8wochen altes baby Katze sehr scheu?

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6 Antworten

Hallo LailA323,

boha, Sorry jetzt gibt es erst einen Anschiss ! Du machst mich echt stink Sauer ! Du weißt, das es vielllllll zu früh ist, ein erst 8 Wochen altes Kitten von der Mutter zu trennen und holst es doch ? Mit der Ausrede du mußtest es sofort holen, weißt aber nicht warum ? Der Vermehrer muss dir doch gesagt haben, warum du das Kitten sofort holen sollst o.O 

Und nun Wunderst du dich im Ernst darüber, das das Kitten völlig verschüchtert ist, sich nicht anfassen lassen möchte und nach dir faucht ?

Du hast dich sicher NICHT vorher gut Informiert. Sonst hättest du dem Vermehrer die Stirn geboten und Klartext gesprochen. Es verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Das Kitten gehört bis 12-14 Wochen zur Mutter. Wieso, weshalb und warum schreib ich dir gleich noch was zu.

Das dein Kitten nicht frisst, kann damit zusammen hängen, das die Entwöhnung von der Muttermilch noch nicht abgeschlossen war und das Kitten vorher noch nie Nassfutter bekommen hat. Es also nicht lernen konnte von der Mutter, das es Nassfutter bedenkenlos fressen darf. Du MUSST dringend zum Tierarzt. Du brauchst vermutlich noch Aufzuchtmilch, die man eben auch nur vom TA bekommt. Zudem wäre es Ratsam, einen Check Up machen zu lassen und ggf. Vitamine ect. Spritzen zu lassen.

Wenn du Nassfutter gibst, dann BITTE gutes und Hochwertiges Futter ! KEIN Trockenfutter !! Zum Futter gebe ich dir auch noch eine Info.

MAN, man macht sich

VORHER

einen Kopf. Immer sind es die Tiere, die dann darunter zu leiden haben.

Du brauchst eine zweite Katze, die mindestens 14 Wochen alt ist. Denn Katzen sind

KEINE

Einzelgänger und sollten immer zu zweit gehalten werden. Vor allem auch dann, wenn es reine Wohnungskatzen sind.

Und so kann dein Kitten von dem älteren noch lernen. Denn es gibt nun mal Dinge, die du ihm NICHT bei bringen werden kannst !!

Allgemeininfo zum Thema Kitten: 

Kitten brauchen mindestens 12-14 Wochen bei Mutter & Geschwistern. Dies ist sogar im TSG verankert: § 23Die Abgabe von Jungtieren ist erst ab einem Alter von 12 Wochen erlaubt, wenn diese gesund, frei von Parasiten und voll gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen schutzgeimpft sind. Unter zehn Wochen darf ein Jungtier keinesfalls ausgestellt werden.

Sie lernen in dieser Zeit ihr Sozialverhalten und viele, viele andere Dinge fürs ganze Leben. Im weiteren bekommen sie über die Muttermilch alle Lebenswichtige Nährstoffe und Abwehrstoffe. Die Entwöhnung der Muttermilch beginnt zwar schon ab der 4. Woche und ist bis zur 8. Woche oft abgeschlossen und die Kitten sind dann fähig auch feste Nahrung zu sich zu nehmen, aber fast alle Katzenmütter stillen ihre Jungen weit über diese Zeitspanne hinaus. Solange eine Katzenmutter Milch hat, solange stillt sie meistens auch. Eine Abgabe vor der 12. Woche, kommt der Tierquälerei gleich. Denn eine zu frühe Abgabe ist weder für die Mutter-Katze, Geschwister oder dem Kitten alles andere als Ratsam. Die Mutter-Katze kann, durch die zu frühe Trennung von den Kitten, eine Gesäugeentzündung (Mastitis) bekommen, die durch Milchstau ausgelöst wird. Die Kätzin hat starke schmerzen, Fieber und das Allgemeinempfinden ist stark gestört. Wird dies zu spät oder gar nicht erkannt, kann es zur lebensbedrohlichen Blutvergiftung (Sepsis) kommen. Entwicklung:

