9-jähriges Kind durfte nicht einkaufen?

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20 Antworten

Hallo, zuerst einmal: Der Kassiererin würde ich mal klar und deutlich zu verstehen geben, dass sie eine absolut inkompetente Person ist! Am Besten auch mit deinem Bruder zusammen, damit er sich bestärkt fühlt, dass der Fehler bei der Kassiererin lag. Wenn er 9 Jahre alt ist, ist er beschränkt geschäftsfähig und darf somit auch diesen kleinen Einkauf erledigen, da er dafür ja extra von dir geschickt wurde. Das kann die äußerst kompetente Kassiererin gerne ab Paragraph 104 BGB nachlesen. Über solches Fehlverhalten kann man sich einfach nur aufregen! Ich hoffe das Rührei gab es aber trotzdem noch :)

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Kommentar von Lance3015
19.05.2016, 21:10

ganz dieser meinung

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Kommentar von TheGermanNexus
01.08.2016, 18:31

Es ist kein Fehlverhalten der Kassiererin wie du es hier beschreibst und sie als inkompetent zu bezeichnen bringt da auch nichts. Da laut dem Gesetz egal auf was du dich beziehst jetzt in eigene Worte gefasst drin steht : Das Kinder unter 14 Jahren nicht mals teil geschäftsfähig sind , und deswegen nicht alleine einkaufen dürfen. Da die Kassiererin ja auch nicht das Risiko eingehen möchte , das das Kind eine Ware kauft welche es eventuell nicht haben darf und es auf dem Weg nachhause beschädigt wird. Weil wenn dann die Mutter sagt das Kind muss die Ware zurück bringen weil es von der Mutter aus die Sache hätte garnicht kaufen dürfen , dann müsste die Kassiererin diese Ware beschädigt und ohne Worte zurück nehmen. Das deine Antwort die Hilfreichste ist wundert mich sehr.

Ok bei einer Packung Eier hätte ich auch ok gesagt aber so wie es da oben steht ist es und da das Kind wie auch gesagt unter 14 war reicht auch kein Zettel oder sonstiges als Bestätigung damit das es das kaufen kann. Die Kassiererin hat voll und ganz richtig reagiert , auch wenn ich wie gesagt bei einer Packung Eier ja nicht viel Verlust machen würde.

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Gesetzlich siehst so aus: Ab 7 dürfen Kindern sich selber Sachen kaufen, solange es vom Taschengeld bezahlt werden kann. (also kleinere Beträge) ABER: Der Laden bzw Verkäufer/in ist nicht verpflichtet etwas an Kinder zu verkaufen.

Einfach mal zum Laden hingehen und erklären das du den Jungen geschickt hast und er auch alt genug dafür ist. Evtl entschuldigt sich ja die Dame bei deinem Bruder. Beim nächsten Einkauf dürfte es dann kein Problem mehr geben. 

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Zwischen dem 7. und 18. Lebensjahr ist man beschränkt Geschäftsfähig. Unter 7 Jahren sind geschäftsunfähig. Wenn der kleinste jetzt auch noch jünger aussieht, also wie 6 oder 7, dann kann es natürlich sein, dass die Kassiererin dachte, er wäre noch nicht alt genug dafür. Bei der beschränkten Geschäftsfähigkeit kommt es immer drauf an, ob man der Person etwas verkauft oder nicht.. ... der Bub hätte ja die Eier kaufen können, um damit verantwortungslos zu handeln.. (blabla). 

Dazu kannst du auch noch einiges unter "Geschäftsfähigkeit" im Internet finden. 

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Im Alter von 9 Jahren ist man beschränkt geschäftsfähig und darf an einen Kaufvertrag teilnehmen, jedoch mit Einverständniserlaubniss der Eltern. Genaueres steht um Jugendschutzgesetz.

Natürlich sollte man die Sicht der Verkäuferin betrachten. Das Kind hat keinen Personalausweis und kann sich in dem Sinne nicht als "9" ausweisen. Er darf ja keinen Vertrag abschließen, wenn er unter 7 Jahre ist. 

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Kommentar von Bitterkraut
19.05.2016, 21:38

Im Jugendschutzgesetz wirst du lange danach suchen können.

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Die Kassiererin hat völlig Rechtens gehandelt , dein Kind darf nicht vor dem 14 Lebensjahr alleine einkaufen gehen ab dem 14 Lebensjahr mit Bescheinigung und ab dem 16 Lebensjahr besitzt es die Teilschuld falls was passiert und ab dem 18 kann dein Kind machen was es will.

Ich nehme als Beispiel jetzt mal nicht die Eier , da das bei der Sache meiner Meinung nach lächerlich ist da die keinen größeren Verlust dabei hätten sondern nehme jetzt einfach mal ein Spielzeugauto was ferngesteuert ist.

