450 Euro Job mit Rentenversicherung?

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8 Antworten

Auch ein 450 € Job ist rentenversicherungspflichtig. Du kannst dich aber davon befreien lassen, wenn du ein neues Arbeitsverhältnis beginnst.

Du selbst bekommst 3,7 % abgezogen. Zusätzlich zahlt der Arbeitgeber 15 %. Der gesamte Betrag wird deinem rRntenkonto zugerechnet.

Wenn du dich befreien lässt, zahlt der AG trotzdem die 15 %

Wenn du dich befreien lässt, zahlt der AG trotzdem die 15 %

Die dann aber NICHT dem Rentenkonto des ArbN zugerechnet werden.

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Minijobs sind rentenversicherungspflichtig, wenn kein Antrag auf Befreiung gestell wird.

Es werden 3,7% vom Gehalt abgezogen (max. 16,65 € p.M.).

Befreien lassen solltest du dich nur wenn

  • du bereits einen Hauptjob hast in dem du Beiträge zahlst und somit pflichtversichert bist
  • Vermögensaufbau bzw. private und/oder betriebliche Altersvorsorge betreibst und so nicht auf zusätzliche gesetzliche Rentenpunkte angewiesen bist.

Arbeitgeber zahlen für ihre Minijobber einen Pauschalbeitrag (15 %). Die Minijobber selbst zahlen zusätzlich einen Eigenbeitrag (3,7 %). Dadurch kommen sie in den Genuss des vollen Schutzes der gesetzlichen Rentenversicherung.

Bei einem monatlichen Verdienst von 450 Euro liegt der Eigenbeitrag damit bei 16,65 Euro im Monat.

Auf Antrag können sich Minijobber von der Zahlung des Eigenbeitrags befreien lassen.

(http://www.deutsche-rentenversicherung.de)


Der Wechsel der Option ist aber nur jeweils beim Arbeitgeberwechsel möglich.

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Hallo.

Ja das kann muss aber nicht . Wenn du eine neue Job anfängst und nicht für die Soz. Versicherung ankreuzt wird der volle Betrag ausgezahlt, sonst werde 3, 7 % in die DRV (Knappschafft ) eingezahlt, dafür wirst du auch Rente erhalten. Der AG muss 15 % so oder so zahlen.
Eine Änderung ist nur bei einem AG-wechsel möglich.

Hallo, auf dein Rentenkonto.

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Es wird nichts in deine persönliche Rentenversicherung eingezahlt; es sollten noch nicht mal Abzüge entstehen - aber einige Arbeitgeber wälzen die Pauschalabgabe unverfroren auf den Arbeitnehmer ab.

Langsam Cowboy, du schmeist hier Dinge durcheinander.

  1. Minijobs sind seit dem 01.01.2013 rentenversicherungspflichtig.
  2. Stellte der Arbeitnehmer keinen Antrag auf Befreiung MUSS der Arbeitgeber 3,7% vom Lohn einbehalten und nebst seinen pauschalen 15% abführen.
  3. Abwälzen darf er die Pauschalsteuer von 2%. Coole Arbeitgeber machen das nicht.

Versucht der Arbeitgeber die KV-Pauschale von 13% oder die RV-Pauschale auf den Arbeitnehmer abzuwälzen sollte dieser sich sofort beschweren bei der Minijobzentrale und abreitsrechtliche Schritte ergreifen.

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@kevin1905

Welcher Minijobber weiß das schon - und außerdem landet von den RV-Abzügen kein Cent bei der persönlichen RV des Minijobbers.

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Ist ein 450€ auch,abgabenfrei.
Der Arbeitgeber zahl eine Pauchale an die Knappschaft, die kann er Dir nicht abziehen.
Rentenwnwartschaften erwirbst Du mit einem 450€-Job nicht.

Seit dem 01.01.2013 sind Minijobs rentenversicherungspflichtig und die 3,7% die der Arbeitnehmer leistet sorgen nebst der ArbG-Pauschale sehr wohl für Ansprüche.

Wenn der Arbeitnehmer die 3,7% nicht zahlen will muss er einen Antrag auf Befreiung stellen (Opt-Out). Bis zum 31.12.2012 hatten wir ein Opt-In-System.

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Nein, wenn du in deine Rente einzahlen willst, musst du das selbst machen. 

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