80% Behindert, Sozialhilfeempfänger mit 11 Jährigen Kind das ein neues Umfeld braucht, darf nicht umziehen. Was tun?

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6 Antworten

wie es sich anhört hast du ernsthafte probleme. Versuche mit deiner Tochter zu reden und wenn das nichts bringt musst du absofort die ganze zeit bei ihr sein d.h. sie zu schule bringen und abholen ,immer mal ins zimmer schauen ob sie da ist und was sie macht ,bei extremen verhalten ein Fenster schloss am Fenster anbringen damit sie nicht aus dem Fenster kann wenn sie eins hat !Vllt liegt es an ihren Freundinnen ? Kann ja sein das sie einen Schlechten Einfluss auf deine Tochter haben oder sie vermisst ihre Mutter und hat gar keine Lust bei ihrem Vater zu leben kann aber auch ein dass sie langsam in die Pupertät kommt ist ja immer anders

Was du wegen dem Umziehen machen kannst ist gar nix da du ja nicht genug Geld hast und es vom Sozialamt bekommst und sie dagegen sind Umzuziehen.Du könntest aber auch einen Anwalt hinzuziehen aber der ist nicht gerade günstig .

versuche mit deiner tochter auf einer ebene zu sein und herrauszufinden was sie hat vllt geht es ihr nicht gut oder sie hat angst vor der schule (desshalb das schwänzen) schonmal dran gedacht das deine tochter vllt gemobbt oder geärgert wird? Kann alles sein

versuche nicht direkt wieder zum psychologen mit ihr zu gehen das belastet sie nur mehr

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Kommentar von Schlaubirne96
03.04.2016, 13:52

wenn du noch irgendeine frage oder ähnliches hast kannst du sie ruig stellen

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Kommentar von Starbird05
03.04.2016, 13:53

Danke, Du siehst vieles richtig.

Mit der Schule ist schon abgesprochen, ich soll sie nicht mehr alleine raus lassen und auch immer zur Schule bringen und abholen. Einfluss von Freundin, ja. Da ihr Sozialverhalten auch sehr schlecht ist, hat sie nur eine und das ist gerade auch so eine die Zuhause machen darf was sie will und meiner Tochter noch mehr einredet das sie nicht auf mich hören soll usw. Das ist jetzt auch unterbunden. Türen und Fenster sind zu. In der Wohnung läuft sie auch nur noch rum wenn ich bescheid weiß. Sie muss sich wie im Knast fühlen. TV und PC ist auch weg damit sie in der Realität bleibt. Sich eine Traumwelt aufbauen kann sie schon sehr gut. 

Sie wollte seit Jahren von der Mutter schon weg, wir hatten mehrfache Gerichtssachen deshalb gehabt und letztes Jahr als meine Tochter in der Klinik war, hat die Mutter eingesehen das sie bei mir wohl besser aufgehoben ist. Im Allgemeinen ist es für alle so auch entspannter geworden, keine streiterein mehr usw.

Meine Tochter hat eigentlich das bekommen was sie wollte. Sie durfte endlich Besuch zuhause haben, was bei der Mutter nicht ging usw. Sie hat alles bekommen sogar die Schule hat sich verbessert. Also die Noten. 

Mit dem Mobben usw. Ist schon gefragt. Habe ich auch gedacht aber ich habe das mal im Handy dann gesehen das sie sich immer vor der Schule treffen und was machen wollen usw. Deshalb ist das Handy auch weg.

Und Psychologe habe ich jetzt ja. Geht auf jeden Fall los... auch in Cuxhaven wo ich hin will. Dann muss ich halt die Strecke auf mich nehmen immer aber wir brauchen ja jemanden der langfristig da bleiben soll. 

Lieben Dank für deine Tipps... Finde ich super

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Das Jugendamt Stade möchte aber hier nochmal ein paar Monate eine Gruppe nach der Schule Probieren bevor man ein Umzug macht was wir alle aber nicht so sehen da es schon seit Jahren so geht mit ihr und die
Erziehungsart auch schon geändert wurde.

Da ist die Meinung leider nicht gefragt. Das Leben ist, nicht nur in Deinem Fall, kein Wunschkonzert.

Wenn Du keine Möglichkeit zur Finanzierung findest wirst Du nur warten können.

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Kommentar von Starbird05
03.04.2016, 14:00

Jugendamt sagt, es macht durchaus Sinn ein Umzug aber sie würden gerne noch Probieren. Wie seit 5 Jahren schon.

Aber das ist richtig. Ein Wunschkonzert ist es nicht.

Umziehen darf ich ja. Jugendamt Cuxhaven weiß ja auch schon bescheid. Da würde alles auch passieren nur halt mit neuer Umgebung dann.

Aber verstehe schon was Du meinst

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was wuerde denn der umzug nach deiner einschaetzung kosten?

i.d.r. musst du einen umzugswagen mieten und dir von ein paar freunden/bekannten helfen lassen. vielleicht hat sogar einer von denen einen kontakt etc. und kann dich da unterstuetzen.

so irre viel kostet ein umzug nicht.

dann ist da ja auch noch die kindsmutter, die vielleicht selbst ein interesse daran hat, dass du umziehst, und dir helfen koennte.

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Kommentar von Starbird05
03.04.2016, 13:36

Familie und Freunde sind leider nicht so viele da. Man lebt schon etwas zurück gezogen. 

Was es kostet weiß ich nicht genau.... Das muss man sehen. Geld ist ja auch nicht da. 

