42 Kilo abnehmen - aber wie?

13 Antworten

  • Bravo, du hast dich ja schon gut informiert, was Kalorien und Gefahren angeht. 
  • Prinzipiell ist 110 kg ja noch im weitesten Sinne im normalen Übergewichtsbereich und benötigt keine medizinische Begleitung. Wenn du möchtest, kannst du natürlich mit deinem Hausarzt oder Internisten darüber sprechen und eventuelle Fragen klären. 
  • Das wichtigste ist einfach, konsequent Kalorien zu zählen und sich wirklich an das Limit zu halten. Ernährung reduzieren ist viel wichtiger als Sport. Betreibe vor allem Sport, der dir Spaß bringt und der keine Qual für dich ist, gerne auch abwechslungsreich. Zum Beispiel Schwimmen gehen, Wandern, Radtouren, Fitnessstudio.
  • Ich rate von exzessivem Sport ab, vor allem nicht plötzlich von wenig zu sehr viel Sport steigern. Das belastet Kreislauf und Herz nur unnötig, vor allem solange du noch übergewichtig bist.
  • Eine chirurgische Therapie ist bei 110 kg nicht sinnvoll. Erspare dir dir erheblichen Schmerzen und Operationsrisiken.

Alleine mit Keto-Diät schaffst Du mindestens die Hälfte, ohne zu hungern. Mit Kalorienreduktion erreichst Du Dein Ziel bestimmt, macht aber keinen Spaß.

Ich habe die erste Variante gewählt und in 12 Monaten knapp 20 kg abgenommen, von 103 auf 85. Das, wie gesagt ohne Hungern und im wesentlichen auch ohne Sport. Wenn ich Lust hatte, etwas zu essen, habe ich das auch getan, in normalen Portionen. Es wäre sicher wesentlich mehr Abnahme möglich gewesen, wenn ich die Mengen begrenzt hätte oder angefangen hätte, stoffwechselintensiven Sport zu betreiben.

Erfahrungstipps von mir dazu: Cheat days taugen nichts, wenn man Zucker isst. Das einzige Cheaten, was kaum negative Folgen hat, ist stärkehaltiges Wurzelgemüse, also z.B. Kartoffeln, Chips, Pommes. Ab und zu Nudeln gehen auch, aber besser nicht. Aber es soll ja für die Leptinlevel gut sein...

Morgens richtig fettig essen schiebt das Ganze wirklich an. Ich habe nur noch Eiweißbrot zum Frühstück gegessen (=ca. 11g Kohlenhydrate bei zwei Scheiben) gegessen, die dick mit Schmalz bestrichen waren. Leberwurst geht auch, aber mit Schmalz hat sich der Stoffwechsel irgendwie schneller auf Fettverbrennung eingestellt. Kokosfett im Kaffee, was auch oft empfohlen wird, finde ich bäh.

die Ernährung ist ausschlaggebend nicht der Sport, Bewegung hilft natürlich

iss überwiegend stärkehaltige Lebensmittel (Kartoffeln, Reis, Mais, Bohnen, Erbsen) + Gemüse (z. B. gekochter Reis und Gemüse, auch als Rohkostsalate dazu) + Obst (nur als Nachtisch) + Bewegung (5x/Woche mind. 30 Min. "Flotter Gehen", draussen an der frischen Luft) + Wasser trinken (auch Grüntee mit einen Zitronensaftspritzer oder ungesüsste
Kräutertees) + Geduld

Ein bestimmtes Datum festzusetzen mach keinen Sinn, wichtiger ist gesund und kontinuierlich abzunehmen, auch wenn es nach dem 27.06.2018 dein Normalgewicht wieder erreicht werden soll

Bin ich etwa schon magersüchtig?

Hallo, ich bin mir nicht so ganz sicher, wie es um meine Gesundheit steht. Anhand meiner anderen Fragen könnt ihr euch auch noch mal ein Bild von mir machen, denn ich glaube immer mehr, dass ich in die Magersucht gerutscht bin.