Woche 1 – 2: Die Neugeborenen-Phase
Die blinden und tauben Welpen sind vollständig auf ihre Mutter angewiesen Außerdem ist diese Phase vor allem durch Schlafen und Trinken geprägt.
Ab der zweiten Wochen entdecken Kitten ihren eigenen Körper, die Geschwister und ihre direkte Umgebung. Ihre Koordination, sowie ihr Kraft verbessern sich. Sie fangen an zu spielen und tragen ihre ersten Kämpfe mit den Wurfgeschwistern aus. Sie lernen, unter den Pfoten ihrer Mutter, wie andere Katzen auf Fauchen, Miauen, beißen oder Flucht reagieren. Woche 3 – 7: Die Sozialisierungs-PhaseAb 3 Wochen können sie schon ganz gut stehen und fangen an das Klettern und Sitzen zu erproben. Dann passen sie sich nach und nach dem Rhythmus (z.B. Schlafrhythmus) der Mutter an. Ab jetzt werden die Kitten immer lebhafter, verspielter und neugieriger und werden nach wie vor von der Mutter unterstützt. So über nehmen die kleinen z.B. wie man sich putzt und vieles mehr. Woche 8 – 28: Die JugendphaseDann folgt die Jugendphase, die weiterhin durch lernen und Sozialisierung geprägt wird. Katzen die viel zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt werden, weisen oft ihren Artgenossen gegenüber eine Verschlossenheit auf. In der Jugendphase lernen Kätzchen also Selbstbewusstsein und Vertrauen auch den Artgenossen gegenüber. In dieser Zeit Entwickelt sich auch das Verhältnis zwischen Mensch und Katze.

Die Kitten sind, bei viel zu früher Abgabe, meist in der Entwicklung gehemmt. Oft werden solche Kitten auch Verhaltensauffällig, weil ihnen die Lebenswichtigen Entwicklungsphasen fehlen. 

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Allgemeininfo zum Thema Futter:

Gute Hochwertige Futtermarken sind:
Animonda, MAC`s, Miamor, Josera, Catz Finefood, Bozita, Purina, Grau,
Happy Cat, Smilla, Vet-Concept, Herrmanns, Schesir, TigerCat, Petnatur,
Pets Premium ...

Hochwertiges Futter ist nun mal kein Billig Futter und kostet auch dementsprechend paar Cent mehr. Aber für die Gesundheit deiner Katze, sollten paar Cent doch nicht so schwerwiegend sein.

Am besten darauf achten, das:
- mindestens ein Fleischanteil von 60%
- Kein Getreide
- Keine pflanzliche Nebenerzeugnisse
- Kein Zucker
- Keine Zuckeraustauschstoffe wie Inulin, Rübenschnitzel oder irgendwelches Obst
- möglichst eine offene Deklaration, das heißt es sollte drauf stehen, was drin steckt.

Alternativ gibt es noch BARF (dazu gebe ich auch gerne Info)

Trockenfutter und Leckerlis sind KEINE Mahlzeiten ! Diese sollten, wenn überhaupt, NUR mal zwischendurch gegeben werden oder z.B. als Belohnung beim Clickertraining.

Gutes Futter mit viel Soße oder Gelle ?
Leider gibt es keine guten, hochwertigen Futtersorten, die viel Soße oder
Gelee enthalten. Das deswegen, weil Hersteller diesen Soßen Stärke zu
mischen, um die gewünschte Konsistenz zu bekommen. Außerdem wird auch
Farbstoff, Getreide und Zucker unter gegeben. Daher wäre gutes, Hochwertiges Futter in viel Soße oder Gelee, echt paradox. Katzen
brauchen das auch gar nicht, das ist etwas, das der Mensch denen an
gefüttert hat. Wenn die Fellnase nun eben gerne Soße oder Gelee
schlappert, kann man z.B. das Dosenfutter mit etwas Wasser pürieren.
Oder man macht selbst eine gesunde Soße oder Gelee und schaut, ob die
Katze das annimmt.
Rezept für Soße oder Gelee:
http://blog.katzen-fieber.de/2015/01/gelee-sauce-fuer-katzenfutter-selber-machen/

Früherhieß es immer, man soll nur eine Marke füttern. Aber das ist inzwischen
längst ein Mythos. Freigänger fressen draußen ja auch nicht nur Mäuse,
sondern auch Vögel, Eichhörnchen, Maulwürfe und so weiter. Es ist also
zu Empfehlen, mehrere Marken zu füttern. Man selbst mag ja auch nicht
täglich das selbe essen.

