500-Liter-Aquarium - Hält das die Decke aus?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Danke schonmal das du Stahlbeton geschrieben , und sogar die tragenden Wände mit einbezogen hast. Dein Becken wird sicher keine 500kg wiegen, denn die Rechnung wäre falsch. Das Becken wiegt Netto sicherlich schon über 100kg, dazu kommt das Wasser, Kies und Steine ( sorry ich gehe jetzt nur einmal als Beispiel von einem Afrikabecken aus ) . Kies und Steine verdrängen zwar soviel Wasser wie ihr Volumen , das Gewicht des Steines usw wird aber nicht aufgehoben. Kenne aber leider die Umrechnung auch nicht.

Dazu kommt deine Abdeckung, dein Umbau ( falls vorhanden ) und dein Unterschrank. Damit dürftest du auf ca 750 - 800kg locker kommen. Da du aber 2 tragende Wände im Winkel hast, dürfte das aber kein Problem darstellen. Bringe aber trotzdem keine Punktbelastung auf den Boden, sondern besorge dir eine OSB Platte, die du passend zuschneiden kannst, denn so verteilt sich der Druck auf die gesammte Fläche .

Gruß Wolf

Danke für deine sehr hilfreiche Antwort.

Das mit der OSB-Platte zur Gewichtsverteilung ist eine sehr gute Idee.

Stimmt, 800 Kilo ist keine verfehlte Richtgröße. Da ich nur eine dünne Sandschicht und Kunstwurzeln als Deko habe, dürften es eher 700 Kilo sein, aber mit Gesteinsaufbauten wären das sicherlich 750 bis 800 Kilo, mit Unterschrank.

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@Flyinscotsman

Wenn dein Unterschrank eine flache durchgehende Bodenplatte besitzt, kannst du die OSB ruhig weglassen, denn der Rat war nur für Unterschränke mit Leistenumrandung, oder Eisengestelle mit Eckfüßen usw. Kleiner Rat am Rande. Ich kenne ja genug Wohnungen wo die Betonplatte, oder der darauf gelegte Estrich nicht mehr im Lot ist, so lege vorher eine 80er oder 100er Wasserwage auf den Boden, um zu sehen ob alles in Wage ist.

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@mikewolf

Danke, das ist ein guter und wichtiger Hinweis.

Mein Parkett ist zwar eben, und ich habe sowieso vor, ein Stück Sportboden zwischen Unterschrank und Fußboden zu verlegen, so dass Unebenheiten ausgeglichen werden.

Aber stimmt schon: Man will ja nicht, wenn das Aquarium voll ist, dann erleben müssen, dass der Wasserspiegel schief ist.

Weiterhin: Klar werde ich einen Unterschrank mit durchgehender Bodenplatte verwenden, etwas anderes kommt nicht in Frage.

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@Flyinscotsman

Bei Parkett ist noch mehr Vorsicht geboten, da vermutlich eine Trittschalldämung darunter liegt die meist nicht für hohe Flächenlasten gedacht ist (bei 700 kg auf 1,2 x 0,6 m rund 950 kg/m² ). Das kann eine bleibende Delle geben.

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@Jackie251

@ Jack ich hatte leider noch nie Parkett, daher mußte ich das Thema auslassen, war mit aber auch nicht bekannt. Wieder was gelernt. Könnte da eine dünne 1cm Styroporplatte helfen ? Ok die Drucklast wäre dann zwar immer noch vorhanden, aber sie drückt doch dann sicherlich nicht so hart auf das Parkett. Ist nur eine Überlegung.

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@mikewolf

Da wir ja schon davon ausgehen, dass der Unterschank vollflächig aufliegt würde eine solche Platte nichts bringen. Die Aufstandsfläche würde sich ja nicht vergrößern.

Hab leider von Parkett auch keine Ahnung, eine kurze Recherche hat mich nicht weitergebracht welche Lasten man für die Dämmung einhalten sollte.

Schwimmenden Estrich sollte man bei planmäßig schweren Einzelstücken eben aussparen und die Einzelstücke direkt auf die Decke stellen. Estrich bricht nunmal schnell wenn die Dämmung nachgibt. Parkett wird wohl nicht brechen sondern sich verformen. Ich würde es wohl "riskieren" ggf. muss man eben später mal ein Teil sanieren, wenn das Ding wegkommt. Das ist sicherlich nocht besser als eine große unförmige Unterplatte hinzulegen oder das Parkett jetzt gleich "auszuschneiden" :-) oder Parkettfachmann fragen

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@Jackie251

Ist zwar nicht meine Frage, aber danke für die Antwort auf meine Nebenfrage. :)

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@mikewolf

Ich habe jetzt noch mal zwei andere Statiker konsultiert:

  • Der eine wollte einen genauen Plan von mir gezeichnet haben, um das berechnen zu können, und 400 Euro plus X für die Berechnung nur auf Basis des von mir gezeichneten Plans und meiner Angaben.! Den Plan zeichnete ich, sehr genau, sandte diesen an den Statiker. Aber im Abstand fiel mir dann auf: Der Statiker will dich nur abzocken, denn 400 Euro und mehr für eine derart einfache Statikberechnung ohne Orstermin, nur auf Basis eines Grundrissplans, das kann ja wohl nicht realistisch sein, wenn man weiß, dass die Statik für ein komplettes Zweifamilienhaus, incl. Keller, i. d. R. zwischen 2000 und 3000 Euro kostet. Und, wenn man keine baustatischen Unterlagen hat, wie in meinem Fall, dann ist eine seriöse Berechnung ist ohne Ortstermin sowieso nicht möglich, wie mir der andere Statiker dann sagte.

