60 in der 30er Zone

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13 Antworten

Sammel zeugen und meldet das der Polizei, ABER verursache nicht extra einen Unfall bei dem vielleucht unschuldige getötet werden könnten!

ganz ausversehen??? Das muss dir dann auch erst mal jemand glauben, eine Teilschuld wird es auf jeden Fall geben und das er 60 gefahren ist musst du erst einmal beweisen,wenn es nicht an der Bremsspur/ an den Bremsweg erkannt wird...

Dann kannst du besser die Polizei rufen und die mal da drauf aufmerksam machen.

ein Fahrrad fällt recht schnell um, sobald man es los lässt. Aber ein Kinderwagen oder ein Dreirad könnten schon auf die Straße rollen.

Ist so etwas passiert hängt die Schuldverteilung von vielen Faktoren ab. War der Fahrer tatsächlich mit 60 vor einer Schule, zu typischen Schulzeiten unterwegs und es gibt da ein Schild das zur Vorsicht mahnt, dann hat der Fahrer keine fahrlässige Ordnungswidirgkeit begangen sondern vorsätzlich eine Straftat.

Teilschuld. Beweise erstmal dass er 60 gefahren ist, wobei man das wahrscheinlich denken kann wenn man das Fahrrad und das Auto anschaut. Aber du wirst 100% eine Teilschuld haben.

Er bekommt in jedem Fall eine Teilschuld !

Wird ihm sogar nach gewiesen, das der Unfall mit vorschriftsmäßiger Geschwindigkeit hätte vermieden werden können, kann er auch alleinige Schuld bekommen.....

Seine Geschwindigkeit korrekt ermitteln, ist aber das Problem.

ganz ausversehen mein Fahrrad aus der hand rutscht und auf die Straße vor ein Auto rollt

Hallo masterNNI, das ist Dir wirklich genau so passiert - oder eine fiktive Frage? Wenn ich ein ruhendes Fahrrad los lasse, rollt es keinen Meter, sondern fällt sofort um!

Oder hast Du etwa noch Stützräder dran? ;.-))

masterNNI 11.06.2014, 11:26

haha nein so dämlich bin ich nicht. Ging mir mehr um die theorie...

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Wenn mir ganz ausversehen mein Fahrrad aus der hand rutscht

Dann trägst Du mit absoluter Sicherheit eine nicht unerhebliche Teilschuld.

Wird dann verhandelt werden - ich denke, dass der Autofahrer schlechte Karten hat. Bei Sachschaden kann aber auch eine Teilschhuld beider Parteien eintreten.

Mit Sicherheit kann man das nicht sagen.

Ichfressegern 11.06.2014, 10:56

er will sein rad auf die straße schieben, dem auto entgegen

da wird nix verhandelt, daran ist dann nur er schuld, wenn er sein rad einfach auf die straße wirft

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albinoguitar 11.06.2014, 11:03
@Ichfressegern

Es kann auch sein, dass er unter dem Vorsatz fahrlässig gehandelt hat, dass kein Auto in Sicht war. Ich stelle auch meinen Einkaufskorb ect manchmal auf die Straße (ja, sogar mit Absicht) - wenn dann also jemand mit 60 km/h (oder vielleicht schneller) die Straße entlang rast, in der 30 gesetzliche Vorschrift ist - dann bin also ich Schuld - weil mein Gegenstand xy auf der Straße lag und ihm im Weg stand?

Wenn man über der vorgeschriebenen Geschwindigeit fährt - dann sieht es leider so aus, dass man nicht dazu fähig ist einen "Unfall" zu vermeiden. Als Autofahrer muss man auf solche Situationen gefasst sein - und wer mit doppelter Geschwindigkeit fährt ist das nicht.

Wie man am Ende darüber entscheidet und ob man das Tempo überhaupt nachweisen kann ist wieder etwas anderes - aber als Fahrer ist man immer angeschmiert wenn bei überhöhtem Tempo ein Unfall (egal welcher Art) passiert.

Referenzfall: Junge fährt Frau an, die einfach auf die Straße läuft. Er hatte das vorgeschriebene Temo. Straßenlaternen waren im Winter aus - wer war Schuld- natürlich mein Kumpel. Und das obwohl er nicht mal zu schnell war.

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Zyogen 11.06.2014, 11:12
@albinoguitar
(ja, sogar mit Absicht)

Ja selbstverständlich trifft Dich dann auch ein Teil der Schuld.

Referenzfall: Junge fährt Frau an, die einfach auf die Straße läuft.

Das ist die Gefährdungshaftung. Ein Fahrzeug ist gefährlich, also haftet man auch dafür. Wäre der Junge zu Fuß unterwegs gewesen, dann wäre es quasi "Waffengleichheit" gewesen.

Straßenlaternen waren im Winter aus

Deswegen haben Fahrzeuge auch eigene Scheinwerfer und bei schlechter Sicht müssen Fahrzeugführer noch viel aufmerksamer sein als sonst.

