6 Wochen alte Babykatzen?

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7 Antworten

Zunächst mal: Abgesehen davon, dass man heutzutage ohnehin keine Katzen in die Welt setzen sollte, sollte man noch weniger welche in die Welt setzen, wenn man keine Zeit hat, sich auch um sie zu kümmern. Das sagst du dem Herrn Vermehrer bitte.

Mit sechs Wochen ist ein Kitten VIEL zu jung, um von seinen Geschwistern und seiner Mutter getrennt zu werden. Sie sollten mindestens zwölf Wochen bei Mutter und Geschwistern bleiben. Gut, die Mutter ist verstorben, aber da muss der Besitzer einspringen. Kann er nicht, weil er angeblich keine Zeit hat? Sehr schlecht. Dennoch sollte das Kitten bei den Geschwistern bleiben, weil sie viel voneinander lernen.

Mein Rat wäre, keine Tiere von ihm zu kaufen, da du somit nur das Katzenelend vorantreibst, aber den wirst du vermutlich eh nicht befolgen, oder?

Gut, machen wir das Beste raus. Für Katzen, insbesondere für Kitten, sind soziale Kontakte mehr als wichtig. Daher bitte ich dich im Namen deines zukünftigen Kätzchen, eines seiner Geschwister mitzunehmen. Womöglich sollte das Kätzchen noch Aufzuchtmilch bekommen, dazu gehst du bitte zum Tierarzt (zu dem solltest du so oder so), der wird dir Infos dazu geben, sollte das wirklich nötig sein.

Hochwertiges Futter steht hoffentlich bereit.

Grüße

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Bambi201264 28.09.2016, 15:58

Ja, genau. Und ausserdem solltest Du die beiden natürlich entwurmen und impfen lassen und, wenn es soweit ist, kastrieren.

Aber das erklärt Dir hoffentlich alles der TA.

Viel Glück mit den beiden.

Woran ist die Mutter denn gestorben?

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Wenn Du Deine Babykatze erst am Samstag bekommst, wer füttert die Katze jetzt, wenn angeblich die Mutter gestorben ist?

So ganz kann ich das einfach nicht glauben, denn in dem Alter fangen Katzen zwar an, schon normales Futter zu fressen, werden aber normalerweise noch immer von der Mutter gesäugt.

Du solltest Dir am besten gleich noch ein Geschwisterchen von Deiner Katze mitnehmen, denn Katzen sind keine Einzelgänger und gerade so kleine Katzen sollten nicht alleine aufwachsen.

Zu fressen solltest Du hochwertiges Katzenfutter geben, das mindestens 60% Fleisch enthält und keine Getreide- und Zuckerzusätze. 4-6 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, aber wenn die Babies nicht genug haben solltest Du nen Nachschlag geben, denn Babykatzen sollten fressen können, soviel sie mögen.

Evtl. kannst Du zusätzlich auch noch Katzen-Aufzuchtmilch geben. Also nicht die fertige Katzenmilch, die es zu kaufen gibt, sondern Milch für mutterlose Katzen. Die kannst Du zusätzlich in einem Schälchen geben.

Katzen suchen sich ihre Schlafplätze selber aus, aber ne mollige Decke in Deinem Zimmer wäre so ne Idee von mir. Möglicherweise wollen die Kleinen auch in Dein Bett, aber das bleibt Dir überlassen, ob Du das zulassen willst.

Katzenklos (2, besser 3) sind Pflicht, ebenso Futternäpfe, möglichst nicht aus Plastik, sondern Keramik, Edelstahl oder Porzellan. Kratzmöglichkeiten, entweder gleich nen Kratzbaum oder sonst Kratzmatten solltest Du auch besorgen.

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wenn das unbedingt sein muss, dann definitiv zwei katzen. eine so jung getrennte katze hat nen garantierten dachschaden fürs leben, wenn du sie alleine hälst. falls dir das egal ist: eine der auffälligkeiten ist, dass sie nicht lernen, dass zähne und krallen weh tun. hab mal ein 5kg-raubtier mit 4 zähnen und 10 krallen volle kanne im bein hängen, dann weißt du, was schmerzen sind.. und ja, das gibt narben.

sollte es keine geschwister geben, dann unbedingt schnellstmöglich ne zweite katze dazu, 12 wochen alt

gib ihr das, was sie im moment auch bekommt.egal, was es ist. stelle sie dann nach 3 tagen auf ein hochwertiges nassfutter um. es ist schlimm genug, wenn alles weg ist, was die kleine kennt. sie soll wenigstens erstmal das vertraute futter behalten. kittenfutter brauchst du nicht, es gibt auch keine kittenmäuse.

bis ein gefährte dabei ist, darf sie nicht allein bleiben, dazu ist sie zu jung. das kann fürs leben verlustängste bedeuten.  schlafen sollte sie entsprechend bei dir im zimmer. aber im großen und ganzen finden katzen ihren schlafplatz schon selbst^^

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Wenn möglich solltest du zu dem einen auf jeden Fall noch ein Geschwisterchen dazunehmen.