Ein paar Informationen zu mir:

Geschlecht: weiblich

Alter: 15

Größe: 165 cm

Ausgangsgewicht: 59,9 kg

Momentanes Gewicht: 47,3 kg

  • Ich nehme pro Tag unter 700 kcal zu mir und achte darauf, ausschließlich gesunde Sachen zu essen
  • Als ich noch mehr wog, war mein 1. Ziel 55 kg. Als ich das dann erreicht hatte, nahm ich mir vor, weiter abzunehmen (bis auf 50 kg). Danach konnte ich aber nicht mehr aufhören und wiege jetzt 47 kg
  • Mit 59,9 kg dachte ich mir: Ich sehe schon ganz gut aus, 5 kg weniger und ich bin perfekt. Mit 55 kg sah ich keinen großen Unterschied. Mit 50 kg fühlte ich mich dicker als je zuvor. Und mit 47 kg denke ich mir: Du bist fett, deine Beine zu dick und deine Hüfte zu breit. Ich möchte unbedingt perfekt sein
  • Ich habe schon einmal daran gedacht, alles wieder auszukotzen. Das hätte ich vor ein paar Monaten noch verabscheut. Bis jetzt habe ich noch keine Bulimie
  • Im Gegensatz zu Mädchen, die genauso viel wiegen wie ich, fühle ich mich fett. An anderen sieht das Gewicht gut aus, ich hingegen muss noch viel dünner werden
  • Ich zähle meine aufgenommenen Kalorien und schreibe sie in ein extra dafür angefertigtes Buch
  • Wenn ich Menschen mit Normalgewicht sehe, finde ich sie zu dick
  • Meine Mitmenschen sagen mir, dass ich zu dünn bin. Ich kann das gar nicht glauben
  • Selbst bei relativ kalorienarmen Dingen wie Obst habe ich Angst zuzunehmen
  • Ich denke jede Sekunde ans abnehmen und schaue mir immerzu Fotos von magersüchtigen Models an, die meine Vorbilder sind
  • Wenn ich esse, habe ich Angst, dass mich jemand auf mein Essverhalten ansprechen könnte
  • Ich bin stolz auf mich, wenn ich wenig gegessen habe
  • Ich versuche, mich nicht jeden Tag zu wiegen aber halte das nicht lange durch
  • Wenn ich zugenommen habe, (auch, wenn es nur 100 g sind), habe ich schlechte Laune und bestrafe mich mit hungern
  • Ich friere schneller als andere
  • Meine Eltern wollen mich in eine Klinik einweisen lassen, wenn ich nicht mehr esse
  • Ich lüge, um nicht mehr essen zu müssen

Wenn ich mir das durchlese, bekomme ich ehrlich gesagt Angst um mich. Wären die Angaben über eine andere Person, würde ich sagen: Ja, du bist eindeutig magersüchtig! Aber weil ich es bin, sehe ich es einfach nicht ein. Auf keinen Fall bin ich dünn. Mein BMI sagt zwar etwas anderes aber ich finde mich einfach nur dick. Und so wenig wiege ich ja auch noch nicht. Ich war als Kind immer pummelig und möchte bloß ein Mal dünn sein! ;( Ich würde so viel dafür tun und gebe mein Bestes, nicht zuzunehmen. Es quält mich einfach immer wieder aufs Neue, wenn ich Fotos von Models sehe und dann angeekelt mein Spiegelbild betrachte.

Bitte gebt mir nur ernst gemeinte Antworten, ich bin am verzweifeln :(

Dankeschön

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15kg Abnehmen gesund und schnell?

Hey Leute

Ich weiss, diese Frage existiert schon bestimmt 1000000 Mal im Internet. Auch ich gehöre zu den Personen, die scho jahrelang Internetbeiträge und Artikel lesen, Videos schauen, Diäten ausprobieren usw. Leider klappt das mit dem Abnehmen immer noch nicht.
Jetzt habe ich aber zum ersten Mal ein konkretes Ziel vor Augen und ich hoffe, das es endlich funktioniert. Kurz zu mir:

Ich bin 19 Jahre alt, weiblich, 1m56 gross und wiege 72 kg. Das sind 15kg zu viel, die dringend weg müssen. Meine Problemzonen sind der Bauch, die Oberschenkel, die Hüfte und mein Doppelkinn. Wenn man mich in normaler Kleidung sieht, würde man nicht unbedingt sofort sagen, ich bin übergewichtig. Trotzdem kann ich keine schönen Kleider oder enge Shirts mit Hotpents tragen. Mein Freund liebt mich so wie ich bin und zwingt mich zu nichts. Er unterstützt mich aber, wenn ich abnehmen möchte. Mein Problem ist, dass ich mir immer wieder vornehme, Sport zu machen, keine Schokolade zu essen usw. Leider habe ich einfach keine Disziplin. Ich kann es mir noch so odt sagen, ich greife trotzdem immer wieder in die Süssigkeitenregale im Supermarkt und wenn ich Zeit für Sport hätte, bin ich zu müde um aufzustehen.

