6 Monate alter Hund legt seine Pfoten auf meine Schultern (Hundeexperten gefragt)?

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7 Antworten

Das ist austesten. Mit 6 Monaten kriegt er langsam Kraft und guckt jetzt, wie weit er gehen kann. Ich denke, das sollte möglichst schnell unterbunden werden, denn er wird sich steigern. Bald ist es ein festerer Biss, bald wird es Rempelei.... Ich habe meinen Hund ( nicht lachen,, uns beiden ist nichts passiert) mal zurückgebissen. Danach war es kein Thema mehr. Ich mußte auch mal fester zugreifen. Er hat schnell gelernt, ausgewachsen waren das 64 kg Hund. Er war durch klare, gute Erziehung 11,5 Jahre ein wunderbarer treuer Begleiter, der seine Kraft gut im Griff hatte.

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Kommentar von Teikona
19.09.2016, 21:54

Gut, dann werde ich das unterbinden. Habe gedacht, dass er vielleicht einfach nur mein Gesicht abschlabbern will und sich deshalb auf Augenhöhe begibt. Das machen Welpen ja gerne

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Dein Hund checkt ab, wie weit er gehen darf. Du mußt ihm klar machen, dass er nicht über Dir steht, sonst nimmt er sich immer mehr raus. Geh mit ihm in eine Hundeschule. Sicherlich macht ihm dieses grobe spielen Freude und dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber Du bestimmst wann Schluß ist und ob Du überhaupt Lust zum Spielen hast , sonst tanzt er Dir bald auf der Nase rum.

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Kommentar von Teikona
19.09.2016, 21:51

Ok danke

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dieses Verhalten kenne ich.

Ist nicht schlimm, solange Du bestimmen kannst, wann es endet....d.h. Du bestimmst, wie lange dieses spiel dauert...nicht Dein Hund. 

Wenn ich am morgen aufwache, begrüsst mich Meiner auf diese Art und Weise, weil er wahnsinnig aufgeregt ist, dass endlich wieder was los ist.

Kurz dulde ich diese Art von Begrüssung, und dann kommt ein scharfes *fertig*. dabei hat er sich hinzulegen, und ich begrüsse jetzt meinen Hund...auf meine Weise.

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Kommentar von Teikona
20.09.2016, 11:33

Okay super. Ja, unserer freut sich auch immer extrem morgens

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Hallo,

Zuerst einmal deutet man Wangen lecken leichtes zwicken als Beweis dafür "ich mag dich" nun ist es in eurer Beziehung aber schon so weit fortgeschritten, dass dein Hund dich als Kumpel ansieht, er pöbelt dich schon an, und sieht dich nicht mehr als Rudelführer, Er ist respektlos dir gegenüber. Die artgerechteste Art den Rang wieder zu erlangen ist, packe ihn in den Nacken, schüttele ihn und stoß ihn weg und ignoriere ihn für kurze Zeit. Diese Art der Bestrafung hat er bereits als ganz junger Welp kennen gelernt. Es ist die einzige Art, die erlaubt sein sollte, denn alles andere funktioniert nicht.Gruß Uwe4830

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Kommentar von Teikona
21.09.2016, 22:35

Hm, von in den Nacken packen und schütteln halte ich ehrlichgesagt nicht so viel. Aber was du davor geschrieben hast, scheint ziemlich gut hinzuhauen, so fühlt es sich an. Denkst du nur mit wegdrücken und ignorieren könnte die Sache auch funktionieren?

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Das ist zumindest sehr respektlos. Natürlich versuchen das alle jungen Hunde, die sich ja erstmal ihren Platz im Rudel sichern müssen. Ich habe da eine klare Unterscheidung mit meiner Süßen (DD,1,5J). Ich bin der Boss, sie muss hören, das ist viel Übung. Aber wenn ich mich auf ihre Höhe (ausschließlich der Fußboden) begebe, darf sie toben und drängeln, und nur da.

