5,5kW Drehstromtrafo an normaler Steckdose?

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5 Antworten

das Problem ist, dass man einen 3phasigen Transformaotor nicht an einer Phase betreiben kann, jedenfalls nicht mehrere Wicklungen...

was geht, wäre die mittere Wicklung als einzige zu betreiben, dann hat das gerät aber nur knapp ein drittel der Leistung. wie der Szintilator schon schrieb. wären das rund 1,8 kVA

kannst ja mal schreiben, was das gerät für eine ausgangsspannung hat, vielleicht hätte ich was passendes für dich...

alternaitv ließe sich noch überlegen, ob man mamas Herd anzapft. aber dazu will ich mich hier nicht näher äußern, da ich hier keine Suizitanleitung posten möchte...

lg, Anna

thequester 29.08.2013, 10:04

der trafo stammt aus einer Alten Erodiermaschine, der hat einmal 24V für die Schütze in der maschine, dann noch für die Elektonik (Wegmessystem und Positionsanzeige und so) 12V, und zum Erodieren noch diverse andere Spannungen...

...auserdem hat er 300x300x200mm und wiegt 43kg...

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Beim Einschalten von Transformatoren ist der sogenannte Inrush entscheidend. Je nach vorliegender Magnetisierung des Kerns fliessen anfangs erhebliche, kurzschlussartige Ströme, obwohl der Transformator sekundärseitig unbelastet ist. Das mit dem Sanftanlauf über Vorwiderstand wäre eine Idee, Glühlampe ist nicht so gut, weil extremer Kaltleiter, der Widerstand steigt nach dem Einschalten stark an. Ein einphasig angeschlossener Drehstromtrafo hat in jedem Fall scheußliche Eigenschaften, weil die Eisenkreise nur für ein symmetrisches Flusssystem ausgelegt sind. Für den Einphasenbetrieb fehlt einfach Trafoblech!

wieso soll ein unbelasteter Trafo die Sicherung auslösen?5,5kW heißt nicht dass er das mindestens braucht wenn er angeschlossen wird sondern dass er damit maximal belastbar ist NACHDEM er angeschlossen wurde. Er arbeitet dann aber wie ein Drehstromtrafo bei dem 1 Sicherung geflogen ist aber mit nochmals verminderter Leistung da nun "die 2 Phasen !?" nur mehr 240 und nicht 400 V zueinander haben.

Sorbas48 29.08.2013, 09:56

Schon mal was vom Rush-Effekt (Restremanenz) gehört?

https://de.wikipedia.org/wiki/Einschalten_des_Transformators

Es kommt auf den Augenblickswert der Spannung beim Einschaltvorgang an. Der Einschaltstrom kann das 10 fache und mehr des Nennstroms betragen.

Um ein ständiges Auslösen von Sicherungen beim Einschalten zu vermeiden, wird üblicherweise die doppelte Nennstrom-Stärke als Sicherungsnennwert eingesetzt. Bei Schmelz-Sicherungen ist eine träge Absicherung nötig, bei Sicherungs-Automaten verwendet man K-Automaten mit erhöhter magnetischer Auslöse-Charakteristik.

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kuku27 29.08.2013, 21:22
@Sorbas48

bla bla bla. Bei unbelastetem Trafo mit nur einer Wicklung an geringerer Spannung 10 fachen Nennstrom. Ok. hast recht.

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Wenn nicht angegeben ist, wie der Trafo primär geschaltet ist, dann kann man dazu Garnichts sagen. Im Falle einer Sternschaltung lässt sich eine einzelne Primärwicklung verwenden, die dann ca. 3,2 kVA und einen Nennstrom von 13,9 A hätte. Der Einschaltstrom kann das 10fache und mehr sein (siehe Rush-Effekt beim Trafo). In der Praxis würde man diesen Trafo typisch mit 25 A absichern, und für den Nennstrom einen auf den Strom abgestimmten Überstromauslöser setzten. Ein 16 A LS mit C Kennlinie dürfte hart an der Grenze liegen und möglicherweise beim Einschaltvorgang manchmal auslösen. Ein 16 A LS Kennlinie würde vermutlich in den meisten Fällen auslösen (aus man erwischt gerade einmal das Spannungs-Maximum beim Einschalten)

Nun, da kann man aber nur eine Wicklung nutzen und da braucht es nur 1/3 Leistung, somit 1833 Watt, das schafft eine 16 A Sicherung glatt.

Sorbas48 29.08.2013, 09:50

Die Leistung ist dann P / Wurzel 3 und nicht ein Drittel.

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