Fütten solltest du dem Kleinen Aufzuchtmilch die Dosierung steht dabei immer auf Packung und zusätzlich Rinderhack und/oder Nassfutter anfüttern. Damit die das fressen kannst du ihnen ruhig immer wieder ne Fingerspitze voll ins Mäulchen geben und dann immer wieder vor das Näpfchen setzen spätestens mit 8 Wochen sollten sie das von ganz allein fressen.

Die Milch kannst du versuchsweise in ein Schälchen vor sie stellen und hoffen, dass es von sich aus aufschlabbern ansonsten mit einem Fläschchen ins Maul dann nuckeln sie im Normalfall automatisch los.

Du solltest ihm ein warmes Körbchen anbieten evtl sogar mit Heizdecke oder ähnlichem um darin zu schlafen und du solltest unbedingt den Auslauf begrenzen. Mit 6 Wochen gehen Kitten schon fleißig auf Erkundungstour und wenn du es zu weit streunern lässt macht es dir überall in die Wohnung und diese Macke ist nur schwer wieder rauszuebekommen. Also langsam immer mehr Platz zum erkunden bieten.

PS: Wenn das mit Geschwisterchen nicht möglich ist, dann würde ich versuchen sobald das kleine 8 Wochen alt ist und die erste Impfung bekommen hat mir ein 12 Wochen altes Kitten dazuzuholen, damit das kleine auch ordentlich sozialisiert wird.

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Du solltest sie definitiv Impfen lassen (9. Lebenswoche: Katzenseuche, Katzenschnufen, Katzenleukose; 12.LW: Tollwut (wenn sie Freigänger werden soll), Nachimpfungen von 9.LW;
Weitere Impfungen: Katzenleukämie (falls Kontakt zu anderen Katzen), FIP (bei Kontakt zu vielen unterschiedlichen Tieren)). Das Ganze ist jedoch mit dem Tierarzt abzusprechen.
Regelmäßige Entwurmungen sind notwendig, solange die Katze jung, Freigänger oder Frischfleischesser ist.
Auch solltest du dir überlegen, ob du die Katze ab dem 9. Lebensmonat kastrieren oder sterilisieren willst. Bis dahin hast du ja noch etwas Zeit ;)
Bei der Fütterung (2x täglich) hängt es ganz davon ab, ob du Dosenfutter kaufst oder es selbst herstellen willst. Beim selbstkochen: 2/3 Fleisch, 1/3 Beikost (Reis, Getreideflocken, Kartoffeln). Auf gar keinen Fall darf verfüttert werden: rohes Schweinefleisch, roher Fisch, Leber, Kuhmilch.
Bis zum 2. Lebensmonat wird zusätzlich zu fester Nahrung noch Milch angeboten. Hierzu brauchst du Aufzuchtmilchpräparate die du im Fachhandel oder bei Tierarzt erhältst. Größtenteils liegen diese in Pulverform vor und werden mit Wasser angerührt.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Falls noch irgendwelche Fragen offen sind kannst du mir ja einfach schreiben.

LG Daniela

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Surumee 28.09.2016, 16:05

Katze sind keine Hunde...Getreideflocken und Kartoffeln sind reine Kohlehydrate, die die Katze überhaupt nicht verdauen kann und wenn man das Futter für die Katze selbst zubereiten will, dann ist mit 2/3 Fleisch 1/3 Balaststoffen absolut nicht getan. Beim BARF füttert man durchaus auch Leber, wenn auch in sehr geringen Mengen.

Ein Kitten sollte man außerdem öfter als 2 mal am Tag füttern, wenn möglich sogar 5 bis  6 mal, wenn das nicht möglich ist sollte trotzdem dafür gesorgt sein, dass quasi dauerhaft Futter vorhanden ist.

Die Impfungen gegen Katzenleukose und FIP sind bestenfalls fragwürdig und nicht unbedingt zu empfehlen.

Außerdem lässt man KAtzen sowie Kater kastrieren und nciht sterilisieren.

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MaggieundSue 28.09.2016, 16:06

Eine mini Babykatze braucht nicht nur 2x am Tag Futter! Denn ganzen Tag über sollte man kleine Portionen anbieten.