Wir haben einen Kinderwunsch und ich möchte schwanger werden. Letzte Woche war ich beim Arzt und er hat mir gesagt, ich muss zuerst dringend abnehmen, bevor man mit einer Hormontherapie anfangen kann (ich habe PCO) Alles andere würde nichts bringen. Also ist es jetzt nicht mehr nur der Wunsch nach einer schönen Bikinifigur und einem gesünderen Leben, sondern auch der Kinderwunsch.

Habt ihr Tipps, wie ich abnehmen kann ohne Jojo effekt? Wie kann ich meinen Drang, meine Sucht nach Schokolade stillen? Wie kann ich mich dazu zwingen, sport zu treiben?
Danke für jeden Tipp!

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Krankhaftes Kalorienzählen?

Hallo.

Ich habe seit Juni ein Problem, was mich sehr belastet:

Ich war schon länger unzufrieden mit meinem Körper, mein Gewicht hat dabei nie wirklich eine Rolle gespielt. Dazu sollte ich sagen, dass ich seit 2,5 Jahren 3x/Woche rudern (Rennrudern) gehe. Ich wog damals 63 kg (bei 170 cm Körpergröße), hatte einen kleinen Bauchansatz, der durch das Training und gesündere Ernährung dann auch weniger geworden ist.

Im Juni diesen Jahres wog ich 60 kg, was für mich aber nicht schlimm war, eher im Gegenteil, mir ging es körperlich gut und ich habe auf nichts verzichten müssen, um mein Gewicht halten zu können, noch dazu gab es aus meinem Umfeld Lobe für eine gute Figur, wodurch ich mich noch mehr bestätigt gefühlt habe.

Jetzt kommt das eigentliche Problem:

Ich habe, eigenlich mehr aus Interesse, dann im Juli angefangen, Kalorien zu zählen (ich bin dabei dann von 1500 kcal pro Tag ausgegangen, und vorweg genommen; Ich weiß, dass das zu wenig ist), was anfangs irgendwie merkwürdig war, dann aber schnell zur Routine wurde, und ich immer strikter gezählt habe. Im September habe ich mich erneut gewogen und festgestellt, dass ich nur noch 58,2 kg wog. Im Training wurde ich auch schlechter. Allerdings stellte ich auch fest, dass ich nur noch ein knappes Kilo davon entfernt war, als Leichtgewicht auf Regatten starten zu können, was für mich Ansporn war, weiter abzunehmen. 

Lange Rede, kurzer Sinn, ich wiege bei 171 cm 57 kg, und ich komme vom Kalorienzählen nicht mehr weg. Kein Essen kann ich mehr ansehen, ohne darüber nachzudenken, ob das nun noch in meine Tagesbilanz passt, dazu kommt, dass ich beim Rudern auch immer langsamer und schlechter werde und mir mehrere Bekannte gesagt haben, dass ich nicht weiter abnehmen sollte, aber ich weiß nicht wirklich, wie ich das Kalorien zählen lassen kann..

Ich will nie wieder aussehen wie vor 2,5 Jahren, aber ich will trotzdem wieder Muskeln im Training aufbauen können. Ich will wieder besser werden, aber ich kann das verdammte Zählen nicht lassen, und ich weiss nicht, ob ich nicht lieber Leichtewicht bleiben soll, damit ich kein Fett zum Muskelaufbau ansetze. Gibt es vielleicht, ganz vielleicht Leute (eventuell sogar Sportler) hier, die mir irgendwie helfen können? Ich würde so gerne schlank bleiben, kein Fett ansetzen, nicht zunehmen, aber wiederum auch Muskelmasse aufbauen können, aber Muskeln wiegen ja mehr als Fett, und vor allem kann man Muskeln ja nur mit Kalorienüberschuss aufbauen, sprich: Ich müsste ja eigentlich erst mal Fett ansetzen, dass dann in Muskelmasse umgewandelt werden könnte.

Ich bin einfach nur am Verzweifeln, und ich könnte jedes Mal heulen, wenn ich an dieses ganze Thema denke, aber ich kann nicht so weiter machen, weil ich merke, dass es mir so nicht unbedingt gut geht, und sich im Training so schwächlich zu fühlen, ist so ein dreckiges Gefühl; Genau so dreckig wie das Gefühl daran, zuzunehmen, wenn ich mehr als 1500 kcal pro Tag esse...

Ich bin für jeden hilfreichen Tipp dankbar.

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