5 Jahre alte Katze umerziehen?

13 Antworten

Es gibt einfach Katzen, die das Streicheln und auf den Arm genommen werden, nicht mögen. Das lässt sich dann auch nicht wirklich ändern, weil es einfach ihrem Charakter entspricht. Umso mehr man es als ihr "Dosenöffner" akzeptieren kann, dass die Katze einfach so ist, wie sie ist, umso weniger wird einem ihr Verhalten "nerven".

Auch ich habe einen knapp 2 Jahre alten Kater, der Streicheln und Herumgetragen werden, überhaupt nicht cool findet. Statt dessen punktet er mit seiner ultimativen Niedlichkeit, wenn er spielt, herum rennt und Spass hat oder einfach nur mit seinen grossen Kulleraugen vom Katzenbaum guckt.

Sein gleichaltriger Spielgefährte hingegen ist zumindest bei mir, eine unglaubliche Klette. Er ist gelegentlich so extrem anhänglich und verschmust, dass ich anfänglich damit absolut überfordert war. Ich konnte die ersten Nächte, als dieser Kater bei uns eigezogen war, nicht einmal schlafen, weil er nonstopp Schmusen wollte. Auch an sowas muss man sich gewöhnen. Aber Katzen haben halt ihren ganz eigenen Kopf und damit muss man als "Dosenöffner" zu leben "lernen"... und vielleicht ist es auch genau das, was Katzen zu so wunderbaren Geschöpfen macht =)

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

eine katze ist ein lebewesen und kein roboter. wenn du was haben willst, das du immer knuddeln kannst, wenn dir danach ist, dann brauchst du ein stofftier.

du kannst einem lebewesen nicht beibringen, dinge zu mögen. das muss es selber für sich entdecken. wenn du sie dauernd gegen ihren willen hoch nimmst und sie nicht weg lässt, lernt sie allerdings schnell, dich zu fürchten oder zu hassen.

meine katze war genauso. daher rate ich dir: entwickle etwas spass daran, mit ihr mal ne minute zu raufen* und geniesse die zeit, wenn sie sich streicheln lässt.

*bei meiner katze war das so. ich hab sie hoch genommen, sie hat sich an meinen arm gehängt, darauf gekaut und getreten. davon hatte sie aber meistens schnell genug und ich hab sie wieder hingesetzt. länger auf dem arm liess sie sich nur halten, wenn ich sie wie beim reiten etwas hoch und runter gewiegt habe und mit ihr umher gelaufen bin oder wir haben zusammen eine fliege verfolgt.

Katzen „erzieht“ man eigentlich gar nicht. Katzen haben und behalten immer ihren eigenen Kopf.

Und was das streicheln und herumtragen angeht: da ist auch jeder Mensch anders. Und zwar schon vom ersten Lebenstagen an. Wer nicht gern kuschelt, den kannst du nicht ändern. Bei Kindern nicht, und bei Katzen noch weniger.

Wenn du sie einfach nicht losläßt, wird sie Kratzen, beißen und dich nächstens gar nicht mehr in ihrer Nähe dulden. Nimm das Tier bitte, wie es ist! Nicht die Katze ist störrisch, sondern du, wenn du derart mit ihr umgehen willst.

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Hallo! Unsere 2,5 Monate alte Lucy ist sehr verspielt, neugierig und tollt überall herum. Jetzt haben wir eine zweite Katze, Sally, aus dem Tierheim dazu geholt. Ca. 3,5 Monate alt. Sie ist total träge, schläft nur und putzt sich. Klettern auf dem Kratzbaum tut sie auch kaum. Spielen tut sie ebenso wenig. Weder mit uns, noch mit Lucy, die schon sehr oft versucht hat, mit ihr zu spielen. Sie ist aber an sich nicht scheu. Man kann sie hochheben, streicheln und durch die Gegend tragen, wie man will, überall absetzen und dort schläft sie oder putzt sich dann. Mit Lucy geht das zum Beispiel nicht immer. Die läuft dann weg und lässt sich auch nicht von jedem hochheben, meist nur von mir.

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