Danach MUSS ein Geschwisterchen mit!

Erst danach kommt die ganze Impfgeschichte! 

Wobei so ein mini zu einer Amme sollte....

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Surumee 28.09.2016, 16:10
@MaggieundSue

Eine Amme wäre natürlich die beste Option, welche allerdings nahezu unmöglich sein wird, da ein 6wochen altes Kitten im Normalfall nicht mehr direkt aufgenommen wird und ein Züchter würde auch niemals riskieren das Kleine einfach so in seinen Bestand zu nehmen ohne es vorher komplett durchchecken zu lassen und dann ist es schon 7-8 wochen alt ,wenn es blöd läuft muss es dann auch noch behandelt werden....

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dani1003 28.09.2016, 16:54

Hallo Surumee, ich arbeite seit längerem in meiner Freizeit bei einem Freund in einer Tierarztpraxis mit. Bei der Fütterung geb ich dir recht, die ersten Monate wird ganztägig Futter zur Verfügung gestellt. Letztendlich wird das ganze aber langsam auf 2x täglich reduziert (hab zwischenzeitlich vergessen, dass es sich um ein Jungtier handelt). Der Unterschied zwischen Kastration (Entfernung von Hoden bzw. Eierstock) und Sterilisation (Verödung des Eileiters) ist dir wohl nicht bewusst. Wir führen hier beides oft genug durch. Auch wenn ich persönlich die Kastration als das sinnvollere erachte. Und natürlich wäre ein Geschwisterchen wunderbar, grundsätzlich solltest du ja gar kein Tier alleine halten. Aber es klang für mich so, als ob es sich definitiv nur um ein Jungtier handelt. Und das Problem mit der Leberfütterung die häufiger als 2x monatlich in geringen Mengen stattfindet, dass sie zu Knochenveränderungen der Wirbelsäule führt. Deshalb kann man sie grundsätzlich komplett weglassen. Und ja, wenn man selbst Futtermittel für Katzen selbst herstellt, liegt oft ein Mangel an Aminosäure vor (ist ja ein Eiweißbaustein). Manche Besitzer bestehen aber darauf, da sie ihr Tier nicht mit "Chemie der Lebensmittelindustrie" (wie eine Besitzerin so schön sagte) vollpumpen wollen. Das fertige Futter ist zwar ideal an das Tier angepasst, aber manche Menschen wollen das einfach nicht. Langfristig muss man bei der Selbstprosuktion ziemlich sicher zusätzliche Präparate verabreichen. Ob diese 2 Impfungen notwendig sind oder nicht ist wie gesagt von den Lebensumständen und auch der Einstellung des Besitzers abhängig. Und wenn man mal ehrlich ist, hat jede einzelne Impfung ein gewisses Risiko für Nebenwirkungen.

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Surumee 29.09.2016, 07:47
@dani1003

Der Unterschied zwischen Sterilisation und Kastration ist mir sehr wohl bewusst und mir ist auch klar das bei KAtzen beides möglich ist, aber wie du schon gesagt hast ist Kastration das einzig sinnvolle. Bei einer Sterilisation halten sich die Tiere weiterhin für potent was schließlich dazu führt, dass die KAtze weiterhin den Stress der Rolligkeit hat und der Kater evtl trotzdem markiert. Daher würde und werde ich nie jemanden raten sein Tier kastrieren oder sterilisieren zu lassen sondern rate stets zur Kastration.

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Ich würde ihr eine Amme suchen....frage mal in Tierheim nach, ob sie eine Mutterkatze haben mit Baby's. Denn dies wäre jetzt das einzige richtige!

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Surumee 28.09.2016, 16:11

Eine Amme wäre natürlich die beste Option, welche allerdings nahezu
unmöglich sein wird, da ein 6wochen altes Kitten im Normalfall nicht
mehr direkt aufgenommen wird und ein Züchter würde auch niemals
riskieren das Kleine einfach so in seinen Bestand zu nehmen ohne es
vorher komplett durchchecken zu lassen und dann ist es schon 7-8 wochen
alt ,wenn es blöd läuft muss es dann auch noch behandelt werden....

Beim Tierheim sollte das selbe gelten.

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Oha ....
Aber gut das du sie nimmst & dich vorweg informieren möchtest !
Du wirst  x Antworten bekommen hier .
Könnte auch n Buch schreiben ...
Besser fände ich es wenn du direkt zum TA gehst , der guckt die kleine gleich an kann dir am besten Empfehlungen aussprechen .
Alles erdenklich gute 🍀🐞

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