4/3 - Rechner - Umsatzsteuer 4. Quartal 13 - Dauerfristverlängerung

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3 Antworten

Servus! Bei regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben gilt die Spezialregelung des § 11 Abs. 1 Satz 2 bzw. Abs. 2 Satz 2 EStG. Regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben, die dem Stpfl. kurze Zeit vor Beginn oder kurze Zeit nach Beendigung des Kj., zu dem sie wirtschaftlich gehören, abgeflossen (zugeflossen) sind, gelten als in diesem Kj. abgeflossen (zugeflossen). Ein kurzer Zeitraum ist in der Regel ein Zeitraum bis zu zehn Tagen (H 11 [Allgemeines – Kurze Zeit] EStH). Der Begriff »kurze Zeit« ist in der Variante »vor Beginn des Kj.« ebenso auszulegen wie in der Variante »nach Beendigung des Kj.«. Der Begriff »kurze Zeit« umfasst einen Zeitraum von höchstens zehn Tagen. Eine Erweiterung dieser Höchstgrenze unter Berufung auf besondere Verhältnisse des Einzelfalls kommt nicht in Betracht (BFH Beschluss vom 6.11.2002, X B 30/02, BFH/NV 2/2003, 169). Gruß

Herzlichen Dank für Deine Mühe und fachlich kompetente Antwort.

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Die Frage beantwortet sich schon mal ganz einfach selbst, weil der 08. 02. 14 eindeutig nach dem 10.01. des Jahres liegt.

Ausserdem sind die dauernden wiederkehrenden Zahlungen bezogen auf z. B. Miete usw. Die Umsatzsteuer könnte ja auch mal eine Erstattung ergeben.

Ganz eindeutig NEIN! Zahlungen nach dem Stichtag (10.01.) bleiben unberücksichtigt. Die USt-Zahlung ist keine wiederkehrende Ausgabe, da sie der Höhe nach erheblich schwanken kann. Mit laufenden Ausgaben sind Löhne, Miete etc. gemeint, die monatlich wiederkehrend sind.

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