450 € Job. Steht mir Urlaub zu?

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5 Antworten

Auch im Rahmen eines Minijobs hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§ 3 Bundesurlaubsgesetz - BUrlG). Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage umgerechnet werden. Dabei ist ausschließlich relevant, wie viele Werktage der Arbeitnehmer pro Woche arbeitet und nicht wie viele Stunden er an den Werktagen leistet.

Quelle: http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/node.html

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Grundsatz der Gleichbehandlung

Geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer dürfen wegen der geringfügigen Beschäftigung nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen des Arbeitgebers und Vereinbarungen, die zwischen dem Arbeitgeber und Minijobber getroffen werden. Ausnahme: Es liegen sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vor (§ 4 Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG). Dazu können beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderung gehören.

Hallo Lloyd58,

ja natürlich steht dir Urlaub zu wie bei Teil- oder Vollzeitangestellten! Info hierzu findest du in der offiziellen Internetseite der minijob-zentrale.de unter -> Mi­ni­jobs im ge­werb­li­chen Be­reich -> Arbeitsrecht -> Erholungsurlaub

z.B.: Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte. Sie haben im Arbeitsrecht grundsätzlich die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte. Arbeitgeber müssen daher insbesondere die folgenden arbeitsrechtlichen Grundsätze beachten: usw...

Gruß siola

Egal,ob geringfügiger Beschäftigter,oder in Teilzeit oder Vollzeit beschäftigt,jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub.Der richtet sich nach den Tarifvereinbarungen oder nach den arbeitsvertraglichen Vereinbarungen.

Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage im Kalenderjahr,bekommen die Vollzeitkräfte mehr als den gesetzlichen Urlaub,so steht er auch den geringfügig beschäftigten und den Teilzeitkräften zu.

Werktage sind alle Kalendertage,die nicht Sonntage oder gesetzliche Feiertage sind.

Die Minijobber bekommen natürlich nur die Tage bezahlt,an denen sie ohne Urlaub zu haben,arbeiten müssten.

450 Euro Jobber haben im Prinzip dieselben Ansprüche wie normale Angestellte auch, also auch Urlaubsanspruch, Zitat: Für Minijobber gelten die gleichen Regelungen wie für normale Arbeitsverhältnisse. Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz hat der Minijobber Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und auf Feiertagsvergütung. Und auch im Kündigungsschutz macht das Gesetz für eine geringfügige Beschäftigung keinen Unterschied. Das Bundesurlaubsgesetz ist für geringfügige Beschäftigungen anwendbar und regelt den Urlaubsanspruch. Nach den Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes genießen auch Frauen in Minijobs Mutterschutz. Private Arbeitgeber sollten beachten, dass für Schäden, die durch den Minijobber bei seiner Tätigkeit im Privathaushalt entstehen, die Haushaltshilfe unter Umständen nicht oder nur eingeschränkt haftbar gemacht werden kann. Denn wie bei allen anderen Beschäftigungsverhältnissen gelten die Grundsätze über die Beschränkung der Haftung des Arbeitnehmers bei betrieblich veranlassten Tätigkeiten

Jedem Arbeitnehmer steht Urlaub zu. Habe auch mal auf 400€ Basis gearbeitet. Habe Urlaub bekommen, aber kein Geld. War genauso, als wäre ich nicht eingesetzt und frei hatte.

Dann hast du dich betrügen lassen.

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@Jorgfried

Wie jetzt? Hätte mir Urlaubsgeld zugestanden? Wie naiv war ich denn?

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