451,00€ Job. Muss ich da mehr Stunden arbeiten gehen?

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6 Antworten

Wenn es keine Lohnerhöhung in deiner Branche gibt, wirst du mehr Stunden arbeiten müssen, um in den SV-pflichtigen Bereich zu kommen.

Deine Chefin wird dir vermutlich nicht freiwillig mehr bezahlen für ein unverändertes Stundenpensum. Muß sie nicht, wird sie vielleicht auch nicht können, zudem ist sie hoffentlich Unternehmerin, die rechnen kann und muß.

Die Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze ist für dich natürlich negativ.

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http://www.lohn-info.de/450-euro-job.html Es soll einen Übergangsregelung für alle vor dem 1.1.2013 bestehenden Beschäftigungen in der Gleitzone geben, bis 31.12.2014.

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Kommentar von lettilein
02.11.2012, 10:16

und was heißt das nun?

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Das betrifft nurd Deine Steuerpflicht, die von bisher bei € 401,- nunmehr bei € 451,- beginnt.

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Kommentar von lettilein
02.11.2012, 09:51

hä?? ja,aber ich bin ja nun quasi wieder ein Minijobber,statt ein "Midijobber" und wenn ich ein Minijobber bin,muss ich ja wieder 150€ Krankenversicherung etc zahlen.

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An deiner eigentlichen Arbeitszeit sollte sich nichts ändern - diese ist eh faktisch unbegrenzt seit der Deregulierung durch die Agenda 2010 - ausgenommen gemeldete Arbeitslose, die sind auf unter 15 Stunden nach wie vor begrenzt in der Woche.

Irgendwann ergibt es sich aber, dass der Lohn nicht mehr im Verhältnis zur Arbeitszeit steht und die Vergütung dann sittenwidrig wird. Als Hilfestellung sollte dienen,was die Vollzeit beschäftigten an Lohn je Stunde bekommen. Man teilt dann die 450€ durch diesen Stundenlohn und erhält damit die angemessene Zahl der zu leistenden Stunden.

Bspw sollte man als Reinigungskraft auf 400€-Basis nicht mehr als 40 Stunden im Monat arbeiten, da sonst der vorgeschriebene Mindestlohn unterschritten wird.

Alles was mehr als 45 Stunden im Monat ist, halte ich für inakzeptabel im Verhältnis zur Vergütung bei einem 400€-Job - ebenso beim 450€-Job, den Ziel soll es ja sein, mehr Geld in der Tasche zu haben, was auch der Kern der Erhöhung ist - sonst könnte man ja alles bei alten lassen.

Ergo - es kommt darauf an, wie ihr euch untereinander einigt... mehr Stunden würde ich ehrlich gesagt nicht machen als zuvor.

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Kommentar von michi57319
02.11.2012, 22:14

Es sind de facto 45 Stunden, die geleistet werden können, ohne den aktuell gültigen Mindestlohn zu unterschreiten.

Die Anhebung der Verdientsgrenze zielt vor allem auf die Mindestlohnbranchen ab, die allesamt ein ziemlich großes Problem bekommen, wenn sie regelmäßige Tarifanpassungen vornehmen.

Allerdings ist es für die Reinigungsbranche relativ undramatisch, da nächstes Jahr immer noch 44 Stunden im Monat geleistet werden können, ohne die Grenze von 400 Euro zu knacken.

Nächstes Jahr können 50 Stunden im Monat geleistet werden, bei einem Verdienst von 9 Euro pro Stunde.

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Bei einen Minijob mit einem Lohn von 451 € müßt du Steuer zahlen! Dann ist es ja auch kein Minijob mehr!

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Kommentar von Eichbaum1963
02.11.2012, 12:13

Naja, Steuern fallen da eher noch keine an, aber ab 400 € (450 € demnächst) wird der Job SV-Pflichtig. ;)

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Bitte deine Chefin um eine Gehaltserhöhung und im Gegenzug bietest du an, 1-2 Std/wö mehr zu arbeiten, damit hinten halt die 451€ rauskommen.

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