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Kommentar von Teikona
19.09.2016, 20:31

Okay, ja ich gehe ja auch in die Hocke. Fühlt sich für mich immer so an, als ob er mir ein "Küsschen" geben will :D Wenn ich ganz normal stehe springt er uns schon länger nicht mehr an, nur am Anfang als wir ihn bekommen haben, aber das konnten wir ihm relativ schnell abgewöhnen

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Der Hund ist vermutlich ganz normal, nur ihr erzieht ihn nicht normal.

Hat er die Beisshemmung gelernt?

Das anspringen zu lassen, dauert auch ein paar Monate Training.

Er will auch nicht die Weltherrschaft übernehmen, sondern spielt mit dir so wie du es vorgibst.

Dein Hund reagiert nur auf das was du tust und du wirfst ihm vor schwierig zu sein? Der einzige der es hier schwer hat mit dem verstehen von Körpersprache ist der Hund, weil du zeigst ihm völlig falsche verhaltensweisen.

Wenn du nicht weist wie du den Hund erziehen sollst, dann hol dir Hilfe bei einem Hundetrainer.

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Kommentar von Teikona
20.09.2016, 11:45

Es ging mir nur um die Sache mit dem auf die Schultern hüpfen und mir das Gesicht ablecken.

Beißhemmung hat er gelernt, allerdings haben wir das letzte Bisschen nicht entfernen können, sodass er hier und da doch noch mal knabbert, vor allem wenn er mit einem spielen will knabbert er in die Hände/Arme und quietscht ein bisschen vor sich hin.

Anspringen tut er uns nicht mehr.

Dass wir den Hund nicht normal erziehen halte ich vielleicht nicht für komplett falsch, aber sonderlich viel können wir auch nicht falsch machen. Wir hatten schon 14 Jahre lang einen Hund, der super erzogen war. Von der Erziehung habe ich als Sohn allerdings nicht sonderlich viel mitbekommen, da ich damals noch sehr jung war. Aber dieser Hund war wirklich sehr gut erzogen.

Trotzdem werden wir demnächst einen Hundetrainer aufsuchen, da uns dieser Hund um einiges mehr Schwierigkeiten bereitet, als unser erster Hund.

Danke

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Wie wäre es wenn Du Dir grundlegendes Wissen zum Wesen und Verhalten der Hunde anlesen würdest?

Buchtipp: Mit dem Hund auf Du - Zum besseren Verständnis seines Wesens und Verhaltens (E.Trumler)

Dann lernst Du automatisch, daß es wohl Eurem Spielverhalten mit dem Hund geschuldet ist, dass er Dich wie ein Hundegeschwister behandelt und wie man einem Hund beibringt einen Menschen wie "ein rohes Ei" zu behandeln.

Zudem: Ein Ladrador ist ein Arbeitsspezialist unter dn Hunderassen - Er braucht eine Auslastung seiner Arbeitsveranlagung! 

Wende Dich bitte dringend an einen guten Hundetrainer. Unter dem Suchbegriff IBH-hundeschulen mit Deiner Postleitzahl findest Du solche in Deiner Nähe.

Die Sache mit Rudelführer und Dominanz ist aus dem Verhaltensbereich der Hominiden und Affen und sollte dringend vergessen werden. Man soll Hunde nicht vermenschlichen.

Dein Hund soll aber endlich lernen Dich nicht zu verhundlichen.

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Kommentar von Teikona
19.09.2016, 23:42

Grundlegendes Wissen habe ich sowohl vom Verhalten, als auch von der Hunderasser. Ich kann das meiste Verhalten unseres Hundes deuten, bei manchen Sachen tu ich mich allerdings schwer, aber da sagt auch jeder etwas anderes. Vor allem beim Thema Dominanz und Rangordnung. Der Labrador ist einer aus der Showlinie, trotzdem liebt er natürlich apportieren. Das machen wir auch viel mit ihm.

Ich denke du hast recht, dass der Hund mich als Hundegeschwister sieht. Sonstige Tipps, wie ich das vermeiden kann? Soll ich weniger mit ihm auf dem Boden spielen?

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