Wenn dein Kind etwas kauft wovon du "eventuell" nichts wusstest dieses Spielzeugauto dann auf dem Weg nachhause beschädigt , und dir dann sagt es hätte sich dieses Auto kaputt aber z.b beim Spielen sei ein LKW auf der Strasse über das Spielzeugauto gefahren. Dann hättest du das Recht zu dem Laden hinzugehen und das komplette Geld zurück zu verlangen , dadurch das dein Kind einen nicht autorisierten Kaufe getätigt hätte.

Klar du kannst jetzt sagen er war autorisiert es zu kaufen , aber weiss die Kassiererin das? Natürlich nicht.

Wie gesagt bei Eiern hätte ich ja noch ok gesagt da kostet die Packung ca 2-3 Euro aber wenn der Fall wie oben geschildert mit dem Spielzeugauto besteht , welches es sich von seinem hart ersparten Taschengeld gekauft hat und dann eventuell mal an die 50 € gekostet hat. Dann müsste die Kassiererin ob sie will oder nicht es zurück nehmen. Also hat sich in diesem Fall die Kassiererin nur abgesichert um Stress mit dir und eventuell der Geschäftsleitung zu bekommen , auf Grund dessen das sich sowas nicht gut zurückschreiben lässt und es hätte ja sein können das ein Kind die Eier kauft und dann einfach mal durch die Gegend wird.

Das ist das was ich auch immer wieder sage , du kannst den Menschen nur vor den Kopf schauen nicht in den Kopf. Hätte ja sein können das damit wirklich Autos beschädigt werden könnten und dann die Kassiererin dran wäre weil Sie einen unautorisierten Kauf gestattet hätte.

Warum Sie im nachhinein dein 12 Jähriges Kind nicht nachhause geschickt hat weiss ich nicht , da Sie eigentlich auch dazu das Recht gehabt hätte aber wahrscheinlich dem 12 jährigen Kind nicht richtig ansehen konnte das es unter 14 ist.

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Bis zu einem Alter von 7 Jahren ist man in Deutschland geschäftsunfähig, d.h. man kann keine Rechtsgeschäfte (z.B. Kaufverträge, darunter fällt das Erwerben von Ware in Geschäften) tätigen. Wenn die Kassiererin aufgrund des Aussehen Deinen Bruder auf unter 7 Jahren schätzt, darf sie ihm nichts verkaufen und hat somit alles richtig gemacht.

Wenn die Kassierin einem Kind unter 7 Jahren trotzdem etwas verkaufen sollte, z.B. Eier, diese Eier fallen dem Kind auf dem Nachhauseweg hinunter und sind kaputt, können die Eltern diese Eier zum Geschäft zurück bringen und den Kaufpreis zurück verlangen, da ja kein rechtlich bindender Kaufvertrag zustande gekommen ist.

Ab 7 Jahren ist man beschränkt geschäftsfähig, aber alle Rechtsgeschäfte bleiben schwebend unwirksam, bis diese von den gesetzlichen Vertretern, in den meisten Fällen den Eltern, nachträglich genehmigt werden. Aber auch in diesem Fall hätten die Eltern die kaputten Eier gegen Erstattung des Kaufpreises zurück geben können.

Dein Bruder hätte nur dann die Möglichkeit gehabt, die Eier kaufen zu können, wenn er einerseits hätte nachweisen können, daß er über 7 Jahre alt ist und daß er als Bote für seine Eltern unterwegs ist. Aber wer führt in dem Alter scohn einen Altersnachweis mit.

"Minderjährige ab 7 Jahren

Beschränkte Geschäftsfähigkeit

Beschränkt geschäftsfähig sind Minderjährige vom vollendeten 7. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (§ 106 BGB). Die meisten Rechtsgeschäfte, die beschränkt Geschäftsfähige schließen, sind schwebend unwirksam, wenn sie nicht mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (in der Regel die Eltern) geschlossen werden. Die Eltern können dem Rechtsgeschäft jedoch auch nachträglich zustimmen, d. h. genehmigen (innerhalb von 14 Tagen) (§ 183, § 184 BGB)."

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Kommentar von Masuya
19.05.2016, 21:44

Quelle?

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Kommentar von john4711
20.05.2016, 00:32

Ab 7 Jahren ist man beschränkt geschäftsfähig, aber alle Rechtsgeschäfte bleiben schwebend unwirksam, bis diese von den gesetzlichen Vertretern, in den meisten Fällen den Eltern, nachträglich genehmigt werden.

Nicht alle Geschäfte – Kinder und Jugendliche bekommen ja üblicherweise Taschengeld, damit sie in gewissen Grenzen auch eigenverantwortlich Verträge schließen können.