Für meine 4er Bande gibt es z.B. Animonda vom feinsten, CatzfineFood, Miamor, Grau, O`Canis, dm deinBestes, Animonda Carny und ich gebe TeilBARF :-)

Als Leckerlie gibt es, wenn wir etwas ausprobieren oder beim Clickertraining, Cosma Snacks, Trockenfleisch oder auch mal TroFu in Maßen.

Alles Gute

LG

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Kommentar von Tarsia
25.06.2016, 17:08

Deinen Paragraphen aus dem TSG gibt es nicht, das geht nämlich nur bis Paragraph 22. Das was du da hast, ist aus Zuchteichtlinien eines Vereins! ->  https://irccev.de/zuchtrichtlinien/

1

Deine Katze hat Panik. Sie kennt weder dich noch die Umgebung . Sie weiß nicht, ob du ihr wohlgesonnen bist oder ob du ihr was Böses willst. Bisher hat das Muttertier die Kleine beschützt. 

Gib Ihr Zeit und Ruhe. Keine hektischen Bewegungen, kein ständiges Bedrängen und auf-den Arm-nehmen. Sprich leise mit ihr. Keine lauten Geräusche. Lass den Staubsauger aus und vermeide im Moment alles, was Krach macht. Leg ihr eine Decke unter die Couch ( falls dort kein Teppich ist).

Stell ihr ein bis zwei Katzentoiletten in unmittelbare Nähe. Unter die Couch meinetwegen oder direkt daneben.Dort, wo sie sich aufhält. Erstmal finden kleine Katzen das Klo oft nicht auf Anhieb wenn es in einem anderen Raum steht. Und deine Katze hat Angst, wird also lieber unter die Couch pieseln als sich ungeschützt im Raum zu bewegen.

Biete ihr Rückzugsmöglichkeiten. Bastel ihr Höhlen aus Kartons oder stell ihr den Katzentransportkorb ins Zimmer in dem sie sich befindet .

Wenn Katzen Angst haben, fressen sie wenig bis gar nicht. Auch hier : stell ihr das Futter an ihren geschützten Platz. So dass sie in Ruhe fressen kann. Mit 8 Wochen haben die Kleinen noch Probleme aus einem normalen Napf zu fressen. Das Katzenfutter ( oft Pate, also matschige Konsistenz) wird platt gedrückt und dann können sie nicht weiter futtern. Mit normalen Frühstückstellern oder Untertassen klappt es besser. Sie kommen leichter an ihr Futter. Noch besser : einen Junior-Napf kaufen, der nach vorne hin flach ausläuft.Da fressen sie auch später noch gerne raus. Aber erstmal tut es ein flacher Teller.

Du kannst es außer mit Katzenfutter auch mit Quark ( 40 %) versuchen. Die Kitten, die ich aufziehe, bekommen während des Übergangs von der Flasche auf Katzenfutter Quark von mir. Hat mir unser Tierarzt empfohlen, weil Quark viele wichtige Inhaltsstoffe enthält und sie mögen ihn auch sehr gerne.Fressen müsste sie mit 8 Wochen schon. Die meisten Kitten fangen zwischen der vierten und fünften Woche an zu futtern. Beobachte es trotzdem. Sollte sie nichts oder zu wenig futtern , müsste sie einem Tierarzt vorgestellt werden. Die Flasche wird sie mit 8 Wochen nicht mehr nehmen. Aber du kannst Katzenaufzuchtpulver kaufen, es nach Anweisung anrühren und ihr dann lauwarm in einem kleinen Schälchen anbieten.

