400 Euro Job - Lohn (Bitte um Hilfe)

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5 Antworten

Hallo, es kommt auf die Arbeit an. Wenn du z.B. im Baugewerbe arbeitest, bekommst du einen Stundenlohn. Arbeitest du nur vom 07.-15. sind das bei 2 Std. am Tag (kann ja nur Aushilfe sein oder sowas) und einem Stundenlohn von 11 Euro 2 x 11 x 6 Tage = 132,-- Euro. Bekommst du nun trotzdem 400 für diese Zeit, machst du den Stundenlohn "kaputt". Das würde nicht funktionieren, wenn dein Arbeitgeber dich bei einer Berufsgenossenschaft anmeldet, was er muss, wenn es eine entsprechende Branche ist.

Verdienst du das ganze als Gehalt, ist es egal, wie lange du dafür arbeitest. Dann darfst du auch nur an einem Tag im Monat arbeiten und damit 400 Euro verdienen. Hoffentlich konnte ich helfen.

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Kommentar von fastex
04.10.2011, 20:47

Und was ist, wenn ich 3 Stunden für meine Arbeit brauchen würde? Ich muss nämlich Sachen ausliefern und da ist meine Zeit nicht begrenzt.

Wenn ich es in 2 Stunden nicht schaffe, sondern 3 Stunden dafür brauche, müssen die mir ja auch mehr bezahlen, dass heißt ich bin über mein Lohn hinaus,

da ich aber anpassungsgeld bekomme, wär das ein problem, wenn ich da zu viel Geld auf einmal von dem Betrieb erhalte.

Ich bedanke mich trotzdem erstmal für deine atnwort

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Kommentar von MenschMitPlan
04.10.2011, 20:51

"Verdienst du das ganze als Gehalt, ist es egal, wie lange du dafür arbeitest. Dann darfst du auch nur an einem Tag im Monat arbeiten und damit 400 Euro verdienen."

Das ist total falsch! Die 400 € sind nur als MInijob abzurechnen, wenn man den gesamten Monat beschäftigt war.

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Arbeitnehmer, die Leistungen der Arbeitsverwaltung beziehen oder bei einer Agentur für Arbeit für eine mehr als kurzfristige Beschäftigung als Arbeitssuchende gemeldet sind, gelten grundsätzlich als "berufsmäßig" Beschäftigte.

Das hat folgende Auswirkungen:

Ein kurzfristiger Minijob erfüllt nicht die Voraussetzungen einer geringfügigen Beschäftigung, wenn die Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird und ihr Arbeitsentgelt regelmäßig 400 Euro im Monat übersteigt.

Die Berufsmäßigkeit muss folglich nicht geprüft werden, wenn das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt aus dieser Beschäftigung 400 Euro nicht überschreitet. Beginnt oder endet die Beschäftigung im Laufe eines Kalendermonats, ist von einem anteiligen Monatswert auszugehen. Diesen errechnet man wie folgt:

[Beschäftigungsdauer (Kalendertage) multipliziert mit 400 Euro geteilt durch 30 = anteiliger Monatswert]

Außerdem braucht die Berufsmäßigkeit der Beschäftigung nicht geprüft zu werden, wenn die Beschäftigung die Zeitgrenze von zwei Monaten bzw. 50 Arbeitstagen überschreitet und deshalb als nicht geringfügig anzusehen ist.

Berufsmäßig wird eine Beschäftigung u.a. dann ausgeübt, wenn sie nicht von sog. untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist. Das heißt, sie darf nicht allein für die Sicherung des Lebensunterhalts bzw. -standards bestimmend sein. Da unter anderem Personen, die Leistungen von der Bundesagentur für Arbeit beziehen oder als Arbeitssuchende gemeldet sind, als berufsmäßig beschäftigt anzusehen sind, werden sie unabhängig von der Dauer der Beschäftigung versicherungspflichtig beschäftigt, es sei denn, die Arbeitsentgeltgrenze von 400 Euro im Monat (anteilig je nach Dauer der Beschäftigung) wird nicht überschritten.

Beispiel Ein Bezieher von Arbeitslosengeld vereinbart eine auf zwei Tage (Samstag und Sonntag) befristete Beschäftigung als Kellner zu je sieben Stunden; das Arbeitsentgelt beträgt pro Tag 50 Euro.

Da der Arbeitnehmer als Bezieher von Arbeitslosengeld als berufsmäßig Beschäftigter anzusehen ist und das Arbeitsentgelt für den Beschäftigungszeitraum in Höhe von 100 Euro die anteilige Arbeitsentgeltgrenze von 26,67 Euro (2 Tage mal 400 Euro durch 30) übersteigt, liegt unabhängig von der Dauer keine versicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung vor.

Beispiel Ein Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) übt eine auf 2 Monate befristete Beschäftigung als Zeitungsbote aus. Das Arbeitsentgelt beträgt 400 Euro pro Monat.

Die Beschäftigung wird zwar berufsmäßig ausgeübt, da das Arbeitsentgelt jedoch 400 Euro nicht übersteigt, kann sie im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung sozialversicherungsfrei gemeldet werden.

ww.minijob-zentrale.de/nn_10152/DE/1AN/7besonderheiten/7arbeitslose/InhaltsNav.html?nnn=true

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Die 400 € beziehen sich auf einen gesamten Monat. Wenn du von 07.10.-15.10.2011 beschäftigt warst, darfst 400 € x 9/30 =120 € bekommen. Bekommst du mehr, ist es kein Minijob mehr.

Du könntest, falls die Vorraussetzungen gegeben sind, als kurzfr. Becshäftigung abgerechnet werden. Da würden auch keine Sozialabgaben anfallen, Lohnsteuer nur bei entspr. Verdiensthöhe.

Alle anders lautenden Aussagen sind falsch.

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Kommentar von johnnymcmuff
04.10.2011, 22:02

Man kann einen 400 €Job haben mit 5 €/stunde und arbeit 60 stunden im Monat oder

ich bekomme 10 € die Stunde und brauche dafür nur 30 Stunden arbeiten.

Entscheidend allein ist:

Man darf nicht mehr als 20 Stunden /Woche arbeiten,da dann kein Minijob.

Wenn Du es besser weißt dann gib doch mal ein Link.

Ich habe schon viel gegoogelt,aber nichts gefunden ,was deine Aussage kräftigt.

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Entscheidend ist der Kalendermonat, theoretisch dürftest Du 400€ in einer Stunde verdienen, wenn es die einzige in dem Monat ist.

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Kommentar von fastex
04.10.2011, 20:26

gibt es da belege, also ich weiß nicht ob ich diese antwort glauben kann,

gibt es da noch nen internetlink, der mich auf diese These leitet?

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Nicht mehr als 400 / Monat.

In wie vielen tagen ist egal.

Es kann der Lohn für eine Stunde sein!

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Kommentar von MenschMitPlan
04.10.2011, 20:52

Falsch! Wenn der Beschäftigungszeitraum nicht der gesamte Monat war, ist der Lohn Sv-pflichtig.

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