4,5 Wochen krank, habe meinen Job gekündigt und ab 1.01.07 was neies. Jetzt Amtsarzt was passiert da?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jetzt schickt mich mein Ex Chef zum Amtsarzt.

Wie stellt sich das jetzt konkret dar: Dein Chef schickt Dich??

Wenn Dein Arbeitgeber die Berechtigung Deiner Krankschreibung anzweifelt, kann er bei der Krankenkasse beantragen, dass diese den Medizinische Dienst der Krankenversicherung MDK einschaltet, wenn sie die Zweifel des Arbeitgebers für berechtigt hält.

Der MDK prüft dann, ob Du tatsächlich arbeitsunfähig bist - unter Umständen tut er das nicht einmal durch eine eigene Untersuchung, sondern nach "Aktenlage".

Dein Chef selbst kann Dich also gar nciht zum Amtsarzt (der auch überhaupt nciht zuständig ist) schicken!!

Sorry falsch ausgedrückt. . Natürlich hat mich die Krankenkasse angerufen das ich zum Amtsarzt muss. 

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@Anni2501

Oder zum MDK wie du sagst. Ich hab mit sowas keine Erfahrung. Schon traurig genug das ich dort hin muss und mein Ex Chef denkt ich mache mir hier nen Lenz obwohl es mir beschissen geht 

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@Anni2501

Das ist sicherlich auch dem beiderseitigen Verhältnis (also zwischen Dir und Deinem Chef) geschuldet.

Das System sieht solche Möglichkeiten nun einmal vor, um auch so mancher Gefälligkeitskrankschreibung (die ich Dir hier absolut nicht unterstellen will) entgegen zu wirken.

Aber Deine "Betroffenheit" ist nachvollziehbar.

Ist Dein Noch-Arbeitgeber selbst Arzt? Wenn ja, wundert mich nichts mehr ...

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@Familiengerd

Er ist Zahnarzt. Muss ich die Kosten tragen für die Fahrt dahin? Wissen Sie das zufällig? Ist nämlich nicht gerade um die Ecke. 

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@Anni2501

Da bin ich überfragt, und Du müsstest das die Krankenkasse fragen (aber nicht "abwimmeln" lassen, und bei Ablehnung nach einer Begründung/Rechtsgrundlage fragen).

Da die Vorstellung beim MDK aber verbindlich ist, müsste von der "Logik" her eine Übernahme der Fahrtkosten - zumindest teilweise oder als Pauschalbetrag - erfolgen.

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Hast Du mit Deinen eigenen Ärzten mal drüber geredet, wie das auf Job läuft, dass Dich das total belastet und fertigmacht?

ja,d er AG kann einen Amtsarzt einschalten, aber dann verklicker denen ganz ehrlich,w as abgeht. Und dass Du nicht mehr kannst, weil Dich dieser Job eben psychisch fertig macht.

Die Kosten trägst, glaub ich Du?

Red doch mal mit Deinem Hausarzt drüber, vielleicht weiß der mehr?

Oft ist es auch sinnig, sich mal an einen Facharzt zu wenden?

Den Tipp gab mir mal meine HA..

Ich habe mit meiner Hausärztin darüber gesprochen wie es mir auf Arbeit geht. Habe innerhalb 2 Wochen 7 Kilo abgenommen,  kann nicht mehr richtig schlafen,  fühle mich ausgelaugt. Habe das Gefühl keine Kraft und Energie mehr zu haben. Immer häufiger Migräneattacken. Genau deswegen hat sie mich gleich die Wochen Krank geschrieben. .

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ja, der AG kann einen Amtsarzt einschalten

Nein, kann er nicht!

Erstens ist nicht ein "Amtsarzt" in einem solchen Fall zuständig, sondern der Medizinische Dienst der Krankenversicherung MDK!

Zweitens schickt nicht ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer dahin, sondern die Krankenkasse schaltet den MDK ein, wenn der Arbeitgeber das beantragt und die Kasse die Zweifel des Arbeitgebers an der Berechtigung der Krankschreibung für begründet hält. Der MDK untersucht dann selbst oder entscheidet auch bloß "nach Aktenlage"!

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Der Amtsarzt ist eigentlich ein ganz normaler Arzt. Er hat allerdings eine gewisse "glaubwürdigkeit" und überprüft einfach ob du Schwänzt oder Blau machst. Könnte ja sein, dass du deinen Hausarzt bestichst oder die Ateste fälchst. Das wird vom Amtsarzt ausgeschlossen/bestätigt. Begunde von ihm sind auch vor Gericht gültig.
Warum musst du noch zum Amtsarzt wenn du schon gekündigt hast ?

Weil ich noch eine Kündigungsfrist habe. Ich schaffe es psychisch einfach nicht mehr dorthin. Jeden Tag mit Bauchschmerzen zur Arbeit und immer das Gefühl haben wieder etwas falsch zu machen. 

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Ein "Amtsarzt" ist überhaupt nciht zuständig!

Es geht hier um den Medizinischen dienst der Krankenversicherung MDK, der auf Antrag des Arbeitgebers bei begründetem Verdacht von der Krankenkasse eingeschaltet wird.

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