450€ bewusst überschreiten?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du kannst die 450 € öfter als dreimal überschreiten, wenn die Jahresgrenze nicht überschritten wird (z. B. Monate mit mehr als 450 € und Monate mit entsprechend weniger als 450 €).

Wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreten, dann kann man bis zu drei Monaten sowohl die 450-€-Grenze als zusätzlich auch die Jahresgrenze überschreiten (man kann also 5.400 € + x verdienen).

Wenn das Arbeitsverhältnis nicht auf diese 10 Monate befristet ist, dann ist es möglich, die zwei Monate Freistellung auf die 10 Monate zu verteilen, sofern die 5.400 € nicht überschritten werden (Regelungen bei unvorhergesehenen Ereignissen bleibt davon unberührt).

Maximal kann ein Minijobber bis zu 3 Monaten im Jahr (mit Verteilung auf die restlichen Monate) freigestellt werden.

Übrigens hast Du einen Anspruch auf bezahlten Urlaub...

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Was ist bezahlter Urlaub? :O

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@Yourlieinapril

Jeder ArbN (auch Minijobber) haben einen Anrecht auf Urlaub; während des Urlaubs wird der Lohn entsprechend weitergezahlt; gesetzlicher Mindestanspruch 20 Arbeitstage/24 Werktage bei einer 5- bzw. 6-Tagewoche im Jahr - weniger Arbeitstage sind entsprechend umzurechnen (z. B. 2 Arbeitstage = 20 / 5 * 2 = 8 Tage Urlaubsanspruch).

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Recherche hat ergeben, dass man die 450€ Grenze im Jahr aus unvorhersehbaren Gründen wie Erkrankung von Mitarbeiter in 3 Monaten vom Jahr überschreiten darf, solange die 5400€ Grenze eingehalten wird.

Stimmt so nicht ganz! Die 5.400€-Grenze kann sogar erheblich überschritten werden laut der minijob-zentrale.de - kommt nur darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt:

Was passiert, wenn Ihr Minijobber die Verdienstgrenze überschreitet

Zahlen Sie Ihrem Minijobber einen Jahresverdienst bis 5.400 Euro, darf sein Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich der Verdienst Ihres Minijobbers in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt.

Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.

Verdient Ihr Minijobber dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig. Dies gilt ab dem Tag, an dem Sie erkennen können, dass Ihr Minijobber aufgrund des vorhersehbaren höheren Verdienstes mehr als 5.400 Euro im Jahr verdienen wird.

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Also, wenn ich das richtig verstehe, darf ich bewusst 540€/Monat in den 10 Monaten verdienen, vorrausgesetzt ich arbeite die restlichen 2 Monate nicht.

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@Yourlieinapril

Hi, ich denke du hast das falsch verstanden: hier trifft eher "regelmäßig und vorhersehbar" zu! Siehe hierzu den letzten Absatz meiner Antwort wie folgt:

Verdient Ihr Minijobber dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig . Dies gilt ab dem Tag, an dem Sie erkennen können, dass Ihr Minijobber aufgrund des vorhersehbaren höheren Verdienstes mehr als 5.400 Euro im Jahr verdienen wird.
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