8900 Euro Steuernachzahlung.. ist das realistisch?

5 Antworten

  Oh je.. das Finanzamt wird es wohl kaum anerkennen, dass ich das Haus aus gesundheitlichen Gründen verkaufen musste, oder? Ich sitze im Rollstuhl und kann daher keine Treppen mehr steigen, sodass mir nichts anderes blieb, als das Haus zu verkaufen, um mir eine barrierefreie Wohnung zu kaufen. 

Du hast das Haus selbst bewohnt? Dann wäre der Gewinn einkommensteuerfrei. 

Wie war es denn mit der Vermietung? Teilvermietung des Hauses? Oder Vollvermietung vor dem Verkauf? Dann hat das die Steuer ausgelöst.

Wer hat Dich denn in der Sache beraten? Der Lohnsteuerhilfeverein? 

Ja, von 2008 bis 2011 habe ich selbst dort gewohnt. Danach habe ich es vollvermietet, da ich von einem Arzt die Aussage bekam, dass sich mein Gesundheitszustand in den kommenden Jahren soweit bessern könnte, dass ich wieder Treppen laufen kann. Als dann herauskam, dass das nicht besser wird, habe ich beschlossen, das Haus zu verkaufen, da ich eine nahezu perfekte, barrierefreie Wohnung zum Kauf gefunden habe. 
Bisher liegen die Unterlagen alle beim Lohnsteuerhilfeverein, dieser hat mir auch die mögliche Lohnsteuernachzahlung von knapp 9.000,- vorhergesagt. 

0
@mephi13

Sie haben aber anscheinend nicht mit Dir besprochen, wie die Folgen Deines Verhaltens sind. Das hätte Dich nicht kalt erwischen müssen, sondern mit Vorbereitung von einem Jahr.

0

Du schreibst, daß Du das Haus selbst bewohnt hast - damit liegt kein privates Veräußerungsgeschäft vor, wenn wenn es im Jahr des Verkaufs und den beiden vorangehenden vollen Kalenderjahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde

Zudem würden nicht die Einnahmen besteuert sondern ein Gewinn - Du solltest auf jeden Fall umgehend Einspruch einlegen und den gesamten Steuerfall durch einen Steuerberater prüfen lassen  - Die Einspruchsfrist von 1 Monat seit Bekanntgabe des Steuerbescheides darf nicht versäumt werden; daher reicht es zunächst einmal aus, einfach Einspruch einzulegen mit dem Hinweis : "Begründung folgt" - das dient der Fristwahrung...

Dann kannst Du Dich informieren.

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! 
Ich habe das Haus von 2008 bis 2011 selbst bewohnt, danach vermietet.
Noch sind die Unterlagen nicht beim Finanzamt, ich werde morgen zunächst mit dem Herrn von der Lohnsteuerhilfe sprechen. Vielen Dank auch für deine weiteren Tipps, wenn es soweit ist, werde ich deinen Rat sicher befolgen, und Einspruch einlegen.

0
@mephi13

Da ab 2012 vermietet wurde, ist der Gewinn zu versteuern, da eine Nutzungsänderung eingetreten ist.

Ermittlung Gewinn:

Veräußerungserlös

./.

Anschaffungskosten (inkl. Anschaffungsnebenkosten)

./.

nachträgliche Herstellungskosten für Neubau

./.

Werbungskosten im Zusammenhang mit der Veräußerung

=

Gewinn/Verlust aus der Veräußerung

./.

Anteil für den zu eigenen Wohnzwecken genutzten Immobilienteil

+

evtl. in Anspruch genommene Abschreibungen

=

steuerlicher Veräußerungsgewinn/-verlust

0

Yep ist realistisch, wenn du keinerlei Vorauszahlungen auf die Mieteinkünfte geleistet hast.

Aber ohne alle Daten zu kennen, wird man es dir nicht sagen können. Hatte der Lohnsteuerhilfeverein diese? Belege zu Werbungskosten z.B.?

Finanzamt und Steuerberatung??

Hallo,

ich habe ein Gewerbe angemeldet, weil man die Materialien nur mit Gewerbeschein kaufen kann. Die Materialien brauche ich zum Üben. Hierbei geht es um das Tätowieren. Ich könnte auch einfach etwas auf Ebay kaufen, doch das ist mir zu unsicher. Mir ist das schon sicherer, dass die Farben ungeöffnet sind wegen der Hygiene. Okay, das ist eine andere Sache.

Es geht mir eigentlich darum: Ich habe Unterlagen bekommen, als ich das Gewerbe angemeldet habe. Die Unterlagen muss ich ausfüllen und an das Finanzamt schicken. Da muss ich angeben wie viel ich verdiene usw.

Ich habe beim Finanzamt angerufen und die Frau am Telefon hat gesagt, ich könne einfach einen Brief schreiben und erläutern, wann ich voraussichtlich damit anfange zu Arbeiten und warum ich das jetzt noch nicht machen kann. So richtig hat sie mich am Telefon aber nicht wirklich beraten und sie war etwas zickig.

Hat jemand von euch Erfahrung damit? Habt ihr schon mal ein Gewerbe angemeldet aber erst 4-5 Monate erst angefangen damit Geld zu verdienen?

Gibt es da etwas zu beachten?

