworfen. Als die Kätzchen 3 Tage alt waren, habe ich den Kater das erste Mal unter meiner Aufsicht zu Ihnen gelassen. Die Katzenmutter hat es zugelassen und hat den Kater weder angefaucht noch verjagt. Er war natürlich sehr neugierig und hat an den Kitten gerochen und sie auch geputzt. Nach einer Weile hat er aber angefangen nach Ihnen zu "hauen", aber eher spielerisch als aggressiv. Ich hatte aber Angst ihn unbeaufsichtigt bei ihnen zu lassen also hab ich die Schlafzimmertür abgeschlossen (da unser Kater Türen öffnet). Seitdem lasse ich Ihn zwei mal wöchentlich unter Aufsicht zu den Kleinen. Mittlerweile sind die Kitten 4 Wochen alt und vom Schlafzimmer ins Bad gezogen, da sie hier mehr Platz zum Toben haben. Vor ein paar Tagen hab ich den Kater dann wieder beaufsichtigt zu Ihnen gelassen, und er hat versucht wie eine große Katze mit Ihnen zu spielen, was aber natürlich mit den Kleinen noch nicht möglich ist, da sie im Moment auch noch mehr umfallen als laufen. Ich habe ihn machen lassen, da er ja nichts Böses gemacht hat, aber auf einmal ist er auf ein Kitten gesprungen, hat es gepackt, reingebissen und mit den Hinterbeinen nach ihm getreten. Das Kleine hat so laut geschrien, dass die Mutter von draußen ins Bad gesprungen ist um nach dem Rechten zu sehen. Allerdings hat sie das betroffene Kitten dann einfach nur abgeleckt und ist wieder raus gegangen.

Ich bin nicht der Meinung, dass das aggressives Verhalten war, was der Kater in diesem Moment an den Tag gelegt hat. Bengalen sind von Natur aus ja ziemlich wild und wenn er mit der Mutter spielt, sieht es genauso aus. Er ist einfach ein ziemlich muskulöser Kater und weiß denke ich nicht, dass er die Kleinen damit verletzen kann.

Ich bin mir aber unschlüssig was ich jetzt machen soll, denn eigentlich sollten Sie ab Woche 5-6 die ganze Wohnung zur Verfügung haben. Aber da wir ja nicht pausenlos die Aufsicht spielen können und ich den Kater auch nicht wegsperren möchte, bin ich wirklich ratlos. Ich würde mich über Tipps und Ratschläge freuen.

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