9-Jährigen auf Internat?

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4 Antworten

Hallo,

137 ist ja nicht schlecht, aber nun auch kein Einstein. Aber egal, wollte Euch nur mal ein bisschen auf den Boden bekommen.

Mit 9 Jahren ist der Knabe ja noch recht jung um in fremde Hände gegeben zu werden, jedenfalls in unserer heutigen Gesellschaft und Zeit. Vor 100 Jahren war das durchaus kein Problem. Es gilt abzuwägen: Hochbegabte können in einem normalen Schulsystem ziemlich schnell verkümmern, ich könnte vor Zorn schreien was da für Chancen vertan werden.

Andererseits heißt hochbegabt nicht, das der Mensch auch Erfolg haben wird. Dazu kommen müssen andere Qualitäten die mit dem rationalen IQ nichts zu tun haben: Soziale Intelligenz und Fähigkeiten (die in einem geeigneten Umfeld sicherlich besser erlernt werden können als in der Normalschule), Selbstbewusstsein (dto.), andererseits eine menschliche Bescheidenheit & die richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen.

Mein Tip: Geht mal mit Euren Sohn um, als wäre er erwachsen und redet so mit ihm über die Überlegungen. Für und Wieder, Vorteile, Nachteile eines Internats. In alle Diskussionen voll einbeziehen. OK, möchtest Du das? Kein Abendessen mit Dad und Mum, auf der anderen Seite Umgang mit Kindern die auf Deiner Augenhöhe liegen.

Ihr werdet zum Einen überrascht sein zu welchen Einsichten ein Kind mit 9 Jahren fähig ist. Zum Anderen gibt Euch das eine Grundlage, ein 'Abkommen' mit Eurem Sohn zu schließen: Wenn Du das willst, lass es uns probieren. Ein Jahr. Wenn es nicht klappt (aus welchen Gründen immer), ist hier das doppelte Netz (das muss dem Kind klar sein. Fallschirm ist gepackt.)

Ich bin immer wieder überrascht wie viel Einsicht selbst kleinste Kinder haben, habe sie immer als 'kleine Erwachsene' behandelt und das größte Lob von meiner Tochter geerntet, das ich mir als Vater vorstellen kann: "Du solltest ein Buch über Kindererziehung schreiben!"

PAPA da bist du ja!!! :D das sage ich meinem auch ich bin froh dass einige eltern das so sehen und uns so behandeln wenn unsere Denkweise anders ist also so wie bei erwachsenen und sogar im Gegensatz zu manchen erwachsenen besser :D

kommt zwar ziemlich spät aber für alle Eltern die das jetzt doch lesen:

auch wir werden erwachen und können schon mit jungen jahren denken wie ihr ;)

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Das besprichst Du bestenfalls mit Deinem Sohn. Es gibt ja mittlerweile verschiedene Schulen. Schaut Euch in Ruhe um, achtet darauf dass Euer Kind alle Fragen stellen kann die es auf dem Herzen hat, auch mal dort für einige Tage leben kann. Und dann entscheidet mit ihm gemeinsam.

Eine gute Hochbegabtenschule fördert die Kinder entsprechend ihrer jeweiligen gesamten Entwicklung, achtet auf Entwicklung sozialer Kompetenzen, berücksichtigt mögliche Erscheinungsformen der Pubertät und so fort. Ist Euer Kind damit einverstanden wird ihm eine solche Schule nur von Nutzen sein. Denn bei Liebe geht es nicht um Quantität sondern um Qualität. Keine Bange, wir Menschen haben dafür ein Gespür. Als Kinder schon gar.

Ich denke, dass ein paar Antworten einer Internetcommunity in einer solchen Frage keine Orientierung geben sollten. Es wirken zu viele Faktoren im Zusammenhang: Intro- bzw. Extravertiertheit, soziale Erfahrungen, Kontaktfreudigkeit, Bindung an das Elternhaus, Selbstwertgefuehl, Umgang mit Niederlagen, Hobbies..... Schule suchen," Probebesuch" vereinbaren!

Sie sollten mal mit ihren sohn darüber reden weil wenn er möchte dann kann er es ja machen

So einfach geht das nicht - Eltern tragen Verantwortung!

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