Über jede hilfreiche Antwort freue ich mich.

Danke.

...zur Frage

Wie viel kann man mit Online Umfragen realistisch verdienen?

Hi,

ich habe mich im Internet nach Möglichkeiten umgesehen , wie man Online Geld verdienen kann und bin dabei immer wieder auf Online Umfragen gestoßen.

Die Meinungen waren dabei sehr unterschiedlich von:

Das lohnt null, weil ständig Umfrageabbrüche kamen und die Umfragen schlecht bezahlt werden

bis

Ich hab mich bei vielen Umfrageportalen angemeldet, bekomme viele E-Mail mit Umfragen und mache ca 150 Euro im Monat.

Wäre schön Eure Meinung zu hören !

...zur Frage

Missgeschick bei der Steuererklärung - noch zu retten oder schon zu spät?

Hallo,

Ich saß gerade eben mit einen Kumpel zusammen und wir kamen auf das Thema Steuererklärung. Dabei kam eine Frage auf, die wir beide nicht klären konnten. Deshalb wenden wir uns an Euch und hoffen auf eine Klärung.

Vor ein paar Wochen habe hat mein Kumpel seine erste freiwillige Steuererklärung gemacht, da er einen Ferienjob hatte und aus dieser Zeit noch eine Steuerrückerstattung erhalten könnte.

Nun kommt aber der eventuelle Hacken, zum Thema Einnahmen. Bei diesen hat er seine Einnahmen aus der Zeit des Ferienjob angegeben. Soweit so gut. Aber er dachte nicht an die anderweitigen monatlichen Zuflüsse, welche auf sein Konto eingehen, wie Taschen- oder Kindergeld. Summazumarum ca. 800€. Warum er es vergessen hat, fragen Sie sich jetzt? Ja, ein schmunzeln konnte auch ich mir nicht verkneifen. Weil er zwar mit seinem (zweistelligen) Taschengeld wirtschaftet, nicht aber mit den restlichen, weit aus größeren Beträgen, da er diese an seine Mutter weitergibt bzw. diese - mit seiner Erlaubnis - seine EC-Karte verwendet und damit denn ihr zur Verfügung stehenden Betrag nutzt. Somit hat er diesen Betrag bei der Steuererklärung schlicht und einfach vergessen.

Doch welche Konsequenzen ergeben sich nun daraus für ihn? Schließlich war es kein böser Wille, sondern ein dummes Missgeschick. Doch Dummheit schützt vor Strafe nicht. Das ist Fakt.

Unser Gedanke: Die Steuererklärung zurückziehen und schlimmeres verhindern. Wäre das überhaupt möglich?

Falls Sie sich also in diesem Bereich auskennen sollten, wäre wir Ihnen - aber vor allem mein Kumpel - sehr dankbar, wenn Sie uns weiterhelfen könnten. Denn wir sind ratlos...

...zur Frage

Wie in der Steuererklärung Kapitalerträge von Gemeinschaftskonto angeben?

Hallo, mein Freund und ich haben ein gemeinsames Tagesgeldkonto. Heute kam nun die Steuerbescheinigung und wir wollen jeweils unsere Steuererklärung machen. Es handelt sich um einen mini Zinsertrag von 10€, er hat allerdings keine Kirchensteuer darauf bezahlt (ich bin seit paar Jahren ausgetreten).

Bin mir nun unsicher ob es überhaupt notwendig ist Anlage KAP auszufüllen?? Und selbst wenn wir mehr Zinserträge hätten und es definitiv notwendig wäre, wie ist es in Anlage KAP einzutragen... also müssen beide die Erträge aus der Steuerbescheinigung einfach in die Steuererklärung eintragen oder zur Hälfte teilen oder wie macht mans richtig???

Soll ja bei der Erklärung alles reibungslos ablaufen. Danke im Voraus für Eure Antworten !!!

...zur Frage

Hochzeit - wie viel Geld üblich?

Guten Morgen ihr lieben! Brauche mal fix euren Rat. Und zwar hat am Wochenende eine Freundin geheiratet, die ich schon seit dem Kindergarten kenne. Die letzten Jahre, nach der Schule, hatten wir nicht mehr so viel Kontakt. Eher so gut wie nie. Nun möchte ich ihr aber gerne eine Karte schicken und Geld rein tun. Was wäre denn da so angemessen? Meine Oma meinte, fünf bis zehn Euro. Ist das realistisch? Wäre schön, wenn ihr mir helfen könntet! Vielen Dank :)

...zur Frage

Steuererklärung nach der Ausbildung? Macht es Sinn?

Hallo, letztes Jahr habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und habe vor eine Steuererklärung (rückwirkend) zu machen, bin mir aber nicht sicher ob es überhaupt Sinn macht.

Habe sehr wenig verdient und laut der Jahresabrechnung keine Lohn.St gezahlt, bin allerdings täglich 90km (45 hin und zurück) mit dem Auto zur Arbeitsstätte gefahren und wenn es irgendwie möglich ist die Spitkosten zum Teil zurückzubekommen würd ich es gerne noch ausnutzen.

Nun habe ich von einigen Leuten gehört, dass sich eine St.Erkl auch in meiner Situation rentieren sollte.
Wie ist es denn in der Praxis?
Danke im Voraus!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?