Bei Statikern ist Vorsicht geboten: Denn die wollen vielfach nur auf Nummer sicher gehen, behaupten dann, die Decke trage nur 150 kg pro Quadratmeter (was einfach der Mindest-Din-Norm entspricht, und mit den realen Gegebenheiten nichts zu tun hat). Dann gibt man eine Berechnung in Auftrag, zahlt teuer Geld, und bekommt dann eine viel zu geringe Traglast "errechnet", die einfach der Din-Norm entspricht, die man innerhalb einer Minute selbst im Internet finden kann.

  • Der andere Statiker, den ich anrief, sagte mir sofort, gleich am Telefon: "Hääääääh? Nur für ein Aquarium wollen Sie eine Statikberechnung in Auftrag geben? Das ist ja wohl lächerlich. Ein 500-Liter-Aquarium können Sie, bei einer Betondecke, problemlos stellen! Bei 1000 Litern könnte man, vielleicht, darüber nachdenken, aber auch das ist kein Problem."

Der war ehrlich, und der ist im übrigen selbst Aquarist!

Manometer, man kann nicht vorsichtig genug sein, denn Statiker, die mal so eben, ein paar Hunnies abzocken wollen, ohne dass man dafür tatsächlich eine seriöse Berechnung erhält, die die tatsächliche Tragkraft der Decke an einer bestimmten Stelle auch wirklich wiedergibt, gibt es natürlich vielfach. Auch solche, die nur Geld wollen, sich aber vollständig absichern, und dann einen Wert "errechnen", der nur einen Bruchteil der tatsächlichen Deckentragfähigkeit darstellt. Und einfach nur die Din-Norm wiederzugeben, die überhaupt nichts hilft, ist natürlich kein Aufwand. Dafür kann man dem Kunden aber, für angebliche bzw. vorgegaukelte "Berechnungen" dann 400 Euro und mehr in Rechnung stellen.

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Die Traglast von Decken im Wohnungsbau ist vorgeschrieben, diese beträgt mindestens 3 Tonnen, also kann man ein 500 Liter Aquarium gefahrlos in der Zimmermitte aufstellen,

Danke für deinen Hinweis, Deine Angabe kommt mir auch sehr realistisch vor, gerade bei Stahlbeton.

Ich habe vorhin bei einem Statiker angerufen, und der sagte mir, die maximale Gewichtsbelastung betrage nur 250 kg pro Quadratmeter.

Das kann doch nicht stimmen, schon gar nicht bei Stahlbeton, und schon gar nicht in einer Ecke aus zwei tragenden Stahlbetonwänden und Stahlbetonfußboden.

Sind das irgendwelche Theoriewerte, oder sind das Werte, die es nur gibt, damit sich bloß kein Statiker haftbar macht, wenn eine Decke mal nicht gut genug tragen sollte?

Nur auf welche Gesamtquadratmeterzahl beziehen sich denn die drei Tonnen?

Das muss man dabei wissen: Denn wenn sich das auf das gesamte Geschoss eines Hochhauses bezieht, beispielsweise, dann ist das nicht eben viel, auf den Quadratmeter umgelegt. Dann entfielen auf den Quadratmeter nur ca. sechs Kilo, das kann auch nicht sein.

Wenn sich das auf eine ganze Wohung mit 100 Quadratmetern bezieht, dann entfielen auf den Quadratmeter ca. 30 Kilo.

=> Auf welche Flächengröße ist denn die Angabe mit drei Tonnen bezogen?

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@Flyinscotsman

In Wahrheit wird eine solche Decke sogar nur für eine Last von 150 kg/m² nachgewiesen. Ein "großer" Raum von 4 m x 5 m käme also auf eine Gesamtlast im Raum von 3 Tonnen. Eine 3 Tonnen Traglast für Decken ist entgegen frodericks glaube nicht vorgeschrieben.

Natürlich ist es dann aber eine Milchmädchenrechnung zu glauben der Raum könne X Tonnen abtragen, die man beliebig irgendwo hinstellen kann. Selbst ein froderick sollte sich vorstellen können, dass ein Erwachserer (richtig verteilt) 50 kg tragen kann. trotzdem kann man nicht sagen "insgesamt gehen 50 kg also kann man 5 kg auf jede Körperstelle oder beliebig kleine Fläche stellen". Denn 5 kg auf dem Auge oder auf der Fläche einer Messerschneide dürften sich als schmerzhaft erweisen.

Weiterhin wird von den ungläubigen gerne das Horrorszenario "Decke bricht durch" verkauft und dann der Hinweis gegeben das man ja niemals davon in den Nachrichten hört wo wiedermal ein/e Haus/Decke zusammengekracht ist. Selbstredend ist das mit dem Zusammenbrechen auch Humbug da Bauwerke unteranderem so gebaut werden, das sie eben nicht zusammenfallen wenn ein lokaler Schaden entsteht. Bei einer Überlastung treten eben nur Schäden auf, Risse, Verformungen usw. Sowas übernimmt keine Versicherung daher für den Verursacher eine teuer Angelegeheit und die Fachzeitschriften können da auch regelmäßig mit Beispielen aufwarten. Nur eben für die Tagesschau ist es zu uninteressant darüber zu berichten das jemand in Haus X einen Sachschaden verursacht hat.

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