Dein Bruder hätte nur dann die Möglichkeit gehabt, die Eier kaufen zu können, wenn er einerseits hätte nachweisen können, daß er über 7 Jahre alt ist und daß er als Bote für seine Eltern unterwegs ist.

Ein Bote kann auch geschäftsunfähig sein. Insofern käme es in diesem Fall nicht auf das Alter an.

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Wenn er im auftrag seiner eltern einkaufen soll, ist das rechtens. Ansonsten wäre es richtig, ihm das zu verbieten, weil er nur beschränkt geschäftsfähig ist.

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Kommentar von trolololla
19.05.2016, 21:00

Heisst das ich als volljährige große Schwester darf ihn nicht einkaufen schicken?

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Kommentar von irgendeineF
19.05.2016, 21:01

öööh... das weiß ich leider nicht genau. im bgb müsste etwas darüber stehen

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Hä.. weder in Eiern noch in Gummibärchen ist Alkohol. Natürlich darf dein Bruder einkaufen. 

Da ginge ich dann doch beim Filialleiter vorbei!

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Kommentar von TheGermanNexus
01.08.2016, 18:43

Dann würdest du gesagt bekommen : Die Kassiererin hat richtig gehandelt, da das Kind eventuell hätte nicht autorisiert worden zu sein diese Sachen zu kaufen und dann eventuell damit Schabernack hätte betreiben können.

Im Endeffekt wäre dann der Laden für den betriebenen Schabernack verantwortlich , z.b wenn das Kind einfach so Eier kauft und sie auf Autos wirft, dann kann man den Laden anzeigen , da die Mutter dann ganz bestimmt sagen wird ich habe dem Kind das nicht erlaubt hätte die Verkäuferin nicht an mein Kind verkaufen dürfen.

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Das verstehe ich nicht. Er kaufte ja keine xbox sondern eier die vlt 4 euro kosten. Ich weiß nicht wie es es gesetz steht aber ich glaube man darf so kleine sachen wie süßigkeiten schon kaufen. Ich würde schon mit der kassiererin reden!

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Kinder dürfen im Rahmen ihres Taschengeldes einkäufe tätigen.

Wie hoch der Rahmen dieses Taschengeldes sein darf ist, soweit ich weiß, Ermessenssache des Verkäufers.

Aber bei so einer geringen Summe hätte der Einkauf durchaus vonstatten gehen müssen.

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Kommentar von john4711
20.05.2016, 00:35

Wie hoch der Rahmen dieses Taschengeldes sein darf ist, soweit ich weiß, Ermessenssache des Verkäufers.

Wie hoch das Taschengeld ist, liegt im Ermessen der Eltern.

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Wenn das Kind "im Auftrag" einkauft, darf es auch als beschränkt Geschäftsfähiger einkaufen. Dabei liegt es dann im Ermessen der Kassiererin, ob sie dem Kind glaubt oder so, entschuldige, dämlich ist, dem Kind nichts zu verkaufen.

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1. Eine Kassierin kann ganz individuell entscheiden wem sie was verkaufen will und wem nicht. 

2. Kaufverträge mit Kiddies sind schwebend unwirksam ohne die Eltern. Das heißt es liegt in ihrem Ermessen. Bei nem Schokoriegel sagt man nicht nein, bei Eiern hatte sie vielleicht irgendwelche Bedenken. Vielleicht dass er Streiche damit spielen wollte (aus solchen Gründen verkauft man Jugendlichen zB auch kein Sprühdeo und Feuerzeug gleichzeitig)

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Die Kassiererin hat ihn anscheinend für geschäftsunfähig gehalten, also noch für unter 7.

Insofern hat sie sich rechtlich beanstandungsfrei verhalten, da er sich ja auch nicht ausweisen konnte. Auf bloßen Zuruf hin muss sie eine Altersangabe nicht akzeptieren.

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Theoretisch ist man ab 7 beschränkt geschäftsfähig und darf somit kleinere Einkäufe erledigen. Ich finde das Verhalten der Kassiererin nicht in Ordnung. ..

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Ich würde das für die Zukunft auf jeden Fall abklären. Der arme kleine Knopf.

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Geh zum kassierer/in beschwere dich oder so aber es dürfen ja wohl noch kleinere kinder einen einkauf tätiken. ;)

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Es besteht für die Kassiererin keine Pflicht überhaupt etwas zu kaufen.

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Ja der würde ich was erzählen. Was geht die denn das an. Wenn er was kaufen will und geld hat ist es doch sch eiss egal wie alt er ist außer natürlich alkohol. Ich würde da unbedingt hingehen

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Ja aufjedenfall

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