Noch ist ja auch keine Wohnung zur Hand.... geht eher um Möglichkeiten wie und wo man Hilfe bekommt. Mein Leben selbst ist mir ehrlich gesagt nicht so wichtig. Aber das meiner Tochter. 

Die Mutter arbeitet nur Teilzeit und hat unseren Sohn noch zuhause. Sie Stockt mit dem Amt auf, verdient zu wenig. 

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Lass mal den Stolz darauf, dass du es ganz allein 'mit Willenskraft' geschafft hast, los! Deine Kraft kannst du anders einsetzen. Wie? Da frag mal Menschen, die es 'mit Hilfe anderer Menschen' auch 'ganz allein' geschafft haben.

Es gibt z.B. fast jeden Tag in Stade ein Meeting der Anonymen Alkoholiker. Auch eine Gruppe für Angehörige (Al-Anon) gibt es dort. Dort könnte deine Tochter eventuell hingehen, auch wenn sie noch sehr jung dafür ist. Meine Jüngste ist auch mit 11 Jahren zu Al-Anon gegangen und hat dort ihre Probleme erzählt und Hilfe gefunden.

Was du mit deiner Tochter erleben musst zeigt, dass das Aufwachsen in alkoholkranker Familie nicht spurlos an ihr vorübergegangen ist.

Ich kenne einige nüchterne Alkoholiker, bei denen auch die körperliche Verfassung wieder besser geworden ist.

Bedenke, dass auch wenn du nach Döse ziehst, du dich selbst immer mitnimmst!

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Kommentar von Starbird05
03.04.2016, 14:17

Mich viel trinken hat sie nicht gesehen, da lebte sie bei der Mutter aber sie weiß von allem. Hat es aber eigentlich gut aufgenommen weil sie wissen das ich mich kümmere und ich immer offen da drüber spreche. Bin jedes Jahr im UKE zur Leberkontrolle (Tips)
Mein Zustand selbst ist gebessert. Nur Leber und Nierenschaden bleiben. Polyneuropathie usw. noch. Aber kann so gut leben. 

Es gab auch keine Gewallt und Aggressionen wo ich getrunken habe. Was aber nicht bedeutet das kein Schaden da ist. Wo sie 8 Wochen in Lüneburg in der Klinik war, wurde das da auch angesprochen. Die wissen ja von meiner Vergangenheit, wie gesagt ich mache da auch kein Geheimnis draus. 

Aber die Idee, das meine Tochter da mal hingeht. Finde ich gut. Warum nicht. Besonders wenn sie ohne mich offen reden kann. Das ist mir ja immer wichtig das sie sagt was sie hat. Auch wo das Jugendamt hier war, habe ich auch gefragt ob sie alleine reden möchte. Manchmal traut man sich ja was nicht zu sagen wenn einer dabei ist :)

Und nach Döse ziehen, Probleme mitnehmen. Ist völlig klar. Ich sehe es für mich dann aber auch als neuen Anfang. Ich bin Motiviert viel zu machen. Ich mache sogar mehr als ich sollte. Das zeigt mir mein Kreislauf immer wieder. Aber wenn ich um Hilfe frage, das bedeutet was. 

Durch meine Vergangenheit, die ich selbst verbockt habe frage ich so gut wie nie um Hilfe. Nicht für mich. 
Aber es geht um meine kleine. Ich möchte ihr ein schlechtes Leben ersparen. 

Danke für deinen netten Text :)

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Kommentar von Starbird05
03.04.2016, 15:05

Leberzirrhose habe ich. Schild C aber Stabil seit 3 Jahren. Regelmäßige Kontrollen im UKE und auch alle 3 Monate Blut beim Hausarzt. 

Verbessert hat sich einiges. 

Danke für das Kompliment und werde mich mal durchlesen :)

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Man nimmt seine Probleme immer mit sich. Ein anderer Ort löst sie nicht, schafft aber vielleicht neue Probleme.

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Kommentar von Starbird05
04.04.2016, 10:43

Ja, die Probleme kommen mit. Das ist richtig.

Die Sache ist die, meine Tochter hat nur eine Freundin hier, deren Umgang ich von der Schule und auch vom Jugendamt unterbinden soll. Ich soll sie nicht mal mehr alleine raus lassen und auch immer zur Schule bringen und abholen usw. 

Ihr Bruder der hier auch im Ort wohnt, leidet auch da drunter das sie so Aggressiv ist gegenüber ihn. Die Mutter wohnt wirklich nur 5 min zu Fuß entfernt und sie möchte unsere Tochter nur noch 1x im Monat sehen und das ist schon zu viel. 

Ein Umzugsgrund ist auch, unserer Tochter etwas hintenrum den Weg zu ihren Bruder und Mutter zu erschweren. Sie versteht nicht warum sie nicht gerne da gesehen ist. 

Ihr Bruder und die Mutter haben sie gerne, keine Frage. Die Mutter sagt mir auch immer das es ihr so leid tut wenn sie nicht kommen darf aber sie kann es nicht. 

Deshalb ist sie ja schon bei mir. 

Aber im Allgemeinen haben Sie natürlich Recht das die Probleme immer mitkommen können.... aber das soziale Umfeld meiner Tochter ist schon zerstört und ein Neustart ist da ein Versuch wert

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Du wist wohl warten müssen, bis das Jugendamt Stade grünes Licht gibt.

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Kommentar von Starbird05
03.04.2016, 13:37

Ja, auch wenn es sich doof anhört, aber Recht wirste wohl haben. Das Problem ist, wenn sie dann in der Pubertät ist, wird es noch schwerer.

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