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Eichbaum1963 11.06.2014, 11:59
@albinoguitar
wenn dann also jemand mit 60 km/h (oder vielleicht schneller) die Straße entlang rast, in der 30 gesetzliche Vorschrift ist - dann bin also ich Schuld - weil mein Gegenstand xy auf der Straße lag und ihm im Weg stand?

Ja, auch dann kann dich die volle Schuld treffen.

Siehe § 32 StVO Verkehrshindernisse:

http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__32.html

Also in Zukunft deinen Einkaufskorb besser nicht mehr auf die Straße stellen - könnte sonst teuer für dich werden. ;)

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albinoguitar 12.06.2014, 10:07
@Zyogen

Ich bin mir nicht sicher, ob es dir jetzt um einen tieferen Sinn geht oder ob es einfach darum geht meine Argumente zu widerlegen. Du sprichst dich hier sowohl für Fall 1, als auch für Fall 2 aus.

Zu Zitat 2 und 3: Genau das ist meine Rede. Als Autofahrer hat man aufzupassen - egal wie dumm sich die Fußgänger verhalten - man zieht oft den Kürzeren wenn's um die Schuldzuweisung geht.

Zu Zitat 1: Das ist total überzogen und situationsbedingt. Ich werf meine Sachen ja nicht auf die Straße wenn ein Auto kommt. Wenn die Autos (in der 30er Zone) verantwortlich fahren habe ich alle Zeit der Welt, die Sachen rechtzeitig von der Straße zu räumen. Wer aber mit über 50km/h entlangrast kann ja nicht auf solche alltäglichen Sachen vorbereitet sein. Genau so kann es sich auch mit dem Fahrrad ereignen.

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albinoguitar 12.06.2014, 11:25
@Eichbaum1963

Prinzipiell hast du natürlich recht. Ich bezieh das aber eher auf die Situation des Fragestellers.

Ich denke kaum, dass jemand, der mit doppelter Geschwindigkeit innerhalb einer 30er Zone in einer geschlossenen Ortschaft an Personen vorbeifährt oder an parkenden Autos, aus dem ich logischerweise z.B. Einkaufssachen oder mal ein Fahrrad auslade, ungeschoren davonkommt.

30er Zonen gibt es, weil dort Menschen wohnen, laufen und leben. Da fährt man 30 damit man sich auf Fußgänger und andere Dinge vorbereiten kann und sich andere auf das Auto vorbereiten können. Ist es eine unübersichtliche Stelle (Fahren auf Sicht) oder eine schwer einschätzbare Situation wird (sogar) vorrausgesetzt, dass man der Situation angepasst, also in manchen Fällen deutlich langsamer als 30km/h fährt - und nicht das Tempo verdoppelt. Da wirds so oder so schwer für den Autofahrer weil es evident ist, dass er falsch und unverantwortlich gehandelt hat und einen Unfall unter den Bedingungen provoziert.

Der Richter, der mir in genau dieser Situation, wie sie oben beschrieben ist, die alleinige Schuld gibt und sich auf den Gesetzestext referenziert - den will ich sehen. Allein durch die Tatsache, dass man 30 km/h zu schnell fährt, hat man als Fahrer Probleme da rauszukommen.

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Wenn mir ganz aus Versehen mein Fahrrad aus der Hand rutscht - Die Idee hatte ich auch schon ... ;-)

Du hast den Unfall erst möglich gemacht... und trägst sicher eine Mitschuld. Du musst dein Fahrrad jederzeit "beherrschen". - Das wird selbst bei kleinen Lackschäden am PKW recht teuer!

Vermutlich trägst du die Alleinschuld und musst dich wegen Vorsatz verantworten! Niemandem "rutscht" "versehentlich" ein Fahrrad so aus der Hand, dass es "zufällig" vor ein vermeintlich zu schnell fahrendes Auto "rutscht".

Wenn das Fahrrad dann ausversehen in die Fahrerkabine einschlägt und den Fahrer verletzt, was dann?! Oder er im Schreck das Lenkrad verzieht und einen Passanten erwischt! Wenn du ihm schaden willst zieh ihn aus dem Auto ...

masterNNI 11.06.2014, 10:57

Ich hab ja nicht vor das zu machen, ich seh den typen nur ständig so schnell fahren und vor ner schule find ich das ziemlich krass...

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olifff 12.06.2014, 09:44

Dann gib der Polizei einen Hinweis, vllt Stellen die mal einen Blitzer auf :)

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Der Autofahrer ist so gut wie immer Schuld. Zumindest in der Praxis.

Ichfressegern 11.06.2014, 10:55

wenn du dein rad auf die straße rollen lässt, ist kein autofahrer schuld

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Woher weist du das er 60 Kmh Gefahren ist ??? Teilschuld für beide

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