Ab der achten Woche können die Kleinen geimpft werden. Meine bekommen auf dem Weg einen Chip. Der wird mit einer Hohlnadel in den Nacken gepiekst. Durch die Transpondernummer im Chip können sie dann zugeordnet werden, wenn sie weglaufen ( oder sich verlaufen ). Der Tierarzt wird dir das erklären.

Wenn die Kleine alleine aufwächst, solltest du ihr nach der Kastration Freigang anbieten ( Katzenklappe). Kitten, die alleine groß werden müssen und keinen Freigang bekommen, haben ganz oft Verhaltensstörungen. Sie werden unsauber oder zerkratzen aus Langeweile Möbel. Du bist nicht 24 Stunden am Tag zuhause. Jungkatzen brauchen viel Beschäftigung , Abwechslung, Aufmerksamkeit und Ansprache. Die meisten Züchter und Tierheime geben Jungkatzen gar nicht einzeln ab, nur im Doppelpack oder zu einer bereits vorhandenen Katze. Das sind Erfahrungswerte. Kitten, die einzeln vermittelt wurden und als reine Wohnungskatze gehalten wurden , werden nicht selten wieder ins Tierheim gebracht, weil sie Verhaltensstörungen entwickelt haben. 

Mit einem kleinen Spielgefährten würdest du deiner Katze den größten Gefallen tun. Jungkatzen lernen voneinander, spielen zusammen, schlafen zusammen ein und orientieren sich aneinander. Zwei Katzen sind nicht anstrengender als eine Katze. Im Gegenteil. Außerdem wäre deine Kleine nicht alleine, wenn du nicht zuhause bist und auch ganz sicher zufriedener als als Einzelkatze.

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Natürlich ist sie traurig, daß sie von der Mutter getrennt wurde. Sie ist ein Baby.

Du hast sie erst zwei Tage, da brauchst du etwas mehr Geduld.

Es wäre auch ganz sicher besser, wenn du ein zweites Kätzchen dazu genommen hättest. Katzen sollten grundsätzlich nicht allein gehalten werden.

Denk darüber nach, das so schnell wie möglich zu tun.

Setz dich in ihre Nähe, sprich sie an, versuch sie mit einem Band anzulocken, nur bedrängen solltest du sie nicht.

L. G. Lilly

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Du bist 18 und keine 5 mehr und

ich habe gestern ne 8 Wochen altes baby Katze mit besorgt ich weis sie
ist noch ziemlich klein für 8 Wochen sie muss noch länger bei der Mutter bleiben aber ich musste mir sie sofort abholen wusste nicht warum

Du hast sie mit besorgt = versorgt?  oder du hast sie dir besorgt?

Wenn du schon gewusst hast, dass sie länger bei der Mutter sein sollte, wieso hat dir der Besitzer sie dir dann schon mitgegeben?

Jetzt wunderst du dich, dass die Kitten ständig miaut.

Frage mal den vorherigen Besitzer, was der dazu meint.

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Das man eine Katze alleine nicht hält weißt Du? Und wenn Du schon wusstest, dass das Baby noch gar nicht von der Mutter getrennt werden dürfte,  weils noch  viel zu klein ist - warum hast Du es dann gemacht? Hast Du Dich eigentlich  vorab schon mal über Katzenhaltung  informiert?  Wohl  nicht - sonst würdest Du die Frage hier nämlich nicht stellen. Bitte entschuldige-  aber ich glaube dem Katzerl würde es bei einem anderen Halter  wohl  besser gehen

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Es ist jetzt nun mal so und kann die Kat jetzt nicht auf die Straße schmeißen.
Jetzt gilt es das beste für die Kat zu tun. Und da helfen Vorwürfe an den Halter ja wohl gar nichts.
Beschrieben hat er ja warum und wer des Verstehens Deutscher Sprache ist kann auch die Not verstehen.
Man sollte mit rat und tat versuchen zu helfen.

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